Gestern auf ZDF HD gesehen, und ich muss sagen für einen 90 Minuten Film eindeutig zu wenig Stoff.
Der Film beginnt im Jahre 1964 und zeigt die Lebensgeschichte bis zu seinem Tod Heiligabend 1979, wobei die letzten Jahren von 1970 - 1979 in den letzten 9 Minuten behandelt werden. Die Zeitzeugen, die zu Wort kommen sind teilweise interessant.
Gaston Salvatore kommt mir allerdings vor als hätte er die 3 Flaschen Wein, die auf dem Tisch stehen alleine leer gemacht. Gretchen Dutschke ist, wie schon im Film von Bernd Rabehl erwähnt sehr naiv und nicht wirklich bei der Sache.
Spannung kommt in diesem Film nicht wirklich auf, der Film wird eher von Minute zu Minute zäher. Auch erfährt man nicht wirklich viel neues, was man nicht schon vorher wusste. Für mich persönlich fehlen einige Dinge, z.B. der Auftritt am Grab von Holger Meins, mit den Worten "Holger der Kampf geht weiter". Auch fehlt mir seine Sichtweise zur RAF, Baader, Meinhof, Ensslin.
Für mich ein eher schwacher Film, daher auch leider "nur" 2 Sterne.