Kurzbeschreibung
In zahlreichen, meist unveröffentlichten persönlichen Aufzeichnungen, Briefen, Vorträgen und Katalogbeiträgen gibt hier einer der bedeutendsten Künstler Deutschlands einen lebendigen und interessanten Einblick in die geistige Werkstatt seines Schaffens und seiner künstlerischen Entwicklung.
In der temperamentvollen und lebendigen Sprache Nays werden dem Leser gleichzeitig die Probleme, Reflexionen und Ereignisse der Kunstwelt in einer fast 40-jährigen Periode des 20. Jahrhunderts vor Augen geführt wie auch die politischen und sozialen Veränderungen verdeutlicht. Man findet in diesen Texten viel Unbekanntes und gewinnt einen intimen Eindruck vom Charakter und der Eigenart dieses vitalen und fantasievollen Malers.
Die Aussagen Nays erscheinen wie eine Brücke zu einem neuen Verständnis seines künstlerischen Werks, das bis heute durch die Originalität und Farbigkeit seine Ausstrahlung behalten hat.
Autorenportrait
Ernst W. Nay, 1902 - 1968. Der in Berlin geborene Maler entwickelte von 1928 bis zum Lebensende ein vielfältiges, 10 Schaffensperioden umfassendes Werk.
Vom Figurativen ausgehend, wurde Nay ab Mitte der 50er Jahre mit seinen abstrakten 'Scheibenbildern' international bekannt. Er gilt als Meister der Farbe, deren Leuchtkraft sich besonders in seinem Spätwerk entfaltet