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Dvenadcat stul' ev. Die zwölf Stühle
 
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Dvenadcat stul' ev. Die zwölf Stühle [Russisch] [Taschenbuch]

Ilja Ilf , Jewgeni Petrow
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 350 Seiten
  • Verlag: Ast (August 2003)
  • Sprache: Russisch
  • ISBN-10: 5170159293
  • ISBN-13: 978-5170159291
  • Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 178.872 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf der Suche nach einem Juwelenschatz jagen drei Gauner durch das nachrevolutionäre Russland und stolpern von einem Abenteuer ins andere. Die treffende Realsatire, die umwerfende Situationskomik und originelle Sprache diesesgroßen Schelmenromans machen ihn zu einem Glanzstück der Weltliteratur.Am Sterbebett seiner Schwiegermutter erfährt Ippolit Worobjaninow ihr bestgehütetes Geheimnis: In einem der zwölf Stühle aus dem alten Esszimmer der Familie hat die einst wohlhabende Aristokratin ihre Juwelen versteckt. Worobjaninow, der seit Ausbruch der Revolution ein jämmerliches Provinzdasein als Standesbeamter fristet, begibt sich auf die Suche nach dem Millionenschatz. Schon bald begegnet er einem erbitterten Konkurrenten: Väterchen Fjodor, ein gewitzter Pope, konnteder Sterbenden ebenfalls das Geheimnis entlocken. Ostap Bender, ein kleiner Gauner und "großer Kombinator" von ebenso kaltschnäuziger Frechheit wie spitzbübisch charmanter Schläue, trägt den vertrottelten Worobjaninow seine Dienste an, wird sein Kompagnon, nimmt ihn nach Kräften aus und reißt die Suche nach den Stühlen entschlossen an sich. Sie durchqueren halb Sowjetrußland, werden in die amüsantesten Turbulenzen verwickelt und haben es immer wieder mit Verhältnissen zu tun, die dem offiziellen Propagandabild in keiner Weise entsprechen.
Die chaplineske Situationskomik, bissige Realsatire und der umwerfende Sprachwitz haben diese zeitlose, meisterliche Gaunerkomödie weltberühmt gemacht. Sie erschien erstmals 1928 und ist seitdem mehrfach verfilmt worden.

Über den Autor

Ilja Ilf (1897-1937) arbeitete zusammen mit Jewgeni Petrow (1903-1942) in den zwanziger Jahren als Journalist für verschiedene Satireblätter. Nach den Zwölf Stühlen veröffentlichten sie 1931 den Roman Das goldene Kalb oder Die Jagd nach der Million (dt. 1958) sowie Erzählungen und Feuilletons (Beziehungen sind alles, dt. 1981).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dann wird es aber Zeit.:-)
Die "12 Stühle" wurden schon unzählige Male verfilmt und aufgeführt. Die Geschichte gehört zur Weltliteratur, wiewohl es sich hier um eine leichtfüßige Gaunergeschichte handelt.
Der Plot ist schnell erzählt: auf dem Totenbett vetraut eine alte russische Aristokratin ihrem Schwiegersohn an, dass sie die Familienjuwelen vor den Bolschewiken in 12 Stühlen versteckt hatte. Doch diese Möbel wurden enteignet und nun sind sie über ganz Russland verstreut. In der letzten Beichte vetraut die Gräfin dieses Geheimnis auch ihrem Beichtvater an. Es beginnt alsbald die Jagd auf diese Stühle, der sich auch ein notorischer Gauner anschließt. Die abenteuerliche Suche treibt die Glücksritter quer durch Russland, dessen Sittenbild zum eigentlichen Inhalt wird.

Als dieser Roman geschrieben wurde (1928), stand Russland zwischen der kommunistischen Machtübernahme und der bald schon aufkeimenden stalinistischen Repression. Das Land war nach dem Weltkrieg und der Revolution in einem solch trostlosen Zustand, dass die neuen Machthaber beschlossen, ein gewisses Maß an Marktwirtschaft zuzulassen. In dieses, nur kurz andauernde Tauwetter hinein, schrieben Ilf und Petrov ihre Romane. Burlesk, witzig und satirisch, zeichnen sie den ganz normalen Wahnwitz eines ausgehenden Zeitalters.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dosaaf
Format:Gebundene Ausgabe
Die Hintergründe: Man schreibt das Jahr 1927, fast ein Jahrzehnt nach der Revolution. Die junge Sowjetunion ist noch nicht vollkommen in die Kollektivierung und Personenkult versunken. Die "Neue Ökonomische Politik" (NEP) erlaubt es wieder, einen gewissen privaten Rechtum zu erwirtschaften und zu behalten. Nach Jahren der Entbehrungen gibt es nur noch Armut, auch unter ehemaligen Adeligen. Viele versuchen nun durch eigene Arbeitskraft oder klein-unternehmerische Tätigkeit einen gewissen Wohlstand zu erreichen. Das ganze Land ist in einer Aufbruchstimmung.

Die Geschichte: Der ehemals adelige Ippolit Vorobianinov ist nun ein bescheidener Beamte. Am Sterbebett seiner Schwiegermutter erfährt er von einem Schatz, den sie vor der Revolution in einem der 12 Stühle versteckt hat. Luxusdurstig stürmt Vorobianinov in Richtung Reichtum, begleitet von einem erfolgreichen Betrüger namens Ostap Bender und von einem Konkurrenten, dem Geistlichen Vater Fiodor.
Doch die Stühle werden in alle Himmelsrichtungen zerstreut, was die Jagd nach Reichtum erschwert. Mit simplen Betrügereien, einer Heirat, Bestechungen, Drohungen, einem falschen Schach-Turnier und Betteln arbeiten sich die Abenteurer an den Schatz heran, und scheuen schliesslich nicht vor einem Mord zurück.
Quer dürch die jungen Republiken, durch alle Bevölkerungsschichten und Paragraphen führt der vermeintliche Weg zum Glück.

Das Buch: Nicht nur die Protagonisten des Buches, sondern auch die Autoren und auch das Buch selbst durchleben den politischen, gesellschaftlichen, künstlerischen und ökonomischen Wandel.
Ilja Ilf und Jewgenij Petrov schreiben und veröffentlichen die ersten drei Kapitel des Buches im Herbst 1927, auf der Welle der damaligen Wendepolitik, die gewisse Ähnlichkeiten mit „Tauwetter" oder „Perestroika" aufweist. Satire ist in Mode. „Die 12 Stühle" ist ein Erfolg. Doch das Buch wird erst 1929 fertig. Jeder auch noch so kleine System-Gegner wird nicht geduldet. Die Stalinzeit, die Kollektivierung und Zusammenbruch der NEP sind bereits allgegenwärtig.
Der Roman ist gespickt mit Ironie und Sticheleien. Die alten Laster der Zarenzeit und die neuen Missbildungen des aufkommenden Kommunismus prallen aufeinender und werden schonungslos entlarvt. Ilf's und Petrov's Angriffe auf das herrschende System bleiben in Doppeldeutigkeiten vor der Zensur versteckt.
Das Buch ist längst ein Klassiker und viele Zitate wurden zu geflügelten Worten.
„Die 12 Stühle" ist in den Umbrüchen des heutigen Russland immer noch aktuell.

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