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Dyskalkulie - Kindern mit Rechenschwäche wirksam helfen
 
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Dyskalkulie - Kindern mit Rechenschwäche wirksam helfen [Broschiert]

Hendrik Simon
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert, August 2005 --  


Produktinformation

  • Broschiert: 237 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608941479
  • ISBN-13: 978-3608941470
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 186.452 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Hendrik Simon
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie kann Kindern mit Rechenschwäche geholfen werden? *** In jeder Schulklasse sitzt heute mindestens ein Kind mit einer Rechenschwäche. Wichtig ist, daß diese Störung als solche erkannt wird und Schüler nicht als »dumm« stigmatisiert werden. Die oftmals entmutigten Schüler müssen aus ihrer Resignation herausgeholt werden, und man muß ihnen ihr Grundvertrauen zurückgegeben.

Klappentext

Wird eine Rechenschwäche erkannt, befindet sich das Kind in der Regel längst in einem Teufelskreis: Von den eigenen Fehlern irritiert, durch schlechte Mathematiknoten frustriert, beginnt es zunehmend, das Rechnen abzulehnen und seine Anstrengungen auf andere Fächer zu konzentrieren. Gleichzeitig wächst die Belastung in der gesamten Familie. Die emotionale Verstrickung zwischen dem überforderten Kind und den besorgten und fordernden Eltern läßt sich kaum auflösen. Das täglich notwendig erachtete gemeinsame Üben endet häufig in Tränen, auch Nachhilfeunterricht kann das Problem selten beheben. Wichtig ist die Erkenntnis, daß es sich nicht um eine generelle Beeinträchtigung der Intelligenz, sondern um eine Minderleistung auf einem einzelnen Gebiet handelt, nämlich dem der Mathematik. Was aber kann dagegen getan werden? Der Autor zeigt mit viel Einfühlungsvermögen und Sachverstand Wege auf, die eingeschlagen werden können. Hierbei ist wichtig, daß auf Schuldzuweisungen an Elternhaus oder Schule verzichtet wird und alle Beteiligten sich an den Bedürfnissen und Besonderheiten der betroffenen Kinder orientieren.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Dieser Ratgeber muß weiter empfohlen werden. Meine Tochter hat Dyskalkulie, wie ich schon vorher wußte. Aber was das eigentlich für ein Kind bedeutet, das kann ich erst jetzt verstehen. Ich habe meine Einstellung geändert. Ich kann ihr kein Rechnen beibringen, wenn sie Zahlen nicht verstehen kann. Aber ich kann Druck wegnehmen und aufhören auf die Noten zu schauen und ihr Zeit geben. Einen großen Platz nimmt im Ratgeber ein Kapitel (Kapitel 7) ein, in dem Simon erklärt, welche Übungen für Kinder mit Dyskalkulie hingegen sinnvoll sind. Diese bereiten auf Mathe vor und machen (der ganzen Familie) Spaß. Auch die Empfehlungen für Lehrer können Eltern umsetzen (Umgekehrt bestimmt auch).

Mal kurz der Reihe nach: Nach einer kurzen Einführung folgt ein Unterrichtsbeispiel, anhand dessen schon so einiges klar wird. Allein hierfür hat sich der Ratgeber schon gelohnt! Knappe Erläuterungen zu Aspekten der Definition von Dyskalkulie folgen .(Wer mehr dazu lesen will, kann auch zu Kapitel 8 vorblättern) Im vierten Kapitel werden dann die häufigsten Fehler aufgeführt und erklärt, die man bei Kindern beobachten kann. So ein Teil darf natürlich in keinem Ratgeber zum Thema fehlen, aber hier sind die Erklärungen Ausgangspunkt für verständliche Erläuterungen zu den Gründen, warum manche Kinder an Mathe scheitern. Der Leser erfährt viel über die Grundlagen des Mathelernens. Das ist nicht nur für Lehrer interessant, sondern gerade auch für betroffene Eltern. Der Druck, seinem Kind alles erklären zu müssen, wird so von den Eltern genommen. Das fünfte Kapitel stellt dann gezielte Tests vor, die auch Laien anwenden können. Dabei handelt es sich nicht um ein fragebogenmäßiges Abfragen von Beobachtungen (wer Kapitel vier gelesen hat, hat genug Wissen, um Beobachtungen selbst einzuordnen), sondern um spielähnliche Aufgaben für das Kind. Simon gibt die nötigen Durchführungs- und Beobachtungshinweise. Die Tests aus Kapitel 5 erfordern allerdings ein wenig Einarbeitung seitens des Lesers, die sich aber lohnt. Im Kapitel 6 geht es um die kindliche Sicht seines Problems. Ein Selbstexperiment über mehrere Seiten lässt den Leser eindrucksvoll erahnen, wie sich für ein Kind Rechenschwäche wohl anfühlen muss. Danach sieht man die Probleme seines Kindes aus einer anderen Perspektive. Das folgende Kapitel besteht aus drei Teilen: (1) Übungen für zuhause, die nötige Grundlagen für Mathelernen schaffen sollen, (2) Übungen für die Schule, die in der Klasse oder in der Förderung eingesetzt werden können (mit ein bisschen Einsatz können diese auch von Eltern durchgeführt werden) und (3) einem begründeten Forderungskatalog an gewerbliche Therapien. Das achte Kapitel kommt noch einmal zurück auf Definitionen und rechtliche Aspekte für die Übernahme von Therapiekosten. Die wichtigsten Fachbegriffe werden am Ende noch einmal erläutert.

Man merkt, dass der Autor aus der Praxis kommt. Er beweist, dass es kein Patentrezept geben kann. Er zeigt nicht nur, dass man einem solchen Kind nicht mit irgendwelchen Rechenspielchen kommen kann, sondern schlägt Maßnahmen vor, die Eltern und Lehrer treffen können, um das Kind auf den Stand zu bringen, wo es schließlich solche Rechenspiele für sich sinnvoll nutzen kann. Leser, die in irgendeiner Form mit Dyskalkulie zu tun haben (Lehrer, Eltern etc.), werden massiv von diesem Buch profitieren.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Endlich ein Ratgeber, der sehr praxisorientiert ist und wirklich Rat gibt. Es werden sehr detailiert Hilfestellungen aufgezeigt, die man auch als Eltern direkt umsetzen kann.
Besonders gut auch die Forderungen an eine Therapie,da hiermit viel (auf Kosten des Kindes)verkehrt gemacht werden kann.
Ein Ratgeber, der nicht nur außerordentlich gut informiert, sondern der Eltern und auch Lehrer und natürlich letztendlich das Kind, entschieden weiterbringt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ein wirklich interessantes Buch, das allerdings handwerklich nicht so richtig überzeugen kann. Obwohl man dem Autoren durchaus seine Kompetenz anmerkt, versteht er es nicht so recht, seine Erkenntnisse auch klar zu machen. Nicht nur, dass er trocken und ein Stück weit langweilig schreibt, er könnte auch mehr auf den Punkt schreiben, bleibt einfach uneindeutig. Dazu kommt die Struktur, die auch nicht optimal ist. Ellenlang werden mögliche Fehler aufgelistet, ähnlich langwierig steht der Test da, und dann erst geht es darum, wie die Dyskalkulie eigentlich funktioniert, beziehungsweise, was alles nicht funktioniert bei den Kindern, die dieses Problem haben. Und die Tipps, was man daran machen kann, die kommen noch später. Da hat Hendrik Simon zwar eine sehr klare, aber auch eine ermüdende und leserunfreundliche Struktur geschaffen.

Was Simon sagt, und das ist sicherlich das Wichtigste, hat Hand und Fuß, besonders die Übung zum Nachvollziehen der Dyskalkulie ist sehr wichtig, damit sich auch Lehrer und Eltern vorstellen können, was sie den Schülern abverlangen. Test und Fehleraufzählung mag Pädagogen sehr langwierig beschrieben erscheinen, aber die Ausführlichkeit ist natürlich für Laien gut, die bei ihren Kindern Dyskalkulie vermuten.

Ein Buch nur für Eltern oder nur für Lehrer wäre sicherlich die bessere Lösung gewesen, ein bisschen klarere Sprache hätte das Buch auch besser gemacht. Natürlich kann man vermuten, dass Betroffene sich auch gern durch dieses Buch durchkämpfen, speziell weil da auch viele Sachen darin stehen, die sehr plausibel klingen. Aber etwas mehr Konkretes hätte man sich doch auch gewünscht.

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