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E-Learning - Handbuch für Hochschulen und Bildungszentren: Didaktik, Organisation, Qualität
 
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E-Learning - Handbuch für Hochschulen und Bildungszentren: Didaktik, Organisation, Qualität [Gebundene Ausgabe]

Patricia Arnold , Lars Kilian , Anne Thillosen , Gerhard Zimmer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bw Verlag; Auflage: 1 (Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821472359
  • ISBN-13: 978-3821472355
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 17 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.309.537 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch untersttzt die Realisierung von E-Learning-Modulen bis hin zum kompletten Aufbau virtueller Bildungsg„nge. Es ist aus langj„hrigen Forschungen, Entwicklungen und Evaluationen in der konkreten Gestaltungspraxis virtueller Bildungsangebote entstanden. Das Buch ist fr alle geschrieben, die sich in Hochschulen und Universit„ten, Bildungseinrichtungen der wissenschaftlichen oder beruflichen Weiterbildung sowie in der betrieblichen Bildung mit der Planung, Konzeptualisierung und Produktion sowie der Organisation, Qualit„tssicherung, Durchfhrung und Betreuung von E-Learning-Angeboten befassen.

Über den Autor

Gerhard Zimmer ist Professor für Berufs- und Betriebspädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.

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Die Autoren wollen mit diesem Werk einen Beitrag zur praktischen Konzeptualisierung erfolgreicher E-Learning-Angebote von Hochschulen und Bildungszentren leisten. Dabei möchten sie die Realisierung einzelner virtueller Bildungsangebote bis hin zum kompletten Aufbau virtueller Studiengänge wissenschaftlich fundiert unterstützen.
Dazu werden die pädagogische Infrastruktur und verschiedene Erfolgsfaktoren aufgegriffen. Diese sind nach den Erfahrungen der Autoren die erprobte und evaluierte Entwicklung geeigneter Konzeptionen für 1) die Didaktik, 2) die Organisation und 3) die Qualität von E-Learning-Angeboten.

Das Handbuch basiert auf langjährigen Forschungen, Entwicklungen, Evaluationen und Erfahrungen, die die Autoren im Rahmen des Bundes-leitprojekts "Virtuelle Fachhochschule für Technik, Informatik und Wirtschaft (VFH)" im Zeitraum von 11/1998 bis 12/2003 gemacht haben. Tätig waren sie dabei im Arbeitspaket "Didaktik und Methodik telemati-schen Lehrens und Lernens", kurz DIMETELL.

Gerichtet ist dieses Buch an diejenigen, die sich in Fachhochschulen, Akademien, Universitäten etc. mit der Bildungsplanung, der inhaltlichen und didaktischen Konzeption, der multimedialen Produktion sowie der Organisation, Betreuung und Qualitätssicherung von Bildungsangeboten befassen.

Nach einer Grundlagenvermittlung über die generelle Thematik E-Learning werden im zweiten Kapitel die konstituierenden Faktoren für die Entwicklung virtueller Lehr- und Lernkultur erarbeitet. Diese beschreiben die Autoren als den Diskurs und die reflexive, gemeinschaftliche Bestimmung und Kontextualisierung des Lerngegenstandes und bezeichnen dies als eine neue Lehr/Lernkultur, die geschaffen und gefördert werden muss.

Dazu bedarf es der richtigen Gestaltung des virtuellen Lernraumes (Kapitel 3), der Konzeption und Entwicklung virtueller Bildungsangebote (Kapitel 4), der Gestaltung der Betreuung durch Tutoren (Kapitel 5), dem Qualitätsmanagement und der Evaluation (Kapitel 6), der Standardisierung (Kapitel 7) und der Nachhaltigkeit (Kapitel 8) der Bildungsangebote.

Bei der Gestaltung, Implementierung und Nutzung virtueller Lernräume nehmen die Autoren Bezug auf Gerhard Zimmer und schreiben dem virtuellen Lernraum sechs Funktionsbereiche zu (Schnittstelle zur Anwendungssoftware, Angebot & Auskunft, Planung & Verwaltung, Mediathek & studentische Arbeitsergebnisse, Kommunikation & Kooperation, Prüfung und Evaluation). Auch die Möglichkeiten neuer Lern- und Lehraktivitäten werden aufgegriffen und gezeigt, wie Lehrende die Lernenden unterstützen können.

Um virtuelle Studienangebote erfolgreich zu planen, bilden für die Autoren die didaktischen Grundüberlegungen die wichtigste Voraussetzung. Nach der Betrachtung verschiedener lerntheoretischer Ansätze, wird ein Modell einer aufgabenorientierten Didaktik zur Entwicklung virtueller Lernmodule auf Basis des subjektorientierten lerntheoretischen Ansatzes entwickelt. Für die Autoren ist eine schlüssige didaktische Gesamtkonzeption notwendig, die Betreuungskonzepte, organisatorische und institutionelle Rahmenbedingungen in die Planung einbezieht.

Da die Online-Betreuung durch Teletutoren ebenfalls als zentraler Erfolgsfaktor genannt wird, wird diese einschließlich der notwendigen Kompetenzen, Aufgaben, Planung, Durchführung und Nachbereitung umfangreich behandelt.

Die permanente Beobachtung der Qualität des Bildungsangebotes thematisieren die Autoren in Kapitel 6. Dabei geht es um Evaluation und Qualitätsmanagement. Geführt wird eine grundlegende Diskussion des Qualitätsbegriffs im Bildungsbereich. Weiterhin geben die Autoren einen Überblick über gängige Evaluationsverfahren bei virtuellen Bildungsangeboten.

Wie Standardisierung beim E-Learning erfolgen kann, was darunter zu verstehen ist, welche Vor- und Nachteile dies hat und welche Strategien und Elemente zur Erzielung von Nachhaltigkeit virtueller Bildungs-angebote und Studiengänge führt, sind Themen der letzten beiden Kapitel.

Dieses Werk, welches die didaktische Planung von E-Learning-Angeboten in den Vordergrund stellt, gibt einen weitreichenden Einblick in alle Felder, die bei der Konzeption von virtuellen Lernangeboten bedacht werden müssen. Klar strukturiert und aufeinander aufbauend lei-ten die Kapitel ineinander über. Für all diejenigen, die selbst Konzepte in diesem Bereich erstellen wollen, ist dieses Buch eine sehr gute Grundlage. Die Zusammenfassungen an jedem Kapitelende geben abschließend einen kurzen Überblick über das Wichtigste. Die dargestellten praktischen Erfahrungen des Projektes "Virtuelle Fachhochschule für Technik, Informatik und Wirtschaft (VFH)" machen theoretisches noch leichter verständlich und bieten so einen Mehrwert.
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