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2008 bekam James Sallis für "Driver" den Deutschen Krimipreis; Kritiker wie Leser feierten das Buch vor allem wegen seiner sehr knappen, präzisen Sprache und dem lakonischen Tonfall. Auch "Dunkle Schuld" sticht aus der üblichen Spannungsliteratur hervor, dabei ist der Roman wesentlich konventioneller gestrickt. Protagonist und Icherzähler ist der Ex-Cop Turner, der in einem kleinen amerikanischen Örtchen seinen Lebensabend genießen will. Doch als ein brutaler Mord passiert, bittet ihn der unerfahrene Sheriff des Ortes um Hilfe. Wortkarg sind in diesem Auftakt einer dreiteiligen Serie vor allem die wenigen auftretenden Figuren: Turner, der Sheriff und dessen Gehilfe brummeln sich eher an, als dass sie sich unterhalten. Doch um diese wenigen Dialoge herum baut Sallis einen ungewöhnlich üppigen Plot. Immer wieder springt er zurück in Turners turbulente Vergangenheit, zeitweise gerät der eigentliche Mordfall dabei komplett in Vergessenheit. Dessen Auflösung ist dann auch nicht besonders spannend - weder für die Ermittler, noch für den Leser. "Dunkle Schuld" muss man wohl eher als Psychogramm eines einsamen Mannes lesen. Und als Auftakt einer Trilogie, auf deren weitere Teile man gespannt sein darf. (jul)
Pressestimmen
"Ein kleines Juwel." (Stern )
"Sujets haben viele, einen Sound, eine Stimme nur wenige. Die von Sallis ist einmalig." (Spiegel online )
"Sallis einzigartiger Stil hebt ihn meilenweit über das Gros der Thrillerautoren hinaus." (Seattle Times )
"Sujets haben viele, einen Sound, eine Stimme nur wenige. Die von Sallis ist einmalig." (Spiegel online )
"Sallis einzigartiger Stil hebt ihn meilenweit über das Gros der Thrillerautoren hinaus." (Seattle Times )
