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Kundenrezensionen

64
3,9 von 5 Sternen
Dunkle Halunken: Roman
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2014
Äußerer Eindruck:
Endlich wieder ein echtes gebundenes Hardcover mit solider Papierstärke im Innenteil und dem passenden Leseband. Ansprechend gestaltetes Cover. Das kann man ein Buch nennen.

Worum es geht:
Die Geschichte spielt sich im London des 19. Jahrhunderts ab.
Es geht um einen liebenswerten Straßenjungen Namens Dodger der sich als schlauer erweist als man anfangs glaubt. Eine junge Frau wird vor den Dunklen Halunken gerettet. Doch wer ist Sie und warum will man ihr Böses antun? Genau darum geht es in diesem Buch. Hier liest man von düsteren Gestalten, unfreiwilligen Helden, schönen Frauen, sehr bekannten Persönlichkeiten die einen zum schmunzeln bringen und einem mysteriösen Nebel.

Meine Meinung:
Anfangs war ich nicht so begeistert von diesem Buch. Ich hatte nicht das Gefühl einen Pratchett zu lesen. Die Story war mir etwas zu zäh und die Charaktere sprachen mich nicht gleich an. Ich wirklich Schwierigkeiten mein Interesse aufrecht zu erhalten. Da es aber immerhin ein Pratchett war wollte ich nicht einfach aufhören zu lesen. Also versuchte ich es weiter.
Und siehe da, nach ca. 100 Seiten wurde die Geschichte interessanter und die Charaktere entwickelten sich weiter, so dass ich doch noch Spaß am Lesen fand. Auch den üblichen Charme und Witz konnte ich wiedererkennen. Mit ein wenig Geduld entpuppte sich das Buch als richtig gute Lektüre die ich nur weiterempfehlen kann. Man darf hier einfach nicht einen üblichen Scheibenweltroman erwarten, sondern sollte sich einfach auf diese andersartige Geschichte einlassen, die durchaus charmant und stimmungsvoll ist.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2013
Obwohl langjähriger Scheibenwelt-Veteran und großer Verehrer vieler Bücher Pratchetts, habe ich mich sehr schwer mit diesem Buch getan.

Die Ideen, das London vergangener Zeiten zum Schauplatz der Handlung zu nehmen und es in seiner grausamen sozialen Wirklichkeit zu portraitieren, obendrein das Buch dem Chronisten Henry Mayhew zu widmen, der mit "London Labour and London Poor" die damalige Realität schonungslos beschrieben hat, sowie zahlreiche historische Personen in den an sich fiktiven Plot zu integrieren, sind gut und lobenswert und spiegeln Pratchetts in all seinen Büchern gegenwärtigen humanistischen Anspruch von Bildung und Menschlichkeit wider.

Die Geschichte selbst bleibt allerdings weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und wirkt unausgegoren. Einige der Figuren (wie zB der alte Solomon) werden unzureichend entwickelt, obwohl immer wieder Andeutungen über ihre vielversprechenden Persönlichkeiten gemacht werden. Insgesamt plätschert die Erzählung an der Oberfläche der Charaktere entlang und verpasst dadurch auch ihren vermutlichen (weil im Nachwort so benannten) Zweck, die aus heutiger Sicht unfassbaren Zustände in der damaligen Hauptstadt des Empires zu vermitteln und erfahrbar zu machen. Mir drängte sich beim Lesen häufig der Eindruck auf, das Buch sei unter einem gewissen "Termindruck" entstanden.

So weit, so mittelmäßig und dank einiger toller Einfälle wären es bis hierhin trotz allem 3-4 Sterne geworden. Allerdings hat Andreas Brandhorst hier die schlechteste mir von ihm bekannte Übersetzung abgeliefert. Schwer verständliche Satzkonstruktionen, die meiner Meinung nach nur entweder durch den Zwang, nahe am Original zu bleiben, oder durch Unmut, eine sinngemäße deutsche Formulierung zu finden, erklärbar sind. Bei einem Wortspiel mit Titeln von Shakespeare-Stücken wird "What you Will" mit "Was Du willst" übersetzt. Ein Übersetzer englischer Texte, der seinen Shakespeare nicht kennt?
Dass er es besser kann, hat Herr Brandhorst bei vielen anderen Pratchett-Büchern bewiesen. Auch deshalb hier meine Vermutung, es handelt sich bei Roman und Übersetzung um eine schnell erledigte Arbeit, bei der schlichtweg die nötige Sorgfalt auf der Strecke blieb. So macht selbst Pratchett wenig Spaß. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2014
Dogder ist in der Kanalisation Londons zu Hause. Denn für einen armen Jungen gibt es im viktorianischen London nicht viele Möglichkeiten, sein Geld zu verdienen. Mit dem sogenannten Toshen, bei dem die Kanalisation nach verlorenen Münzen und wertvollen Gegenständen durchsucht wird, kann man dies auf eine noch fast ehrliche Art und Weise tun. Eines Abends jedoch ändert sich Dogders Leben von Grund auf. In einer dunklen und regnerischen Nacht rettet er einer jungen Frau das Leben. Durch weitere glückliche Umstände kann das schwer verletzte und schwangere Mädchen bei einem angesehenen Herrn unterkommen. Doch wie sich herausstellen soll, ist diese Frau alles andere als ein einfaches Mädchen. Sie schwebt in großer Gefahr und Dogder wird so zum mehrfachen Helden.

Die Hauptfigur des Romans durchlebt im gesamten Buch einen Wandel. Er wird durch allerlei Umstände von einem kleinen Gassenjungen, der sich dank seiner Schläue durchs Leben kämpft, zu einem respektierten Gentleman, ohne es eigentlich zu wollen. Dogder kennt die Straßen Londons und seine Leute wie seine Westentasche und dank der Gabe, einen Menschen sofort durchschauen zu können, öffnet ihm das viele Türen.
In diesem Roman trifft man viele alte Bekannte. Nicht aus den Scheibenwelt-Romanen Pratchetts, sondern mehr oder weniger historische Figuren. Zum einen wäre das Charles Dickens, der berühmte Schriftsteller, der an Dogder einen Narren gefressen hat oder Sweeney Todd, der Babier aus der Fleet Street, den Dogder überwältigt und so unfreiwillig zum Helden wird.

Dunkle Halunken oder Dogder, wie das Buch im Original heißt, ist ein ganz anderer Terry Pratchett. Es hat seine Längen und macht es dem Leser schwierig, zunächst einen Bezug zu Dogder und seiner Welt zu finden.
Es hat sehr wohl seinen Witz und seinen Charme, der sich in lustigen Passagen zeigt und zum Ende hin zieht der Autor durch Geheimnisse und Pläne den Leser wieder an sich. Das Setting ist gut gewählt und war dem Autor auch ein persönliches Anliegen, um die Armut zu der damaligen Zeit noch einmal deutlich zu machen und zu zeigen: wie wir leben ist es besser als noch vor einigen Jahrhunderten und wir haben keinen Grund uns manchmal dermaßen zu beklagen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2013
Ein blass und eindimensional beschriebener Held ( der auch vom Autor tatsächlich so genannt wird, damit auch bloß kein Zweifel aufkommt)wuselt sich selbstgefällig durch ein unzusammenhängendes und vor allem haarsträubend konstruiertes Namedropping der Gesellschaft Londons im 19. Jahrhundert ( Charles -Charlie-Dickens, Sweeney Todd usw). Garniert mit einer ebenfalls völlig unglaubwürdigen Art Liebesgeschichte bereitet das Lesen des Buches fast körperliche Schmerzen,vor allem, wenn man Pratchetts andere Bücher kennt und liebt. Ich persönlich dachte ja, nach "Steife Brise" könnte es wohl kaum noch schlimmer kommen, aber ich habe mich ganz offensichtlich geirrt.
Dieses Buch hier macht den Eindruck, es sei in seiner heiteren Schlichtheit in Wort und Dramaturgie von einem Zwölfjährigen für ein gleichaltriges oder jüngeres Publikum geschrieben worden.
Ich habe beim Lesen mehr als einmal einfach nur den Kopf geschüttelt und war an bestimmten Stellen auch geneigt, diesen einfach mal auf den Tisch zu knallen, habe es dann aber nicht gemacht, weil dieser buchgewordene Schrott einem Pratchett Fan schon genug in der Seele schmerzt.
Es tut mir leid, zusehen zu müssen, wie dieser große Mann sich selbst demontiert. Wer Pratchett mag: Finger weg von "Dunkle Halunken"
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2013
Ich hatte mich wahnsinnig auf den neuen Roman von Terry Pratchett gefreut. Insbesondere auch deshalb, weil die Nichtscheibenweltromane bis jetzt bei mir sehr gut ankamen und die Übersetzung diesmal einfach mal eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat.

Leider bin ich jetzt doch etwas ernüchtert. Es ist kein schlechter Roman, gute Schreibweise, guter Erzählstill. Auch wenn ich manchmal den Eindruck hatte, das Zusammenhänge zwischen den Handlungen fehlen. Der Held und auch die anderen Charaktere sind mir allerdings etwas zu perfekt geraten. Die können einfach alles, durchschauen jeden. Dabei haben für mich die Antihelden aus seinen anderen Büchern bzw. deren Fehler, diese so sympathisch gemacht. Was ich auch schlecht finde, dass man nichts über die Gegenspieler erfährt, außer wenn diese direkt auf den Helden treffen. Dies empfand ich bei den anderen Büchern immer als interessant, weil dadurch die "Bösen" auch nicht mehr ganz so böse waren.

Was mir aber am meisten fehlt, sind die Dinge, die die Pratchettbücher für mich einzigartig machen und die dafür gesorgt haben, dass ein ganzes Bücherregal bei mir mit eben diesen gefüllt ist. Mir fehlt einfach der Witz, der Schmunzeleffekt, der manchmal in einem lauten tränenreichen Lachen endete. Die Geschichte hier plätschert einfach so dahin und das bekannte "zwischen den Zeilen Lesen und Verstehen" tritt einfach mal gar nicht auf.

Außerdem hinterlassen bei mir die letzten Seiten eines Pratchett-Buch immer so ein wohliges schönes Gefühl, dass das Meiste gut ausgegangen und die Welt für kurze Zeit besser geworden ist. Dies war hier leider nicht so, auch wenn es eine gefühlte Ewigkeit vom letzten Spannungsmoment bis zur letzten Zeile war.

Für andere vielleicht kein schlechtes Buch, welches historische Figuren mit Fiktion verwebt. Wenn dies aber für mich der erste Terry Pratchett Roman gewesen wäre, wäre es auch der letzte gewesen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2014
Ich liebe die Bücher von Terry Pratchett und sogar "Steife Brise" fand ich noch gut (wenngleich kein Vergleich zu "Nachtwächter", "Klonk" und anderen).

"Dunkle Halunken" ist das erste Buch von Pratchett, welches ich nicht fertig gelesen habe.
Denn es ist grauenhaft. In jeder Hinsicht langweilig, uninteressant, uninspiriert, unwitzig. Übersetzung hin oder her, die Story ist mäßig, die Hauptfigur nervt unglaublich, die Verwendung des Londons des 19. Jhs überflüssig, aber nicht halb so überflüssig wie die Hereinnahme realer Persone der Zeit.

Einfach schade.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2013
Im Gegensatz zu den oft vergnüglichen Scheibenweltromanen ist Terry Pratchetts "Dunkle Halunken" sehr düster - und das von Beginn an. Dabei handelt es sich um eine Geschichte mit historischem Hintergrund, in der Fiktion und Fakten sehr elegant verwoben sind. Sie erzählt von ganz normalen Helden, politischen Verwicklungen und finsteren Gestalten, schicksalhaften Leben und der Armut im alten London. Wunderbar ist, dass das Werk als ungekürzte Lesung mit einer Länge von knapp elfeinhalb Stunden vorliegt und dem Hörer somit keine interessanten oder amüsanten Textstellen vorenthalten werden. Als praktisch erweisen sich auch die kurzen Kapitel, die einen schnellen Wiedereinstieg gewährleisten.

Der Held dieser Handlung ist der Straßenjunge Dodger, der sein Leben durch das Toshen bestreitet. Das heißt, er steigt in die Kanalisation hinab, um Geld, Schmuck oder andere verwertbare Gegenstände zutage zu fördern, die andere verlieren. Zwar besitzt er kaum Bildung, verfügt aber über eine erhebliche Portion Cleverness, Charme und hat das Herz am rechten Fleck hat: Mutig greift er ein, als ein junges Mädchen - später Simplicity genannt - fast zu Tode geprügelt wird.
Ab hier nimmt sein Leben einen Verlauf, den er selbst nie für möglich gehalten hätte. Er wird mehrfach unfreiwillig zum Helden ernannt und kommt in Kontakt zu der besseren Gesellschaft, die ihm weitere Türen öffnet - doch bald sieht er sich falscher Mordanschuldigungen gegenüber, die erst der Anfang sind. Damit ist klar, dass nicht nur er Jagd auf Simplicitys Widersacher macht, sondern diese auch auf ihn. Und das auf einem ganz perfiden Weg.
Durch seinen guten Charakter und seine pfiffige Art muss man Dodger einfach gern haben. Aber er ist nur einer der vielen mannigfaltigen und lebendig dargestellten Figuren. Denn während des Abenteuers begegnet er sowohl fiktiven als auch verschiedenen damals realen Persönlichkeiten, unter anderem Sir Robert Peel, Angela Burdett-Coutts sowie Charles Dickens (als Mr. Charlie) und dessen Freund Henry Mayhew, die ebenfalls um Simplicitys Wohlergehen besorgt sind.
Durch Pratchetts detaillierte Beschreibungen und Stefan Kaminskis hingebungsvolle Lesung hat der Hörer förmlich das Gefühl zusammen mit Dodger die verschiedenen Menschen zu treffen und vor allem mit ihm durch Londons Straßen und die Kanalisation zu streifen. Man fühlt sich regelrecht ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Zugegebenermaßen gleitet die Geschichte hin und wieder in die Geschwätzigkeit ab, was aber nicht weiter schlimm ist, da diese so leidenschaftlich und bewegend erzählt wird, dass es einfach nur Spaß macht, weiter zuzuhören. Kaminski erweist sich mit seiner wandelbaren Stimme als genau die richtige Besetzung; er ist stellenweise so überzeugend, dass der Hörer glatt vergisst, dass es nur einen Sprecher gibt.

Osterwoldaudio liefert die zwei MP3-CDs in einem Digisleeve, das neben den Angaben zur Laufzeit, Originaltitel und Co., jeweils noch eine kurze Information über den Autor, Sprecher und einen aufgedruckten alten Stadtplan von London aus dem Jahr 1806 enthält.

Fazit: eine wirklich toll erzählte, lebendige Geschichte mit bedeutenden Charakteren, die durch Kaminskis tatkräftigen Einsatz optimal zur Geltung kommen. Besonders in dieser ungekürzten Fassung eine Empfehlung wert!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 20. September 2013
Im London des 19. Jahrhunderts lebt Dodger. Er ist ein Tosher, was bedeutet, dass er in der Londoner Kanalisation nach Münzen und Schmuck sucht, der dort hinuntergespült wurde. Mitten in einer völlig verregneten Nacht wird Dodger von Schreien an die Oberfläche gezogen und kann eine junge Frau aus der Gewalt von zwei Männern befreien. Wer ist sie, und wer sind die Männer, in dessen Gewalt sie sich befand? Durch den Vorfall macht er neue Bekanntschaften, mit deren Hilfe er Nachforschungen aufnimmt. Dabei wird er mehr als einmal zum unfreiwilligen Helden, was ihm die Aufmerksamkeit von einflussreichen Bürgern Londons einbringt...

Das Buch wirft den Leser gleich mitten hinein ins verregnete Geschehen Londons. Dodger rettet die junge Frau aus den Fängen der Männer und macht dabei die Bekanntschaft mit Henry Mayhew und Charles Dickens, die sich den beiden annehmen. Die Frau, vorerst Simplicity genannt, darf sich bei Familie Mayhew erholen, während Dodger mit den Nachforschungen beginnt. Unverkennbar ist Terry Pratchetts Schreibstil, der mit der Sprache spielt und dem es gelingt, das historische London höchst lebendig werden zu lassen.

Dodger ist ein Charakter, der mich begeistern und faszinieren konnte. Trotz seiner mangelhaften Bildung hat er einen klugen Kopf, ist nie um eine Antwort verlegen und äußerst hartnäckig. Es war herrlich, mit anzusehen, wie er völlig unfreiwillig zum Helden wird, obwohl er nur eins will – Simplicity aus ihrer Zwickmühle zu befreien. Dabei beweist er außerordentlichen Einfallsreichtum, wodurch ein Spaß machte, ihn durch London zu begleiten.

Obwohl Dogder der offensichtliche Held des Buches ist, gibt es viele weitere Charaktere, die für ein kurzweiliges Lesevergnügen sorgen. Beispielhaft genannt seien hier Solomon, bei dem Dodger lebt und der stets um sein Wohl besorgt ist und Charlie (alias Charles Dickens), der Dodger mit der Welt der Presse und Politik vertraut macht. Über weitere Charaktere will ich nicht zu viel verraten, denn dieses Buch ist eine wahre Wundertüte, die eine wahrlich verblüffende Geschichte bereithält.

Terry Pratchett gelingt es mit „Dunkle Halunken“, einen im Schlamm der Kanalisation wühlenden Straßenjungen zum glanzvollen Helden zu befördern und eine wundersame Geschichte vor dem Hintergrund der Slums in London zu erzählen. Historische Persönlichkeiten und Fiktion werden gekonnt vermischt und eine Spurensuche wird zu einem großen Abenteuer für alle Beteiligten. Heraus kommt ein Buch, das mich begeistern konnte und das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2013
Dieses Buch ist kein Teil der "Diskworld" Reihe ... obwohl Handlung
und Spannungsbogen dem Aufbau der meisten Scheibenweltbücher ähnelt.

Die Übersetzung scheint gelungen (der Titel ist, wie auch bei vielen
Scheibenweltromanen, leicht daneben ... die Titelübersetzer sollten
mal den Beruf wechseln).

Wem die Scheibenweltbücher gefallen, der wird auch "Dodger"/"Dunkle Halunken"
mögen (im Gegensatz zu "Eine Insel", das deutlich aus der Reihe fiel).
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am 4. Januar 2015
Ein Prachet Roman mit historischem Hintergrund aus dem vikorianischen London. Ein Straßenjunge rettet eine junge Frau und verliebt sich. Doch wer ist die Dame und warum sind ihre Verfolger so hartnäckig? Es geht um Politik, um die nicht vorhandenen Rechte der Frauen, um das Elend der Massen und darum ob ein Straßenjunge triumphiert.
Das Buch liest sich leicht wie ein typischer Prachet, ist aber ungewohnt ernst trotz dem Ende mit Sahnehäubchen.
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