Das Buch gliedert sich in drei Teile. In den ersten beiden äußern sich verschiedene Autoren aus dem Bereich der Wissenschaft und Politik zum Thema E-Government und E-Democracy. Der dritte und umfangreichste Abschnitt stellt zwei empirische Studien zum internationalen E-Government vor. Die Texte der verschiedenen Autoren sollen dem Leser ein möglichst differenziertes Bild vom Thema vermitteln. Das breite Spektrum der Texte umfaßt sowohl nahezu euphorische Darstellungen der Möglichkeiten von E-Democracy, als auch sachlich kritischen Betrachtungsweisen. Trotz unterschiedlicher Einstellungen eint die Autoren aber der grundlegender Konsens, dass E-Democracy die Beteiligung von Bürgern an der Gestaltung ihrer Umwelt und Gesellschaft fördern und zur Stärkung der Demokratie beitragen kann.
Zusammenfassend betrachtet bietet dieses Buch einen guten Einblick in das Thema E-Government und verschafft dem Leser einen Überblick über die relevanten Aspekte. Durch die Vielzahl der Texte werden dem Leser verschiedene Auffassungen zu diesem Thema vorgestellt. Aus den Texten wird auch ersichtlich, das es sich bei E-Government noch um ein relativ neues Thema handelt. Es gibt noch keine einheitliche Definition zu den Begriffen E-Government und E-Democracy, und auch die von den Autoren am Ende des Buches vorgestellte Definitionen, werden von den einzelnen Textautoren nicht einheitlich verwendet. Die beiden Studien im Hauptteil des Buches eröffnen dem Leser einen Einblick in die Praxis. Bereits existierende Strategien werden vorgestellt und Möglichkeiten sowie Probleme analysiert. Daraus resultiert die Schlußfolgerung, dass es nicht nur eine Strategie für E-Government gibt.