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Dynamite
 
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Dynamite

Future Rock Audio CD
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Future Rock, einer der Pioniere der deutschen HipHop Kultur, legt nach mehreren Meilensteinen der HipHop History mit „Dynamite“ ein Album vor, das an Ideen überschäumt, den Groove in die Beine zwingt und vor allem richtig Spaß macht. Future Rock nennt seine Musik ElectroDiscoFunk und genauso außergewöhnlich wie die musikalische Mischung ist die Frische der Arrangements. „Dynamite“ heißt Party plus gute Laune pur und verschafft dem Dancefloor eine neue Dimension. Nach 15 Jahren Erfahrung im Diggen von obskuren Samples, Bauen von vertrackten Loops und Perfektionieren von Programmieren und Arrangieren bietet Future Rock ein komplexes Sounderlebnis, das kompakt und fett aus den Boxen kommt. Soundtechnisch offenbaren sich ausgedehnte Streifzüge durch die gesamte Funk, Disco und HipHop Geschichte. Die Komplexität der Strukturen wird durch ausgefeilte und raffinierte Arrangements gekontert, so dass alle Tracks direkt ins Ohr gehen. Wenn auf ein Album das Wort „vielseitig“ zutrifft, dann auf dieses Album. Disco Samples, funky Bläsersätze, Scratch-Einlagen, Vocoder Voices, ein schmutziges Saxophon, perkussiver Wahnsinn, 70er Jahre Funkbomben, obskure Voice Samples, Organ Grind und Electrobeats verschmelzen zu einem aufregend neuen Sound: ElectroDiscoFunk à la Future Rock! Trotz der Vielschichtigkeit des Albums bildet der Sound eine musikalische Einheit. In den wenigsten Tracks finden sich herkömmliche Strukturen wie Strophe, Bridge und Refrain. Future Rock arbeitet vielmehr mit eingängigen Vocal-Samples oder wiederkehrenden Elementen, die er refrainhaft und sehr stimulierend einsetzt. Am deutlichsten wird der „catchy character“ vielleicht im Titeltrack. Wer hier nicht die Arme hoch wirft, Dynamit unterm Arsch spürt und „Dynamite“ mitsingt, sollte lieber bei Kaffee Hag mit Streuselkuchen bleiben. Von der glitzernden Midtempo Disco-Nummer „That Sound“ bis zum Heavy Funk in „Like That“ oder „The One“, vom basslastigen Vocoder-Arrangement in „Spacefonkjam“ über den French House Touch in „Gettin Funky“ bis zum Dirty Groove in „Vudoo Child“, lässt das Album keine Wünsche offen und sorgt - passend zum Groove - für ein fettes Grinsen. Please try this at home!

kulturnews.de

Ob Thomilla, DJ Friction oder TobiTob: Immer mehr deutsche HipHop-Pioniere widmeten sich in den letzten Jahren der elektronischen Musik. Nun stößt mit Michael Rick alias Future Rock der nächste hinzu. Auf ãDynamite" verschlägt es den Produzenten und Remixer in die Gefilde von Elektro, Disco und Funk. Das Resultat: poppiger, 80er Jahre angehauchter Happysound gepaart mit Breakdance-Anleihen, der manchmal ein wenig cheesy wirkt, jedoch immer ins Ohr geht. Ein Konzept, das nicht nur im Club, sondern auch auf dem heimischen Sofa überzeugt. (ad)

Biographie der Mitwirkenden

Animiert durch den frühen HipHop und Rap Sound startete Michael Rick aka Future Rock Mitte der 80er Jahre erste Soundexperimente und machte sich mit den Grundlagen des Mixens, Samplings und Produzierens vertraut. Im Sommer 1989 nahm er als Produzent mit seiner ersten Gruppe LSD die EP "Competent" auf, die beim Kölner Indie Rhythm Attack erschien. Die Platte wurde von der Musikpresse als „erste deutsche HipHop Produktion auf internationalen Standard“ gelobt. Das im März 1991 veröffentlichte und 27 Track starke LSD Album "Watch Out For The Third Rail" gilt heute vor allem wegen seiner ausgereiften und komplexen Produktion nicht nur unter Insidern als Meilenstein des HipHop aus Deutschland.

Nach einer weiteren LSD EP gründete er mit fünf Partnern das erste deutsche HipHop Label Blitz Vinyl. Im Anschluss an einen Trip nach New York konnte er zusammen mit dem Kölner Produzenten Fader Gladiator den in Brooklyn ansässigen Rapper King Grand aka M.F. Russ zur Zusammenarbeit gewinnen. Gemeinsam nahmen sie das zweite KAOS Album "International Dope Dealers" (das erste war von Todd Terry und Kenny "Dope" Gonzales produziert!) auf, das im Sommer 1993 auf Blitz Vinyl erschien. In jenem Sommer kam es auch zu einer Zusammenarbeit mit dem legendären Funk/Jazz Saxophonisten Maceo Parker, für den er mit Unterstützung der übrigen JBs Fred Wesley und Pee Wee Ellis die JazzHop Maxi "Keep Your Soul Together" produzierte. Neben vielen kleineren Produktionen für das Label startete Future Rock im Sommer 1994 das Blitz Mob Projekt "Die Organisation", bei dem über 25 Künstler aus 4 Nationen beteiligt waren und das als erstes wirklich internationales Rap Projekt gilt. Auf dieser Platte war er neben diversen Produktionen auch mit seinem ersten Solo Rap Song "Der eigene Weg" vertreten.

Im Sommer 1995 stellte er seine Tätigkeit für Blitz Vinyl ein, um sich künftig ganz dem Musikproduzieren widmen zu können. Es folgten die ganz in Eigenregie produzierten und veröffentlichten Instrumentalalben "Beat Bombs 95" und "Beat Bombs 96", die unter Insidern bis heute als Geheimtipps gelten. Außerdem fertigte er in der Folgezeit zusammen mit Fader Gladiator (Die Firma) im eigenen Blitz Labor Remixes für Acts wie Die Fantastischen Vier oder Advanced Chemistry. Im Herbst 1996 startete er zusammen mit Rapper Prof. Te das Creme de la Creme Projekt, für das er im Sommer 1997 einen Vertrag mit der EMI Electrola abschloss. Die Single "Letzte Nacht" belegte im Frühjahr 1998 acht Wochen lang vordere Plätze in den Media Control Charts. Außerdem veröffentlichte er im März 1998 in Eigenregie das Compilation Album "Produced By Future Rock" (Vertrieb EFA), auf dem Acts wie Torch, Die Firma, Daddy Rings oder Die Fantastischen Vier vertreten sind und das in Szene- und Medienkreisen erneut gute Resonanzen bekam. 1999 veröffentlichte nach intensiver Studioarbeit den Creme de la Creme Longplayer "Porno Funk" (EMI) und glänzte mit diversen Remixes u.a. für Gentleman, Jack Radics und Die Firma.

Auch Zwischen 2000 und 2003 war Future Rock im HipHop Bereich aktiv und u.a. an den Albumproduktionen von Die Firma, Gianni, Fader Gladiator, Nesti und Ventura Bros beteiligt. Im Mai 2001 veröffentlichte er die „Best of“ Compilation „Zurück in die Zukunft“ auf der die herausragenden Future Rock Produktionen, Songs und Remixes von 1989 bis 2000 versammelt sind.

Momentan arbeitet er an der Produktion des neuen LSD Albums „Die vierte Schiene“, das 2006 erscheinen soll und den festgefahren HipHop in Deutschland in eine neue Dimension führen wird. Davor schickt er aber noch sein Soloprojekt „Dynamite -The Album“ ins Rennen, das mit progressivem ElectroDiscoFunk überrascht und für erneutes Aufsehen sorgen wird. (August 2005)

Produktbeschreibungen

KEEP ON ROCKIN / DYNAMITE / THAT SOUND / GET MOVIN This is a funky little album from future rock. The cd takes us on a journey through some cool electro & funk infused tracks check it out now
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