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Durch den wilden Kaukasus
 
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Durch den wilden Kaukasus [Gebundene Ausgabe]

Fritz F. Pleitgen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 auflage (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462029320
  • ISBN-13: 978-3462029321
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 640.289 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Märchenland und Teufelskreis - Fritz Pleitgens Reise durch den Kaukasus
Das Buch zur gleichnamigen zweiteiligen ARD-Fernsehreportage von Fritz Pleitgen im Dezember 2000. Der Kaukasus: seine Landschaften, Menschen, seine Geschichte und die aktuelle politische Lage.
Der Kaukasus ist eine der geheimnisvollsten und abenteuerlichsten Regionen der Welt. Eine Landschaft voller Mythen! Hier wurde nach der Sage Prometheus an den Felsen gekettet, hierhin zogen die Argonauten, um das Goldene Fließ zu holen. In keiner Gegend der Erde gibt es so viele Sprachen und Kulturen wie im Kaukasus. Seit Jahrtausenden existieren die unterschiedlichsten Völkerschaften miteinander und nebeneinander, oft verbissen in wilder Feindschaft. Dichter und Schriftsteller aller Zeiten verfielen immer wieder der Faszination des Kaukasus - von Hesiod bis Alexandre Dumas, Michail Lermontow und Lew Tolstoi. Sie zogen durch die Gebirgslandschaft, kehrten in den Städten ein und berichteten von ihren Abenteuern. Der ehemalige Russland-Korres-pondent (und heutige WDR-Intendant) Fritz Pleitgen hat sich einen Kindheitstraum erfüllt. Auf den Spuren berühmter "Vorreiter", Reisender und Literaten, hat er sich selbst auf den Weg gemacht und den Kaukasus von Nord nach Süd und von West nach Ost durchquert. Seine Reiseroute führte ihn durch Armenien, Aserbeidschan, Abchasien, Georgien und Tschetschenien, durch die Städte Wladikawkas, Tbilissi, Eriwan, Suchumi am Schwarzen Meer und Baku am Kaspischen Meer. Fritz Pleitgens Buch ist ein literarisch-politischer Reisebericht über den Kaukasus und seine Geschichte, über seine grandiosen Landschaften und Kulturen, über Kriegsgebiete und Handelsstraßen, über Menschen und ihre uralten Traditionen, über grenzenlose Gastfreundschaft und unausrottbare Blutrache.
Auch als ARD-Sendung im Weihnachts-Sonderprogramm 2000 als zweiteilige Reisereportage mit dem Titel "Durch den wilden Kaukasus"
Fritz Pleitgen, geb. 1938 in Duisburg, seit 1963 beim Westdeutschen Rundfunk, nach 1970 ARD-Korrespondent in Moskau, Ostberlin, Washington und New York, danach Chefredakteur Fernsehen, Direktor Hörfunk und seit 1995 Intendant des WDR.

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Märchenland und Teufelskreis Fritz Pleitgens Reise durch den Kaukasus

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Realistisch und sagenhaft 6. September 2003
Format:Taschenbuch
Weil ich selbst Georgioerin bin, habe ich mit grosser Neugier und Sachlichkeit angefangen das Buch zu lesen. Ich fand faszinierend, wie realistisch und farbenreich der Autor das Land und sein vergangenes und jetziges Leben beschreibt. Wenn man nichts uber Kaukasus und seine Volker weisst, dann hat man nach dem man das Buch gelesen hat wirklich vollstandige Vorstellung uber die geo-politische Lage des Kaukasus,die schone Landschaften, temperamentvolle Stamme, die jahrhundertelang in den Gebirgen hausen und die ungeschriebene, strengste Gesetze haben. Dann hat man auch reichlich gute Vorsetellung, wie sich die ehemaligen kaukasischen Sowjetrepubliken: Georgien Armenien und Aserbeidschan jetzt bemuhen sich wirtschaftlich zu entwikeln.
Man erfahrt, dass angefangen von alten Griechen, die nach Kolchetien zur Erwerbung des "Goldenen Flieses" reisten auch selbst die grossen russischen Dichter, wie Puschkin und Lermontow sich fur Georgien schwarmten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pleitgens Traum 11. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
WDR-Intendant Fritz Pleitgen hat zu Weihnachten 2000 das deutsche Fernsehpublikum mit seiner Reise durch den Kaukasus beglückt. Wer den Film verpasst hat, sollte mindestens das Buch dazu lesen.

Allein schon die Tatsache, dass Pleitgen die ganze Produktion ermöglicht hat, ist lobenswert. Dank des Desinteresses vieler Medien ist die faszinierende Bergregion zwischen Europa und Asien hierzulande nach wie vor viel zu unbekannt. Hinzu kommt, dass Pleitgen der Gegend aufs herzlichste aufgeschlossen ist: Er beweist, dass der Kaukasus zu viel mehr taugt, als bloß als weiterer Krisenherd in den Nachrichten wahrgenommen zu werden. Und: sein Buch ist unterhaltsam. Denn Pleitgen schreibt witzig (unübertroffen sein Besuch in einer dagestanischen Cognac-Fabrik), leicht zu lesen (kaum Nebensätze) und realistisch: Wer schon einmal da war, erkennt die Stimmung sofort wieder.

Auf der anderen Seite ist „Durch den wilden Kaukasus" ein erdrückend persönliches Buch. Pleitgen schreibt in der Ich-Form, garniert persönliche Erinnerungen und geht zum Schluss einer Tagesetappe schon mal mit dem Leser ins Bett. Das mag zu einem klassischen Reisetagebuch dazugehören, aber wieso ist auf den 31 Farbbildern (einschließlich Umschlag) der Autor 14 mal zu sehen? Wollte sich Pleitgen ein Denkmal setzen? Er selbst sagt fast entschuldigend, er habe sich einen Kindheitstraum erfüllt.

Nervend sind die langen Zitate, die Pleitgen aus der Literaturgeschichte bemüht - immerhin gesteht er ein, mit Puschkin, Lermontow und Tolstoi „das eigene Werk aufgemöbelt" zu haben. Hinzu kommt, dass der Autor wohl gar nicht so viel „geschrieben" hat - das Buch ist Großteils vom Tonband abgetippt. Nicht nur das: Pleitgen gibt zu, er hat abtippen lassen.

Trotzdem: Auch andere ARD-Intendanten sollten sich ein Beispiel nehmen, und mal in interessantere Weltregionen reisen, statt immer nur ins Musikantenstadlland.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pleitgens Traum 15. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
WDR-Intendant Fritz Pleitgen hat zu Weihnachten 2000 das deutsche Fernsehpublikum mit seiner Reise durch den Kaukasus beglückt. Wer den Film verpasst hat, sollte mindestens das Buch dazu lesen.

Allein schon die Tatsache, dass Pleitgen die ganze Produktion ermöglicht hat, ist lobenswert -denn Dank des Desinteresses vieler Medien ist die faszinierende Bergregion zwischen Europa und Asien hierzulande nach wie vor viel zu unbekannt. Hinzu kommt, dass Pleitgen der Gegend aufs herzlichste aufgeschlossen ist: Er beweist, dass der Kaukasus zu viel mehr taugt, als bloß als weiterer Krisenherd in den Nachrichten wahrgenommen zu werden. Und: sein Buch ist unterhaltsam. Denn Pleitgen ist witzig (unübertroffen sein Besuch in einer dagestanischen Cognac-Fabrik), leicht zu lesen (kaum Nebensätze) und realistisch: Wer schon einmal da war, erkennt die Stimmung sofort wieder.

Auf der anderen Seite ist „Durch den wilden Kaukasus" ein erdrückend persönliches Buch. Pleitgen hat zunächst ein klassisches Reisetagebuch produziert - er schreibt in der Ich-Form, garniert persönliche Erinnerungen und geht zum Schluss einer Tagesetappe schon mal mit dem Leser ins Bett. Das mag noch angehen, aber wieso ist auf den 31 Farbbildern (einschließlich Umschlag) der Autor 14 mal zu sehen? Wollte sich Pleitgen ein Denkmal setzen? Er selbst sagt fast entschuldigend, er habe sich einen Kindheitstraum erfüllt.

Nervend sind die langen Zitate, die Pleitgen aus der Literaturgeschichte bemüht - immerhin gesteht er ein, mit Puschkin, Lermontow und Tolstoi „das eigene Werk aufgemöbelt" zu haben. Hinzu kommt, dass der Autor wohl gar nicht so viel „geschrieben" hat - das Buch ist Großteils vom Tonband abgetippt. Nicht nur das: Pleitgen gibt zu, er hat abtippen lassen.

Trotzdem: Auch andere ARD-Intendanten sollten sich ein Beispiel nehmen, und mal in interessantere Weltregionen reisen, statt immer nur ins Musikantenstadlland.

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