Zu den Instrumenten, die ein wenig ein Schattendasein außerhalb des Orchesters führen, zählt sicher lich das Violoncello. Völlig zu unrecht, sucht sein vielfältiger, warmer Klang unter den Instrumenten doch vergebens nach seinesgleichen. Bach hat einige herausragende Werke für Cello komponiert, auch Haydn, aber erst Beethoben hat ein zahlreichen Stücken der Kammermusik dem Cello einen entsprechenden Stellenwert zugeeignet, eine Entwicklung, wie sie sich auch in der Chronologie der Werke für Cello un Klavier nachvollziehen läßt. Die beiden Interpreten Svjatoslav Richter und Mstislav Rostropovich gehören zweifelsfrei zu den besten ihres Faches. Die vorliegende Aufnahme nacht da hinsichtlich der Interpretation keine Ausnahme, allerdings hat sie auch schon über dreißig Jahre auf dem Buckel, was man ihr zwangsläufig auch ein wenig anhört. Aber kommt es darauf an? Wichtig ist, was inhaltlich rüberkommt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)