Durch schaffensunwillige Sängerinnen hat das Nachfolgealbum zu "In Darkness Let Me Dwell" (1999) satte sieben Jahre auf sich warten lassen! Mit der griechischen Sängerin Christina Kroustali hat Richard Lederer nun eine Partnerin gefunden, die eine stimmungsvolle Symbiose mit den von ihm geschaffenen Klangwelten eingeht. Die Kompositionen strömen eine sakral anmutende Schönheit aus, sind durch die Kombination aus Klassik und Dark Wave zu hochgradig melancholischen Songperlen gereift. Sphärische Keyboardteppiche ziehen die Songs in die Breite, werden durch druckvolle Rhythmus vorangetrieben, bilden das Fundament für den wechselhaften Gesang aus den Stimmen Richards und Christinas. Christinas Stimme zeigt sich dabei sehr wandlungsfähig, verfügt über ein hohes, engelsgleiches Timbre, verliert aber auch in kräftigeren Momenten nichts von ihrer Ausdruckskraft. Dusk And Void Became Alive" verfügt über eine äußerst düstere Grundstimmung, die ihren Höhepunkt in dem Trauermarsch Praise Blindness Eyes" findet. Düstere Melancholie, die nicht ins Depressive gleitet und den passenden Soundtrack für dunkle und verregnete Herbsttage bildet!