Kurzbeschreibung
Dieses Praxishandbuch mit CD-ROM beschreibt, wie Projektleiter und Medienautor in Teamarbeit ein Drehbuch erstellen, das lernpsychologischen Kriterien und der aktuellen Multimedia-Didaktik entspricht. Werkzeuge für das Konzipieren und Schreiben von Drehbüchern werden vorgestellt und evaluiert, sodass eine bedarfsgerechte Auswahl möglich wird. Das Handbuch ist angereichert mit Tipps für die Arbeitsorganisation und einem Abriss über das Berufsbild des Drehbuchautors. Im Anhang und auf CD-ROM stehen zahlreiche Hilfsmittel bereit, z.B. eine Checkliste zur Prüfung eines fertigen Drehbuchs, eine Qualitätssicherungsmaßnahme, die Zeit und Kosten sparen hilft. Das direkt für den beruflichen Alltag geschriebene Handbuch zeigt mit praktisch anwendbaren Methoden und Arbeitshilfen sowie Tipps und Tricks, wie ein starkes Drehbuch entscheidend zur erfolgreichen Produktion von E-Learning beiträgt. Das Buch richtet sich an Projektleiter in Multimediaagenturen, Fachleute in Unternehmen sowie an (zukünftige) Drehbuchautoren.
Der Verlag über das Buch
Handbuch für Medienautoren und Projektleiter. Geschrieben für Professionals im Bereich Weiterbildung und E-Learning, Drehbuchautoren, Multimedia-Agenturen.
Buchrückseite
Dieses Praxishandbuch mit CD-ROM beschreibt, wie Projektleiter und Medienautor in Teamarbeit ein Drehbuch erstellen, das lernpsychologischen Kriterien und der aktuellen Multimedia-Didaktik entspricht. Werkzeuge für das Konzipieren und Schreiben von Drehbüchern werden vorgestellt und evaluiert, sodass eine bedarfsgerechte Auswahl möglich wird. Das Handbuch ist angereichert mit Tipps für die Arbeitsorganisation und einem Abriss über das Berufsbild des Drehbuchautors. Im Anhang und auf CD-ROM stehen zahlreiche Hilfsmittel bereit, z.B. eine Checkliste zur Prüfung eines fertigen Drehbuchs, eine Qualitätssicherungsmaßnahme, die Zeit und Kosten sparen hilft. Das direkt für den beruflichen Alltag geschriebene Handbuch zeigt mit praktisch anwendbaren Methoden und Arbeitshilfen sowie Tipps und Tricks, wie ein starkes Drehbuch entscheidend zur erfolgreichen Produktion von E-Learning beiträgt. Das Buch richtet sich an Projektleiter in Multimediaagenturen, Fachleute in Unternehmen sowie an (zukünftige) Drehbuchautoren.
Über den Autor
Daniela Stoecker ist seit 1990 in der Verlags- und Multimedia-Branche tätig und arbeitet seit 2000 als freie Drehbuchautorin. Schwerpunktmäßig erstellt sie Konzepte, Texte und Drehbücher für Multimedia und E-Learning und in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Die didaktische Inhaltsaufbereitung erfolgt zielgruppengerecht und themenorientiert. Sie berät Unternehmen bei der Entwicklung von E-Learning-Anwendungen und bietet Schulungen für Konzeption und Drehbuch an.
Auszug aus E-Learning - das Drehbuch, m. CD-ROM von D. Mair. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
3 Briefing: Welche Inhalte sollen ins Drehbuch?
Das Briefing ist Dreh- und Angelpunkt für die anschließende Drehbucherstellung, denn hier werden die Inhalte festgelegt, die der Lernende später in der E-Learning-Anwendung bearbeiten soll. Das Briefing ist sozusagen das Handwerkswissen, es ermöglicht die Informationsweitergabe und konkretisiert die Aufgabenstellung. Es soll eine Plattform für die Vermittlung der Ziele und Inhalte bieten. Ergebnis des Briefings ist eine möglichst präzise Aufgabenbeschreibung und -zuordnung. Deshalb ist auch die Verbindlichkeit der Aussagen von entscheidender Bedeutung. Der Auftraggeber sollte eindeutig Stellung beziehen und diese idealerweise im Verlauf der Projektarbeit auch beibehalten. Damit sind zum Beispiel die Zuständigkeiten im Projekt gemeint: Die Projektleiter des Auftraggebers sollten entscheidungsbefugt sein. Für ein erfolgreiches Briefing bringt der Auftraggeber seine fundierte Sachkenntnis mit ein und der Auftragnehmer, also die Agentur eine gute Markt- und Umsetzungskenntnis. Dazu gesellen sich Loyalität und Vertrauen sowohl innerhalb des jeweiligen Unternehmens als auch untereinander im Projektteam. Richtungsänderungen während des Projekts (Wechsel der Zuständigkeiten, Änderung der gewählten E-Learning-Form o.ä.) sollten möglichst vermieden werden, denn sie sind meist mit sehr hohem Aufwand verbunden. Kein Briefing findet ohne Agenda statt. Es ist folglich wichtig, dass alle Beteiligten gut vorbereitet sind, denn das Briefing, genau wie die Multimedia-Produktion insgesamt, ist Teamarbeit. Dem Medienautor und der Multimedia-Agentur kommen hierbei gleichermaßen beratende Funktionen zu. Der Briefing-Termin findet meist beim Kunden statt und es empfiehlt sich, die Gelegenheit zu nutzen, um gleich vor Ort weitere Recherchen anzustellen, wie z.B.: - Welches Bildmaterial liegt vor, möglicherweise digital und lizenzkostenfrei? - Stehen bisherige Ausbildungsmedien bereit (Videos, Lehrbücher und -hefte, Foliensätze etc.)?- Welches Werbematerial (z.B. Anzeigenwerbung) ist vorhanden und kann in die inhaltliche Aufbereitung mit einfließen? - Gibt es schon Werbejingles, die in die Vertonung integriert werden können?- Wurden bereits TV-Spots entwickelt?- Wurde bereits mit Meinungsführern (Testimonials) geworben?- Am Ende des Kapitels erfahren Sie noch einiges zum Ablauf der Sitzungen bei der Drehbuchabnahme. Wir haben Sie dem Briefing zugeordnet, da in großen Projekten die Teilabnahme eines Drehbuchs und die weitere Zusteuerung von Briefing-Inhalten zusammenfallen können.
3.1 Vorbereitung
Eine gründliche Vorbereitung auf das Briefing durch alle Beteiligten erspart Zeit und damit Geld. Durch die Vorbereitung sollten zwei Kerngedanken leiten: Präsenz und Konzentration auf das Wesentliche. Das Briefing umfasst nicht nur den Termin der Zusammenkunft selbst, sondern im Besonderen auch die Vor- und Nachbereitung. Dies wirkt sich entsprechend auf die Angebotserstellung seitens des Autors aus, der in sein Tageshonorar die Vor- und Nachbereitungszeiten mit einkalkulieren muss.
3.1.1 Der Medienautor bereitet sich vorDer Medienautor sollte sich ausreichend Zeit nehmen, sich auf das Briefing vorzubereiten. Dabei begegnen ihm verschiedene Ausgangssituationen. Es kann vorkommen, dass er noch gar nichts über das zu erstellende Modul weiß, dann fällt die Vorbereitungszeit etwas kürzer aus. Wenn er von der Agentur schon Vorabinformationen erhalten hat, kann er mit konkreten Vorschlägen gut gerüstet ins Briefing gehen. Diese Ausgangslage trifft meist zu. In jedem Fall gilt, sich im Internet über das beauftragende Unternehmen zu informieren. Der Webauftritt gibt Aufschluss darüber, wie sich das Unternehmen am Markt positioniert und welche Unternehmensphilosophie es vertritt. Diese Eindrücke gilt es später im Drehbuch zu verarbeiten, wenn die Navigation und das Pflichtenheft erstellt werden sollen und die grafische Umsetzung zu entwickeln ist. Auf der Webseite lässt sich auch gut das vorhandene Bildmaterial evaluieren und schon in ein Minikonzept für die geplante Lernanwendung umsetzen. Hier ein Beispiel: Angenommen, Ihr Kunde wären die OBI-Baumärkte, dann käme eine Leitfigur ins Spiel sowie spielerische Elemente beim Abfragen der Lerninhalte. Denn auf der Website findet man einen Biber als allgemein bekanntes und beliebtes Firmenmaskottchen. Außerdem bietet die Website den Usern diverse Spielmöglichkeiten an bis hin zu einem kleinen Comicfilm, den man direkt auf der Website drehen, d.h. erstellen kann.Neben dem Webauftritt gewährt auch die Tages- und Fachpresse Einblicke in das Unternehmen. Dort lässt sich zum Beispiel herauslesen, ob das Unternehmen in Kürze international expandieren will. Dann kann der Autor schon beim Briefing darauf verweisen, die Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch für die hinzukommenden Mitarbeiter im Nachbarland relevant sind. Der Auftraggeber wird darin seinen Vorteil zukünftiger Kostenersparnis erkennen und für die Weitsicht dankbar sein. Und für die Agentur und sich selbst baut der Autor damit einen Teil des Fundaments, das einer langfristigen Zusammenarbeit dienen soll. Darüber hinaus sollte der Autor sich in der Branche des Auftraggebers auskennen und gut informiert sein über die Berufsbezeichnungen, Hierarchien, (wenn möglich) Verantwortlichkeiten und Namen der Anwesenden. Hat der Medienautor bereits Informationen über die Inhalte, die als E-Learning umzusetzen sind, kann er für das Briefing konkrete Vorschläge für die Grobkonzeption ausarbeiten. Dabei unterstützen ihn folgende Leitfragen:- Welches didaktische Konzept ist zu empfehlen?Brauchen wir eine Leitfigur?- Welche Tonality ist empfehlenswert (wenn die Zielgruppe schon bekannt ist)?- Welche Aufgabentypen eignen sich am besten für die Sicherung des Lernerfolgs?- Welche Lernerfolgskontrolle soll eingesetzt werden?Sollen Abbildungen zeichnerisch, fotografisch, filmtechnisch erstellt werden?- Welche Benutzerführung eignet sich gut?Als Ergänzung des Grobkonzepts sollte der Medienautor auch einen Fragenkatalog vorbereiten, den er mit ins Briefing nehmen kann. Falls die Fragen seitens des Auftraggebers nicht sofort beantwortet werden können, sollte er immer Kopien des Fragenkatalogs bereithalten, die er zur Bearbeitung überreichen kann. Aus diesem Fragenkatalog generiert sich später das didaktische Konzept.Da auch von Seiten des Auftraggebers und der Agentur-Projektleitung Fragen auf den Medienautor zukommen, empfiehlt es sich, das eigene Fachwissen vor einem Briefing auf den aktuellsten Stand zu bringen. Informationsquellen sind Fachzeitschriften, Fachportale im Internet und die Tagespresse. Ein weiterer Vorbereitungsschritt für den Medienautor ist das Abstecken seiner Kapazitäten:- Welche Zeiten kann er für das anstehende Projekt blocken?- Wie viel Zeit wird er für eine Bildschirmseite brauchen? - Wie lange wird das Drehbuchschreiben insgesamt in Anspruch nehmen?
Einen Großteil der Zeitplanung übernimmt zwar die Projektleitung der Agentur, doch der Autor sollte ebenfalls die terminliche Übersicht behalten, wenn am Ende des Briefings die Terminplanung besprochen wird. Dem Kunden wird die Sicherheit vermittelt, dass der Autor Liefertreue gewährleisten kann und das Projekt damit seinen geplanten Verlauf nimmt.
Das Briefing ist Dreh- und Angelpunkt für die anschließende Drehbucherstellung, denn hier werden die Inhalte festgelegt, die der Lernende später in der E-Learning-Anwendung bearbeiten soll. Das Briefing ist sozusagen das Handwerkswissen, es ermöglicht die Informationsweitergabe und konkretisiert die Aufgabenstellung. Es soll eine Plattform für die Vermittlung der Ziele und Inhalte bieten. Ergebnis des Briefings ist eine möglichst präzise Aufgabenbeschreibung und -zuordnung. Deshalb ist auch die Verbindlichkeit der Aussagen von entscheidender Bedeutung. Der Auftraggeber sollte eindeutig Stellung beziehen und diese idealerweise im Verlauf der Projektarbeit auch beibehalten. Damit sind zum Beispiel die Zuständigkeiten im Projekt gemeint: Die Projektleiter des Auftraggebers sollten entscheidungsbefugt sein. Für ein erfolgreiches Briefing bringt der Auftraggeber seine fundierte Sachkenntnis mit ein und der Auftragnehmer, also die Agentur eine gute Markt- und Umsetzungskenntnis. Dazu gesellen sich Loyalität und Vertrauen sowohl innerhalb des jeweiligen Unternehmens als auch untereinander im Projektteam. Richtungsänderungen während des Projekts (Wechsel der Zuständigkeiten, Änderung der gewählten E-Learning-Form o.ä.) sollten möglichst vermieden werden, denn sie sind meist mit sehr hohem Aufwand verbunden. Kein Briefing findet ohne Agenda statt. Es ist folglich wichtig, dass alle Beteiligten gut vorbereitet sind, denn das Briefing, genau wie die Multimedia-Produktion insgesamt, ist Teamarbeit. Dem Medienautor und der Multimedia-Agentur kommen hierbei gleichermaßen beratende Funktionen zu. Der Briefing-Termin findet meist beim Kunden statt und es empfiehlt sich, die Gelegenheit zu nutzen, um gleich vor Ort weitere Recherchen anzustellen, wie z.B.: - Welches Bildmaterial liegt vor, möglicherweise digital und lizenzkostenfrei? - Stehen bisherige Ausbildungsmedien bereit (Videos, Lehrbücher und -hefte, Foliensätze etc.)?- Welches Werbematerial (z.B. Anzeigenwerbung) ist vorhanden und kann in die inhaltliche Aufbereitung mit einfließen? - Gibt es schon Werbejingles, die in die Vertonung integriert werden können?- Wurden bereits TV-Spots entwickelt?- Wurde bereits mit Meinungsführern (Testimonials) geworben?- Am Ende des Kapitels erfahren Sie noch einiges zum Ablauf der Sitzungen bei der Drehbuchabnahme. Wir haben Sie dem Briefing zugeordnet, da in großen Projekten die Teilabnahme eines Drehbuchs und die weitere Zusteuerung von Briefing-Inhalten zusammenfallen können.
3.1 Vorbereitung
Eine gründliche Vorbereitung auf das Briefing durch alle Beteiligten erspart Zeit und damit Geld. Durch die Vorbereitung sollten zwei Kerngedanken leiten: Präsenz und Konzentration auf das Wesentliche. Das Briefing umfasst nicht nur den Termin der Zusammenkunft selbst, sondern im Besonderen auch die Vor- und Nachbereitung. Dies wirkt sich entsprechend auf die Angebotserstellung seitens des Autors aus, der in sein Tageshonorar die Vor- und Nachbereitungszeiten mit einkalkulieren muss.
3.1.1 Der Medienautor bereitet sich vorDer Medienautor sollte sich ausreichend Zeit nehmen, sich auf das Briefing vorzubereiten. Dabei begegnen ihm verschiedene Ausgangssituationen. Es kann vorkommen, dass er noch gar nichts über das zu erstellende Modul weiß, dann fällt die Vorbereitungszeit etwas kürzer aus. Wenn er von der Agentur schon Vorabinformationen erhalten hat, kann er mit konkreten Vorschlägen gut gerüstet ins Briefing gehen. Diese Ausgangslage trifft meist zu. In jedem Fall gilt, sich im Internet über das beauftragende Unternehmen zu informieren. Der Webauftritt gibt Aufschluss darüber, wie sich das Unternehmen am Markt positioniert und welche Unternehmensphilosophie es vertritt. Diese Eindrücke gilt es später im Drehbuch zu verarbeiten, wenn die Navigation und das Pflichtenheft erstellt werden sollen und die grafische Umsetzung zu entwickeln ist. Auf der Webseite lässt sich auch gut das vorhandene Bildmaterial evaluieren und schon in ein Minikonzept für die geplante Lernanwendung umsetzen. Hier ein Beispiel: Angenommen, Ihr Kunde wären die OBI-Baumärkte, dann käme eine Leitfigur ins Spiel sowie spielerische Elemente beim Abfragen der Lerninhalte. Denn auf der Website findet man einen Biber als allgemein bekanntes und beliebtes Firmenmaskottchen. Außerdem bietet die Website den Usern diverse Spielmöglichkeiten an bis hin zu einem kleinen Comicfilm, den man direkt auf der Website drehen, d.h. erstellen kann.Neben dem Webauftritt gewährt auch die Tages- und Fachpresse Einblicke in das Unternehmen. Dort lässt sich zum Beispiel herauslesen, ob das Unternehmen in Kürze international expandieren will. Dann kann der Autor schon beim Briefing darauf verweisen, die Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch für die hinzukommenden Mitarbeiter im Nachbarland relevant sind. Der Auftraggeber wird darin seinen Vorteil zukünftiger Kostenersparnis erkennen und für die Weitsicht dankbar sein. Und für die Agentur und sich selbst baut der Autor damit einen Teil des Fundaments, das einer langfristigen Zusammenarbeit dienen soll. Darüber hinaus sollte der Autor sich in der Branche des Auftraggebers auskennen und gut informiert sein über die Berufsbezeichnungen, Hierarchien, (wenn möglich) Verantwortlichkeiten und Namen der Anwesenden. Hat der Medienautor bereits Informationen über die Inhalte, die als E-Learning umzusetzen sind, kann er für das Briefing konkrete Vorschläge für die Grobkonzeption ausarbeiten. Dabei unterstützen ihn folgende Leitfragen:- Welches didaktische Konzept ist zu empfehlen?Brauchen wir eine Leitfigur?- Welche Tonality ist empfehlenswert (wenn die Zielgruppe schon bekannt ist)?- Welche Aufgabentypen eignen sich am besten für die Sicherung des Lernerfolgs?- Welche Lernerfolgskontrolle soll eingesetzt werden?Sollen Abbildungen zeichnerisch, fotografisch, filmtechnisch erstellt werden?- Welche Benutzerführung eignet sich gut?Als Ergänzung des Grobkonzepts sollte der Medienautor auch einen Fragenkatalog vorbereiten, den er mit ins Briefing nehmen kann. Falls die Fragen seitens des Auftraggebers nicht sofort beantwortet werden können, sollte er immer Kopien des Fragenkatalogs bereithalten, die er zur Bearbeitung überreichen kann. Aus diesem Fragenkatalog generiert sich später das didaktische Konzept.Da auch von Seiten des Auftraggebers und der Agentur-Projektleitung Fragen auf den Medienautor zukommen, empfiehlt es sich, das eigene Fachwissen vor einem Briefing auf den aktuellsten Stand zu bringen. Informationsquellen sind Fachzeitschriften, Fachportale im Internet und die Tagespresse. Ein weiterer Vorbereitungsschritt für den Medienautor ist das Abstecken seiner Kapazitäten:- Welche Zeiten kann er für das anstehende Projekt blocken?- Wie viel Zeit wird er für eine Bildschirmseite brauchen? - Wie lange wird das Drehbuchschreiben insgesamt in Anspruch nehmen?
Einen Großteil der Zeitplanung übernimmt zwar die Projektleitung der Agentur, doch der Autor sollte ebenfalls die terminliche Übersicht behalten, wenn am Ende des Briefings die Terminplanung besprochen wird. Dem Kunden wird die Sicherheit vermittelt, dass der Autor Liefertreue gewährleisten kann und das Projekt damit seinen geplanten Verlauf nimmt.