Pressestimmen
01.10.1999 / Start (Stern-Sonderheft): Starke Seiten im Herbst "Umfangreich und gut."
01.10.1999 / working@office: Wege zum Traumjob "(...) nützliche Tipps: von Literaturempfehlungen bis zur Online-Stellensuche."
09.12.1999 / Wirtschaftswoche: Grenzen sind nur im Kopf "Die Bibel der Jobsuchenden."
18.12.1999 / Süddeutsche Zeitung: Arbeitssuche als Fulltime-Job "Mehr als eine bloße Übersetzung der amerikanischen Jobsucher-Fibel: Eine Adaption für deutsche Leser - für Arbeitslose, aber auch für Menschen, die sich beruflich verändern wollen."
01.01.2000 / Unicum Beruf: Punktlandung im Traumjob "Bolles Ansatz stellt die Prinzipien der üblichen Jobsuche auf den Kopf."
01.02.2000 / Computerwoche: Klassiker "Ein Mutmacherbuch über unorthodoxe Wege zum Arbeitsplatz."
04.02.2000 / Deutsches Allg. Sonntagsblatt: Erfolgreich bewerben - das ist keine Glückssache "Zu Recht seit langem ein Bestseller."
26.02.2000 / Stuttgarter Nachrichten (Beil.): Fähigkeiten einschätzen "Das bildhaft und humorig geschriebene Buch ist durchaus auch erbauliche Lektüre für junge Leute, die erst in der Phase der Berufsfindung sind."
21.03.2000 / Computerwoche: Die Bewerbungsmappe hat keine Aussagekraft "Der etwas andere Karriereratgeber."
01.05.2000 / Petra: Ran an den Traum-Job "Die Bibel für Job-Ein- und Umsteiger in deutscher Bearbeitung."
17.06.2000 / Kölner Stadt-Anzeiger: Wo bitte geht's zum Traumjob? "Ein locker und dennoch sehr instruktiv geschriebenes Werk, das Motivation, Selbstfindung und Berufsplanung miteinander verbindet."
26.07.2000 / Journal für die Frau: Lust auf einen neuen Job? "US-Autor Richard Nelson Bolles, einer der renommiertesten Karriereexperten kennt die Bewerbungs- Erfolgsgeheimnisse."
01.08.2000 / Brigitte special: Neue Berufe, tolle Chancen "Der amerikanische Super-Bestseller zum Thema Lebenssplanung und jobsuche."
12.08.2000 / Kölner Stadt-Anzeiger: Geheimnisse der Jobsuche "Ein sehr einfach geschriebenes, aber in seinen Inhalten motivierendes Buch zur Karriere- und Lebensplanung, das dazu anregt, eingefahrene Gleise zu verlassen."
01.04.2001 / jungekarrierre: Vom Bittsteller zum Problemlöser "Als Orintierungshilfe im Stellendschungel gibt es nichts Besseres."
Kurzbeschreibung
Der Verlag über das Buch
Wer einen Job haben will, der den persönlichen Interessen und Fähigkeiten entspricht, sollte sich bei der Jobsuche nicht ausschließlich auf die herkömmlichen Regeln verlassen. Anstatt die Frage zu stellen, ob man den Anforderungen des potenziellen Arbeitgebers genügt, sollte man gezielt nach den Jobs suchen, die die Verwirklichung der eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten garantieren. Richard Nelson Bolles betrachtet die Arbeitssuche als einen Teil der Lebensplanung. Er hat einen umfassenden Ansatz entwickelt, der Motivation und Jobsuche, Selbstfindung und Berufsplanung eng miteinander verknüpft. Denn gleich ob Berufsanfänger oder Karrierewechsler - zunächst muss man seine Fähigkeiten erkennen und sich darüber klar werden, wie diese konkret eingesetzt werden können. Nur so gelingt es, sich dem Arbeitgeber als potenzieller Problemlöser zu präsentieren und zu überzeugen.
Neben zahlreichen Übungen bietet dieses mit vielen Cartoons, Abbildungen und Checklisten aufgelockerte Buch praktische Hinweise für die Suche nach freien Stellen im verdeckten Arbeitsmarkt. Es informiert über Vermittlungsagenturen, erläutert häufig geforderte Kriterien in den Stellenanzeigen und führt ein in die Jobsuche im Internet.
In den USA gilt Richard Nelson Bolles' Ratgeber als der Klassiker für alle Jobsuchenden. Er erscheint seit 1975 in jährlich überarbeiteten und aktualisierten Ausgaben. Für das deutschsprachige Publikum wurde das Werk den hiesigen Verhältnissen angepasst und um aktuelle Daten und Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz ergänzt.
Der Autor Richard Nelson Bolles studierte Verfahrenstechnik, Physik und Theologie. Er ist einer der weltweit führenden und einflussreichsten Experten im Bereich Karriere- und Lebensplanung.
Über den Autor
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Auszug aus Durchstarten zum Traumjob von Richard N. Bolles. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Dieses Buch heißt im Original What Color Is Your Parachute? und ist mit über 8 Millionen Exemplaren der Weltbestseller zum Thema Jobsuche. Seit 1970 wird es von Richard Nelson (Dick) Bolles jährlich überarbeitet und aktualisiert. Es ist der Klassiker schlechthin für Arbeitslose und Stellensuchende, vor allem für solche mit "bewerbungstechnischen Handicaps". Eigentlich handelt es sich bei ihm eher um ein "Anti-Bewerbungsbuch": die Grundaussagen der üblichen Bewerbungsratgeber werden mit Hilfe von Fakten immer wieder relativiert und sogar widerlegt. Der von Dick Bolles so bezeichnete Ansatz der kreativen Stellensuche zeigt, welche Maßnahmen man über die üblichen Wege der Bewerbung hinaus ergreifen kann, um Jobs zu finden, die es immer gibt.
Die Idee des von Dick Bolles so bezeichneten life/work planning betrachtet die Jobsuche bewusst als Teil der Lebensplanung insgesamt. Leser, die Unterstützung für ihre Berufswahl oder für einen Berufswechsel suchen, finden zahlreiche Übungen und eine systematische Anleitung, wie man bei der Realisierung der beruflichen Wünsche und Ziele vorgeht.
Die Ihnen jetzt vorliegende deutschsprachige Bearbeitung (seit 1999 nunmehr die dritte Version) wurde von mir erneut an die Verhältnisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz angepasst und gegenüber der letzten Ausgabe aus dem Jahr 2002 formal und inhaltlich aktualisiert. Darüber hinaus haben wir den Informationsteil in Anhang C nochmals stark erweitert.
Wie lässt sich die Arbeitsmarktsituation in Deutschland derzeit charakterisieren? Wir haben wirtschaftlich harte Zeiten und sehen vermutlich immer noch harten Zeiten entgegen. 4,6 Millionen Menschen sind in Deutschland derzeit arbeitslos gemeldet, wobei allerdings die Arbeitslosenstatistik durch mehrere Reformen geschönt wurde.1 Hinzu kommen weit über 250 000 Existenzgründer im Jahr 20032, deren dauerhafte Existenzgrundlage noch fraglich ist. Das Thema Jobsuche ist hierzulande nach wie vor für viele Betroffene ein einziges Desaster. Angebliche Patentrezepte erweisen sich als hilflose Versuche, das Problem in den Griff zu bekommen. In diesen harten Zeiten sollte man sich deshalb immer wieder folgende grundlegende Wahrheiten der Jobsuche klar machen, von denen dieses Buch handelt. Sie stammen von Dick Bolles:
1. Es gibt immer freie Stellen. Trotz des Stellenabbaues werden monatlich immer noch über 170.000 Stellen neu besetzt. Mehr dazu finden Sie ab Seite 66.
2. Es gibt viele mehr oder weniger effektive Möglichkeiten, nach Jobs zu suchen. Die meiste Zeit und Energie wenden Jobsuchende erfahrungsgemäß für das Formulieren und Versenden von Bewerbungen auf, sei es auf Stellenangebote in der Zeitung, im Internet oder als Initiativbewerbung. Die geringe Effektivität von Bewerbungen bei der Jobsuche wird in diesem Buch erneut mit aktuellen Fakten belegt. Mehr über die Effektivität von unterschiedlichen Methoden bei der Jobsuche, vor allem über die fünf besten und die fünf schlechtesten Methoden, Jobs zu finden, finden Sie auf den Seiten 67 bis 70. Neue Fakten zur enttäuschenden Effektivität des Internets bei der Jobsuche finden Sie in Kapitel 2 auf den Seiten 39 bis 44.
3. Wenn Sie die Jobs nicht finden, die es gibt, benutzen Sie womöglich die falsche Suchmethode und sollten auf eine andere wechseln. Dieser Schritt erfordert allerdings viel Zeit und Einsatz. Sie müssen sich selbst und den Jobmarkt einer näheren Betrachtung unterziehen. Hilfestellung dafür finden Sie ab Kapitel 7 und im Anhang.
4. Wenn Sie die Art von Jobs nicht mehr finden, die Sie bisher ausgeübt haben, sollten Sie an einen Berufs- oder Karrierewechsel denken. Diese Empfehlung beruht auf der grundlegenden Annahme, dass Fähigkeiten auf andere Tätigkeitsfelder übertragbar sind. Für einen solchen Schritt müssen Sie sich nochmals genauer mit Ihren Fähigkeiten beschäftigen, aber auch damit, welche dieser Fähigkeiten Sie am liebsten ausüben.
Die fünf schlechtesten und die fünf besten Methoden, einen Job zu finden
Die fünf schlechtesten Methoden, einen Job zu finden, sind in der Reihenfolge von der niedrigsten Erfolgsquote bis hin zur höchsten:
1. Die Suche im Internet. Wie wir gesehen haben, liegt die Erfolgsquote bei dieser Methode leider nur bei etwa 3 bis 6 Prozent. Das bedeutet, dass von 100 Bewerbern, die das Internet für ihre Suche nutzen, drei bis sechs dadurch einen Job finden werden, während die übrigen 94 allein mit dieser Methode leer ausgehen, obwohl es Stellen gibt. Die Zahl von 3 bis 6 Prozent ist natürlich der Mittelwert einer breiten Spanne. Lassen Sie mich noch einmal betonen, dass Sie sich über die Erfolgsquote der jeweiligen Methode, die Sie zur Jobsuche nutzen, von vornherein im Klaren sein sollten. Wenn Sie schon wissen, dass die Aussichten wirklich schlecht sind (so wie hier bei der Online-Jobsuche), nehmen Sie einen Misserfolg nachher nicht so leicht persönlich. Das gilt auch für alle folgenden Methoden.
2. Wahlloses Versenden von Blind- oder Initiativbewerbungen an Unternehmen. Diese Suchmethode weist eine Erfolgsquote von 7 Prozent auf. Das heißt, dass von 100 Bewerbern, die sich dieser Methode bedienen, 7 einen Job finden werden. Die übrigen 93 finden allein mit dieser Methode keine Jobs, obwohl es welche gibt. Ich bin hier mit meinen Prozentangaben großzügig. Eine amerikanische Studie ergab, dass nur eine einzige von 1 470 Initiativbewerbungen, die in der gesamten Arbeitswelt verschickt werden, zum Erfolg führt. Anders ausgedrückt: Die Versagerquote lag bei 99,94 Prozent aller Bewerbungen. Bei einer anderen Erhebung lag der Wert sogar noch höher: Nur eine von 1 700 Bewerbungen war erfolgreich. Wenn Sie angesichts dieser Zahlen immer noch finden, dass die Chancen nicht allzu schlecht stehen, dann fragen Sie sich einmal: Würden Sie in ein Flugzeug steigen, wenn Sie wüssten, dass nur eines von 1 700 Sie wirklich ans Ziel bringt?
3. Stellenangebot in Fachzeitschriften beantworten, die mit Ihrem Tätigkeitsfeld zu tun haben. Diese Suchmethode führt ebenfalls in 7 Prozent aller Fälle zum Erfolg. Das heißt, von 100 Bewerbern, die sich dieser Methode bedienen, finden 7 einen Job. Die übrigen 93 gehen allein mit dieser Methode leer aus, obwohl es Stellen gibt. Knüpfen Sie also auch an diese Methode keine zu großen Erwartungen.
4. Anzeigen in der Tagespresse beantworten. Diese Suchmethode führt - abhängig von der Höhe des Gehalts - in 5 bis 24 Prozent aller Fälle zum Erfolg. Das bedeutet, dass von 100 Bewerbern, die sich dieser Methode bedienen, 5 bis 24 einen Job finden. Die übrigen 76 bis 95 gehen mit dieser Methode allein leer aus, obwohl es Stellen gibt. (Die weite Spanne zwischen 5 und 24 Prozent ist von der Höhe des gewünschten Gehalts abhängig. Je höher es ist, desto geringer sind die Chancen, auf diese Weise einen Arbeitsplatz zu bekommen). Die bekannte Mahnung gilt weiterhin.
5. Private Arbeits- oder Personalvermittlungen aufsuchen. Auch diese Methode weist eine 3- bis 24-prozentige Erfolgsquote auf, wiederum abhängig von der Gehaltsvorstellung. Das bedeutet, dass von 100 Bewerbern, die sich dieser Methode bedienen, 3 bis 24 einen Job finden. Die übrigen 76 bis 97 gehen allein mit dieser Methode leer aus, obwohl es Stellen gibt. Die bekannte Mahnung auch hier.
Betrachten wir nun die andere Seite der Medaille:
Die fünf besten Methoden, einen Job zu finden, sind in der Reihenfolge von der niedrigsten Erfolgsquote bis hin zu höchsten: -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.