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Iced Earth Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (14. Oktober 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B005J59JNU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.136 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Dystopia
2. Anthem
3. Boiling Point
4. Anguish Of Youth
5. V
6. Dark City #
7. Equilibrium
8. Days Of Rage
9. End Of Innocence
10. Soylent Green
11. Iron Will
12. Tragedy And Triumph
13. Anthem (String Mix)

Produktbeschreibungen

Rezension

„Seien wir mal ehrlich; Die letzten beiden Alben der Florida-Metal-Institution waren alles andere als das Gelbe vom Ei. Und auch deren Vorgänger "The Glorious Burden" bot neben viel Licht auch einiges an Schatten. Insofern waren meine Erwartungen an "Dystopia" eher gering. Zumal ja auch schon wieder ein neuer Sänger... Tja, so kann man sich täuschen! Jon Schaffer nimmt mit "Dystopia" gekonnt sämtlichen Kritikern den Wind aus den Segeln und überrascht mit einem unerwartet starken Album. Der tolle titelgebende Opener wütet zeitweilig in fast schon ´Painkiller´-kompatibler Priest-Manier, ´Anthem´ macht seinem Namen alle Ehre und mutiert blitzschnell zum Widerhaken-bewehrten Langzeit-Ohrwurm, ´Anguish Of Youth´ und ´V´ sind hymnenhafte ICED EARTH-Klassiker in Reinkultur, mit dem Maiden-artig beginnenden ´Dark City´ ist eine sehr vielschichtige und beschwingte Nummer am Start, während sich ´Days Of Rage´ als eine der härtesten Bandnummern ever emtpuppt. Auch der Rest überzeugt. Und Stu Block brilliert als extrem vielschichtiger Sänger, der in den mittleren Tonlagen absolut an Matt Barlow erinnert, gleichzeitig aber auch geile Screams in bester Halford/Owens-Manier beherrscht. Unterm Strich die stärkte ICED EARTH-Platte seit "Horror Show".”
(Andreas Stappert, Rock Hard 11/2011)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Werner G.
Format:Audio CD
Man könnte es fast als Zick-Zack-Kurs bezeichnen, was sich in den letzten drei/vier Jahren bei den beliebten US Power Metal Veteranen abgespielt hat. Lobte Bandkopf Schaffer ex-Judas Priest Sänger Tim 'Ripper' Owens zunächst noch in den allerhöchsten Tönen, wurde selbiger in einer Spontanaktion gegen Langzeit'Vokalist Matt Barlow ausgetauscht. Nicht zuletzt aufgrund vieler Fans, die letzteren lange schmerzlich vermisst hatten, ließ sich Bandleader Jon Schaffer irgendwann erweichen.

So groß die Freude vor drei Jahren über das Comeback von Matthew Barlow auch war: der erhoffte Kick blieb bei "The Crucible Of Man (Something Wicked Part II)" zumindest für das Gros der älteren Fans aus. Zugeben: ich persönlich habe mir die Mühe, voll und ganz in diese aufwendig arrangierte Materie von "Something Wicked" einzutauchen, weder bei Part I ("Framing Armageddon" noch mit Tim 'Ripper' Owens am Mikro), noch bei Part II gegeben. Doch der Weiterverbleib von Schaffer's Schwager währte nur kurz. Der Polizei Job und die Familienverpflichtungen waren ausschlaggebend, Iced Earth abermals den Rücken zu kehren, wobei dieses mal die Angelegenheit - im Vergleich zu 2003 - ohne Schmutzwäsche seitens Jon über die Bühne gehen sollte, im Gegenteil: der ergraute Gitarrist und Kleinmuseumbetreiber hatte 'sogar' Verständnis für Matt's Entscheidung, zumal dieser seinen Nachfolger, zu dem wir bald kommen werden, maßgeblich mitbestimmte. Ominös scheint auch wohl die Tatsache, dass Schaffer, der seinem früheren Label Century Media noch sämtliche Inkompetenzen in aller Öffentlichkeit vor den Latz knallte, jetzt wieder als Kooperationspartner ausgewählt hat. Genau genommen folgte die Wiedervereinigung beider Parteien eigentlich mit Jon's Sideproject Sons Of Liberty vor einem Jahr.

Die Karten wurden also kräftig durch gemischt. Und das gleich mit einem relativ unbekannten Gesicht am vakanten Mikroposten: gestatten, Mister Stu Block ' Sänger der kanadischen Progressiv Death Metal Band Into Eternity. Dass im Falle Iced Earth kein ' wie man bei uns so schön sagt ' 'Z'niachtl' arrangiert werden würde, war jedem klar, doch dürfte es sich bei diesem Block um einen wahren Glücksgriff handeln. Stimmvolumen und Coleur passen meiner Meinung nämlich sehr gut zum Iced Earth style, zeitenweise klingt der Bursche seinem Vorgänger gar verblüffend ähnlich. Bei einigen High-pitch-screams kommt einem unweigerlich Rob Halford in den Sinn.

In Puncto Songwriting musste man als langjähriger Iced Earth Anhänger die hohen Erwartungen irgendwann mal reduzieren, die "Burnt Offerings"/"Dark Saga"/"Something Wicked This Way Comes" Zeiten sind halt schon lange passe. Unter diesen Voraussetzungen, also nicht zwanghaft Vergleiche zu suchen, entwickelt sich "Dystopia" zu einem mitunter freudigen Hörerlebnis. Denn die Songs kommen wieder einen Tick schneller auf den Punkt, haben mehr Hymnencharakter und lassen das alte, lang vermisste Feuer des Öfteren aufflackern.

Ganz speziell "Anthem" (beginnt mit schönem Akustikintro) und "V", denen man einige mehrstimmige Gesangspassagen sowie ausladende Chöre entnimmt, überzeugen spätestens ab dem dritten Durchlauf und lassen ebenso in instrumentaler Hinsicht so gut wie keine Wünsche ' soll heißen: typisches Schaffer Riffing und feine Twin-Harmonien inklusive ' offen. Doch selbst nach mehreren Anläufen zeigt der zunächst wenig mitreißende Opener und Titletrack "Dystopia" durchaus Qualitäten. So dürfte sich das leidenschaftliche "Anguish Of Youth" wohl zum legitimen "Melancholy" Nachfolger heraus kristallisieren, obschon dieses gewisse Etwas des Originals (was auch "I Died For You" miteinschließt) auf Lebzeiten einzigartig bleiben wird. Ebenso balladesker Natur ist "End Of Innocence", das gleichfalls einiges an Emotionen bei der Iced Earth Treuschaft wecken könnte. Auch beim flotten und geradlinigen "Boiling Point", quasi eine Zusammenkunft aus spritzigem US Metal und "Painkiller" Zitaten, zeigen Iced Earth eine verloren geglaubte Stärke und vor allem wieder richtig Biss. Selbiges gilt für "Dark City", welches mit überdeutlichem "Horrorshow" Feeling ins Geschehen greift. Und was gibt's sonst? Nun, "Equilibrium" mit seinen obligaten Galoppriffs gehört in die Rubrik 'solide, aber nicht zwingend' wie auch "Days Of Rage" (zu einfältiger Refrain). Beileibe kein schlechter Stoff, aber sicher nicht Wunder was für Bringer. Dass das am Ende mit Marschtrommeln eingeleitete "Tragedy And Triumph" nach ganz alten Iron Maiden (dieses Riff ist NWoBHM in Reinkultur!) klingt, dürfte die meisten kaum verwundern: man weiß, Iced Earth Chefdenker Jon Schaffer war immer schon ein großer Fan von Steve Harris und Co.

Iced Earth anno 2011 können sich (wieder) sehen und vor allen Dingen hören lassen. Mit gut 70-80% wirklich gelungenen Songs zeigt die Kurve wieder steil nach oben. Neuerwerbung Stu Block ist zudem stimmlich eine gute Mischung aus seinen beiden Vorgängern Barlow und Owens. Wenn Glücksgöttin Fortuna etwas mitspielt, wird ihm wohl mehr Akzeptanz als dem ewigen Jolly Joker Ripper angedeihen, diese Entwicklung wird sich vor allem live zeigen. Für die, die eine Art Ranking in der IE Diskographie haben wollen: "Dystopia" ist meiner Meinung nach das stärkste Album seit "Horrorshow", also seit einer ganzen Dekade (!). Das neue Werk gibt es übrigens als Standard CD, als Digipack Edition sowie in Form einer streng limitierten Sammlerbox.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
tolles Album, toller Sänger 16. Oktober 2011
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Seitdem Jon Schaffer seine Pathos Phase überwunden hat und sich kritisch mit den USA auseinander setzt, was ich nicht als Masche sehe, finde ich den Kerl wieder sympathisch. Auch die letzte Scheibe war nach etwas schwächeren, aber nicht schlechten Werken für mich wieder der richtige Weg. Der erneute Weggang von Matt Barlow, der weniger touren will, ist natürlich ein Schock für mich und alle Fans gewesen. Doch Schaffer bleib mit konstanter Mannschaft (juhuu!) und neuem Sänger Stu Block (Into Eternity) auf Kurs und bringt mit "Dystopia" ein Hammeralbum heraus. Lediglich das Cover finde ich etwas schlapp. Die Neuaufnahme des Hammersongs "Dante's Inferno" (kostenlos auf der Bandhomepage) vom total unterbewerteten (jedenfalls von Schaffers Seite) "Burnt Offerings" Albums mit Block zeigt, dass dieser alles was Barlow singt auch kann und jenem sehr ähnelt, ohne aber ein Coversänger zu sein. Bei "Days Of Rage" singt der neue Frontmann schön derb und dreckig. Der 33 Jahre alte Kanadier ist sehr variabel. Sogar im Songwriting durfte er etwas mitmischen, was natürlich fast 100 % in Schaffers Hand lag. Dieser erschuf ein klassisches Iced Earth Album mit allen Trademarks u.a. "galoppierende Riffs") der Band, was direkt während dem Hören unglaublich zündet und sich hinter den klassischen Barlow Werken nicht verstecken muss. Eine ähnlich herzergreifende Ballade wie "Watching Over Me" oder Pathosstoff wie "Melancholy" gelingt Schaffer mit den soften "Anguish Of Youth" und "End Of Innocence" hier zwar nicht, aber er ist mit allen Songs nahe an seiner Bestform! Das sich langsam - schleppend aufbauende "Anthem" ist schon mal ein späterer Liveklassiker, da gehe ich jede Wette ein! Am Ende wird es mit "Tragedy And Trimuph" zwar wieder etwas orchestral und erinnert kurz an das Bürgerkriegsalbum, doch der Song wandelt sich zu einem typischen flotten Iced Earth Track.
Am Ende sind Iced Earth unerwartet stark zurück und ich freue mich, dass die Band es geschafft hat und ein neues Kapitel aufgeschlagen hat. Ein Muss für alle Fans zeitloser Metalkost!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beginn einer neuen Ära...? 14. Oktober 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Da haben wir sie also, die elfte Studio-Scheibe von *Iced Earth*. Und damit scheint das Kapitel Matt Barlow leider endgültig der Vergangenheit anzugehören. Als neuer Sänger wurde Stuart Block verpflichtet. Er kann sich durchaus mit seiner langjährigen Vorgänger messen lassen und verfügt über die selbe stimmliche Klangfarbe.

Musikalisch gibts, bis auf die üblichen Besetzungswechsel bei *Iced Earth*, so gut wie nichts neues. Was bei *Iced Earth* aber nicht unbedingt was schlechtes heissen mag. Jon Schaffer bietet wie immer den typischen Mix aus Power- und Thrash-Metal und verfeinert diesen mit Heavy-Metal. Ein Konzept das in den 90er sehr gut aufging und geniale Alben hervorbrachte, allerdings seit 2001, genaugenommen seit *Horror-Show* etwas ins Stocken geriet.

Das Album beginnt sehr stark mit *Dystopia* und *Anthem*, hält mit *Dark City*, *Days Of Rage*, *Soylent Green* und *Tragedy And Triumph* weitere Highlichts bereit und kann ein hohes musikalisches Niveau halten. Allerdings sind nicht alle Riffs und Melodien neu, sondern es wurde auch hier wieder viel von anderen Songs recycelt. Was auf den beiden Something-Wicked-Teilen aber ein wenig wie das unausgegorene überarbeiten alter Notenblätter wirkte, klappt auf *Dystopia* sehr gut und sehr stimmungsvoll.

Die Limited Edition erscheint als Hochglanz-Digipak in Hochglanz-Pappschuber und enthält drei Songs mehr im Vergleich zur regulären CD. Zusätzlich ist ein Aufnäher für die *Kutte* enthalten.

FAZIT: 4 starke Punkte...
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Geiler Metal-Burner
mit reichlich viel Power-Songs sind auf diesem Album klasse produziert: Dystopia, Anthem, V, Dark City, End of Innocence, Tragedy and Triumph sind meine Favoriten - dazu kommen bei... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Twin-Fan65 veröffentlicht
nicht gekannt, aber für toll befunden
Bin nur durch die Empfehlung durch amazon auf Iced Earth gekommen, war mir vorher nicht bekannt. Schranzt ganz gut, wenn auch die ersten beiden Titel das nicht unbedingt vermuten... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dietmar Höllwarth veröffentlicht
Guter Einstieg von Stu Block, zu viele mittelmäßige Songs
Beim 2011 erschienenen "Dystopia" der Power-Metal-Götter aus Florida, welches ich als Deluxe-Edition mit drei Bonus-Tracks und Patch (für alle Kuttenträger) für... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dirk Steilner veröffentlicht
Spielt um den Titel Album des Jahres mit...
Schade das wieder mal jemand mit schlechter Laune eine 1-Stern-Bewertung abgegeben hat und dadurch den Schnitt eines wirklich guten Albums nach unten zieht. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von TriFrazer veröffentlicht
Back to basics
Nach einem Intermezzo mit Ripper Owens und einem extrem lauen Aufguss der "Something wicked comes" mit Matt Barlow kommt jetzt Dystopia mit Stu Block hinter dem Micro. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bernd G. veröffentlicht
gelungenes Album
Gelungenes Album mit neuem Sänger (wieder einmal..., bin gespannt wann der nächste Wechsel ansteht)
Eingefleischte Iced Earth Veteranen dürften dem Ganzen etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von SkyVen veröffentlicht
Wende zum Besseren
Der Patient Iced Earth lebt und ist auf dem Weg der Besserung. Nachdem die letzten Scheiben nach Horror-Show immer schlechter wurden und im Songwriting einfach nur eine langweilige... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Carsten Kunze veröffentlicht
Kein Vergleich - frisch und nichts wirklich neues?
Matt is gone - Stu is singing. So könnte man es beschreiben.
Ich lasse den Sängerwechsel damit einfach mal so stehen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von astaldoram veröffentlicht
Iced Earth- so wir sie lieben!
Wow!!! Solch ein solides Album hätte Iced Earth wohl keiner zugetraut, nachdem "Sängergott" Matt Barlow ausgestiegen war. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kletter-Axel veröffentlicht
erstaunlich
Hallo, hier ist wieder ein ICED EARTH Album auf welches ich im Vorfeld richtig Lust habe. Dies ist mir seit the glorious burden (mann war ich dann aber von dem Machwerk... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von farscapefan veröffentlicht
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