Ich habe nun schon alle Bücher von Christine Feehan gelesen und gerade bei den Karpaten-Folgen wiederholt sich natürlich die "Grundgeschichte" immer wieder, aber dennoch lese ich sie immer wieder gerne, da sie doch jedes mal anders sind.
Die Karpaten sind ein Volk kurz vor dem Aussterben. Es gibt kaum noch Frauen und diese bekommen leider kaum noch Kinder und wenn doch dann meist nur Männer. Das Problem ist, dass die Karpaten ihre Lebensgefährten finden müssen oder sie sterben irgendwann... Männer sehen nach einigen Jahren (Jahrhunderten) keine Farben mehr und empfinden keine Emotionen mehr, oft verfallen sie dann der "dunklen Seite" und töten nur um mal wieder "Gefühle" zu empfinden. Nur werden sie dann zum Vampir und damit zum Gejagten ihrer eigenen Rasse. Nur die "Lebensgefährtin" kann das aufhalten...
Gabriel ist 2000 Jahre mit seinem Zwilling Lucian durch die Welt gezogen, um die Vampire zu jagen. Dabei ist Lucian immer der wissbegierigere von beiden. Als er spürt, dass Gabriel kurz davor ist zum Vampir zu werden spielt er ihm vor selbst ein Vampir zu sein. So verfolgen sie sich schon über Jahrhunderte. Gabriel gelang es sie beide für einige Jahrunderte als Schutz in der Erde einzuschließen. Als er nun wieder erwacht ist er ausgehungert. In diesem Zustand trifft er Francesca. Sie ist selbst Karpatin, aber da sie von ihrem "Lebensgefährten" (Gabriel) schon in frühen Jahren nicht beachtet wurde hat sie beschlossen sich von ihrem Volk zu trennen und weit weg von allem ihr eigenes Leben zu Leben. Ihr ist es gelungen über viele Jahre fast zum Mensch zu werden, dadurch hat sie es geschafft sich erfolgreich vor Vampiren und Karpaten zu verbergen. Nun will sie aber nur noch als "Mensch" alt werden und sterben... Doch mit Gabriel hat sie nicht gerechnet... sie dachte er wäre nur ein alter obdachloser Mann, als sie ihn bei sich aufnimmt für eine Nacht. Zu Hause entdeckt sie aber, dass er einer von ihrem Volk ist und noch dazu ihr Lebensgefährte. Trotz alledem will sie ihren Plan zu sterben nicht aufgeben. Da sieht sich Gabriel "gezwungen" Francesca mit allen Mitteln zu halten und gleichzeitig seinen Bruder, den er als Vampir vermutet zu zerstören....
Ich fand die Idee von einer verlassenen Karpatin, die sich ihr Leben selbst geschaffen hat sehr gut. Francesca ist sehr stark und läßt sich von Gabriel nicht herumkommandieren, obwohl er ihr in der ein oder anderen Situation schon zeigt, dass er stärker ist..
Was ich erstaunlich fand, dass Gabriel nicht schon viel früher erkannt hat, dass Lucian kein Vampir ist. Alleine, dass weder er noch Francesca "das Böse" fühlen wenn er nahe ist, hier hätten sie doch schon misstrauisch werden müssen... Lucian tröstet auch immer Skyler, ein kleine misshandeltes Mädchen welches unter Francescas und Gabriels Schutz steht... Also das fand ich etwas seltsam, aber naja.... Deshalb gibt es auch nur 4 Sterne.
Obwohl mir mittlerweile schon dieses "super Aussehen, powerfull, Licht zur Dunkelheit, etc" etwas auf den Nerv geht ... ich lese CFs Bücher wirklich gerne!!! Ich war auch schon neugierig auf Lucians Story, die ja hier schon angedeutet wird...