Die Geschichte beginnt rasant, der Ich-Erzähler wirkt vom ersten Augenblick an sympathisch und äußert sich oft mit sarkastischen bisweilen zynischen Sprüchen.
Zur Mitte hin wird es etwas ruhiger, aber nicht unbedingt langweilig.
Das Buch ist unterhaltsam, aber nicht sehr tiefsinnig, was den Lesespaß jedoch nicht beeinträchtigt.
Ich bin auf die Folgebände gespannt.
Die Übersetzung ist recht gut gelungen, trotz einiger Ausdrücke, die einfach nicht zum Umfeld passen.
Da ist die Rede vom Lesen eines "Romans" und dessen "Autor", ebenso die Verwendung des Wortes "Terpentin".
Genauso unglücklich ist die Darstellung der Landkarte mit den eingezeichneten Reisewegen.
So wird im Buch geschrieben, dass die Truppe um Silvus auf dem Weg nach Ys nach Süden abbiegt, das ist allerdings auf der Karte nicht zu erkennen.
Leider schlampig umgesetzt.
Zur Bezeichnung der Trilogie ist zu erwähnen, dass der Heyne Verlag wohl etwas durcheinandergekommen ist.
Auf dem Front-Cover und im Klappentext ist die Rede von "Tenebra", im Text allerdings heißt die Stadt "Tenabra".