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Dunkle Flüsse
 
 
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Dunkle Flüsse [Taschenbuch]

Peter Nathschläger
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Production House GmbH Abteilung Himmelstuermer; Auflage: 1., Aufl. (9. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934825435
  • ISBN-13: 978-3934825437
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 264.950 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Nathschläger
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Produktbeschreibungen

Zeitschrift ADAM, Oktober 2005. Rezension: HJH

Es war im Dezember 1993. Da fuhr der Baupolier, Knabenjäger und spätere Jungenmörder Frank Dohunan durch Montana, um sich einen minderjährigen Jungen zu kapern, der von nun an nur mehr ihm gehören sollte. Diesen David lockte er mit falschem FBI-Ausweis ins Auto. Auf einer Toilette verpasste er dem Jungen die erste Gewaltlektion und den neuen Namen Patrick. Patrick wurde zum Strichersklaven trainiert und übers Internet vermarktet. Jetzt, neun Jahre später, gelingt Patrick bei einem Schneesturm die Flucht vor seinem Schinder. Er landet im Jugendheim, wo er sich mit Mark, einem anderen Missbrauchsopfer, anfreundet. Es wird Liebe. Sie fliehen. Doch auch Frank ist auf ihrer Spur. Nach seinem apokalyptischen Russland- Roman „Die Legende vom heiligen Dimitrij" gelang Peter Nathschläger (40) jetzt eine äußerst packende Knaben-Schicksals-Odyssee durch die USA. Tiefe Abgründe, mitreißende Bilder, beklemmende Spannung. Ein gelungener Thriller!

COXX Magazin Wien, Dezember 2006

Der erste Roman der „Montana Trilogie“ weißt bereits in die Richtung, in die auch die anderen Bände führen. Hier offenbaren sich bereits jene Elemente, die einen in den anderen beiden Büchern weiter begleiten werden. Verrohte Menschen, die ihre Schreckensherrschaft über andere nur deswegen aufbauen und weiterführen können, weil die Gesellschaft dies zulässt. Patrick, eigentlich David, wird von einem Fremden entführt als er 7 Jahre alt ist und erlebt die nächsten 9 Jahre als eine Zeit der Schrecken, der Schmerzen, der Gewalt und des Horrors, aus dem es kein Erwachen gibt. Sein Entführer, „Onkel Frank“ missbraucht den Jungen um extrem gewalttätige „Snuffvideos“ zu drehen und diese samt diversen Fotos von dem Jungen zu verkaufen, mit denen er im Internet sehr viel Geld verdient. Erst als Patrick/David 16 ist und ihm die Flucht gelingt trifft er auf Menschen, die ihm zeigen, dass es mehr als Sex gegen Geld und zügellose Gewalt gibt. Auch kommen seine Erinnerungen an seine Familie wieder zurück.

Allerdings gerät er in die Fänge eines geistigen Verwandten seines „Onkel Frank“, was ihm beinahe das Leben kosten soll, denn auch sein Entführer spürt ihn wieder auf. Aber diesmal will er es nicht bei Prügeln und Vergewaltigung belassen, sondern das ultimative und letzte Video mit David/Patrick drehen. Von den drei Bänden der Montana Trilogie ist dies vielleicht der Düsterste. Auch wenn am Ende David wieder nach Hause kommt und die Verbrecher einer Art himmlischen Strafe zum Opfer fallen, will doch keine rechte Freude darüber aufkommen. Ich habe mich gefragt, wieso dass denn so ist. Und nun weiß ich es. Die Frank Dohunans und die Pfarrer Licht sind keine Produkte der Phantasie, es gibt sie wirklich. Und es gibt sie nur, weil wir, als Gesellschaft, es zulassen und möglicherweise sogar produzieren. Weil es eben wirklich Vetreter der Staatsgewalt gibt, die ihre Aufgabe, den Schutz der Schwachen und Hilflosen konterkarikieren und die Schwäche und Hilflosigkeit jener Personen ausnutzen um damit schmutziges Geld verdienen oder ihre Gier nah jungem Fleisch zu befriedigen.

Es gibt, die von Nathschläger beschriebenen, braven Bürger, die sich im Schutz der Nacht an Minderjährigen vergehen und am nächsten Tag mit ihren Söhnen, die genau so alt wie die Opfer der Nacht sind, Fischen oder Zelten fahren, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. „Dunkle Flüsse“ ist so düster, weil es eben keine Fiktion ist, sondern eine Realität beschreibt, die wir lieber vergessen und verdrängen wollen. Man wäre fast versucht zu behaupten, Nathschläger hat ein neues Genre geschaffen – dass des schwulen Reality Horror Romans. Das Gruseln, das einen überkommt entsteht weil die Geschichte so real ist, weil es eben durchaus möglich und auch schon in der einen oder anderen Form geschehen ist. Die Monster die da durch die Erzählung schreiten, könnten uns jeden Moment selbst begegnen ohne dass wir es möglicherweise merken. Nach außer hin ganz normal, innen aber vollkommen verroht und frei von jeglicher moralischer Hemmung, erschaffen von einer Gesellschaft, die von den Szenen der Gewalt im Fernsehen und Internet völlig übersättigt ist.

War das Zeigen einer Leiche in den Nachrichten vor 20 Jahren noch ein Skandal ersten Ranges, so sieht heute niemand mehr ein zweites Mal hin. Da müssen schon Folterszenen aus türkischen, irakischen oder sonstigen Gefängnissen herhalten um die Aufmerksamkeit zu erregen. Den Monstern aus „Dunkle Flüsse“ genügt dies schon lange nicht mehr – sie brauchen den Kick des echten. Deswegen muss auch ein junger Skater sterben, den Frank Dohunan auf der Jagd nach David/Patrick zufällig trifft. Erstens um ihm die perverse Befriedigung zu haben dem Jungen beim Sterben zuzusehen, als er ihm Hals und Bauch aufschlitzt und, sozusagen als Bonus, auch als Darsteller eines Snuffvideos zu dienen, mit dem Frank Dohunan wieder unglaublich viel Geld verdienen kann. Nathschläger zeigt uns schonungslos, was aus einer Gesellschaft wird, wenn sie beginnt sich nicht mehr an die eigenen Regeln zu halten, wenn jeder nur mehr sich und sein engstes Umfeld im Auge hat. Fazit: Wer denkt, der Roman ist etwas für Zwischendurch, wird sich enttäuscht sehen. Es besteht Suchtgefahr! Der Autor zieht einen mit der Kraft der Erzählung in seinen Bann und man ist richtig böse, wenn man einmal unterbrechen muss.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Man könnte es sich an dieser Stelle einfach machen und kurz und bündig konstatieren, dass dieses Buch einfach nur schlecht ist. Das Problem aber ist, dass es dem Buch nicht ganz gerecht werden würde. Es gibt schlechte Bücher und es gibt Bücher wie dieses.

Das Buch von Peter Nathschläger bewegt sich auf den schmalen Grad zwischen Psychothriller, Love-Story und Porno, ohne auch nur in einem jener Genres zu überzeugen. Dabei bedient er sich inhaltlicher Vorbilder, wie Stephen Kings Der Talisman und de Sades Justine. Doch Nathschläger kann es weder mit Kings ausgefeilten Charakterisierungen aufnehmen, noch mit de Sades überspitzter Gesellschaftskritik, die eine Satire auf die Bigotterie und Opulenz und vor allem auch Dekadenz der damaligen Zeit darstellte. Stattdessen wirkt bei Dunkle Flüsse alles plump und konstruiert.

Dabei ist die Grundidee der Story gar nicht einmal uninteressant: Ein Junge, der als Siebenjähriger entführt wird und fortan die folgenden Jahre ein Martyrium aus Missbrauch und Angst erlebt. Nach Jahren der Abhängigkeit, versucht er vor seinem Schicksal zu fliehen, was sich als äußerst schwierig herausstellt. Daraus könnte man eine extrem fesselnde und erschütternde Geschichte entwerfen. Man könnte, wenn man nicht Peter Nathschläger hieße. Anstatt glaubwürdige Charakterisierungen abzuliefern und Handlungsstränge, die nicht wild an den Haaren herbeigezogen wirken, watet der Autor in Blut, Exkrementen und Sperma. Anstatt Einblick in das Seelenleben auch nur eines der Protagonisten zu bekommen, werden immer wieder neue Grausamkeiten über dem Leser erbrochen! Dieses Buch ist eine einzige Aneinanderreihung von Vergewaltigungen, Folterungen, Verstümmelungen und Morden.

Einzig auf einer der letzten Seiten gewinnt die Hauptfigur des David Schneider einen Moment an Tiefe, als er sich in sich selbst zurück zieht und von Alpträumen geplagt wird, bei denen er sich selbst Verletzungen zufügt. Aber auch diesen Moment erstickt Nathschläger schon nach ein paar Zeilen.

Auch sprachlich hat Nathschläger nichts Ergreifendes zu bieten. Sätze wie: Ich bin Jim-Boh, ja? Nicht Junge oder so: Jim-Boh. Oder Mark, Mark, Mark. Willst du nicht auch wetten? Ich glaub, dem Frank zerreißt es heute das Arschloch. Das kann ich dir schriftlich geben, oh Mann! lassen es dem Leser eiskalt den Rücken hinunter laufen. Dieser Effekt ist zwar in dem Buch durchaus gewünscht, aber eigentlich eher an anderen Stellen.

Auch merkt man es dem Buch an, das sein Autor schon lange seine Jugend hinter sich gelassen hatte, als er es schrieb. Die Sprache der Jugendlichen hat nichts mit der Realität zu tun, sondern sie klingt so, wie sich ein älterer Herr gerne minderjährige Jungs vorstellt: Also los, Patty-Boy, oder soll ich dich fingern, um die Wahrheit herauszufinden?  um nur einmal ein Beispiel zu nennen!

Die Moral des Buches ist nicht nur fragwürdig sondern gar verwerflich und beschämend. In diesem Buch werden die Hauptpersonen vergewaltigt, gefoltert und verstümmelt, aber was es in ihnen ausmacht, welche Traumata zurück bleiben, fällt völlig unter den Tisch. Stattdessen ist der Umgang zwischen den Jungen weiterhin ungezwungen und sogar sexualisierend. Das man daran eigentlich zerbricht ignoriert der Autor völlig. Und genau da irrt der Herr Nathschläger, indem er andeutet, sie zerbrechen eben nicht, weil sie noch jung sind. Das ganze Buch ist eine verachtenswerte Herabsetzung der seelischen Qualen von Menschen, die auch nur andeutungsweise das erlebt haben, was Nathschläger seine Hauptfiguren durchstehen lässt.

Aber es gibt auch etwas Gutes über das Buch zu sagen: nach bereits 219 Seiten ist es endlich vorbei!
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch erst vor kurzem gelesen und muss sagen, dass es meiner Meinung nach wirklich die 5 Sterne verdient hat.

Peter Nathschläger erzählt in schonungsloser Sprache die Geschichte von David Schneider, einem Jungen der im Alter von 7 Jahren entführt und zur Prostitution gezwungen wird und von Mark Fletcher, einem stummen Jungen, der im Heim aufwächst und dort die Hölle auf Erden erlebt.
Die Geschehnisse führen Mark und David zusammen und gemeinsam versuchen sie in ein besseres Leben zu fliehen.

Für Menschen mit sehr schwachen Nerven ist das Buch sicherlich nichts, allerdings empfehle ich allen, die vor Themen wie Missbrauch und menschlicher Grausamkeit die Augen nicht verschließen dieses Buch zu lesen, denn es regt wirklich zum Nachdenken an.

Auch solche, die mit gleichgeschlechtlicher Liebe nichts anfangen können, könnten durch das Buch einen neuen Blickwinkel bekommen.

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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Angel-63
Format:Taschenbuch
Was soll ich sagen... Ich habe nichts gegen Gewalt in Büchern, ich hab nichts gegen Morde, blutige Szenen, auch nicht unbedingt was gegen sinnlose Mordserien... ABER ...

Und jetzt komm ich zum seit langem schlechtesten Buch, dass ich je gelesen habe und ich habe es bis zum Ende gelesen, weil ich wissen wollte wie der Stuss ausgeht.

Man hätte aus der Story so viel machen können, man hätte ein wunderbares, gefühlvolles Buch drüber schreiben können, ja mit Tiefgang sogar! Nun gut, nicht jedes Buch muss gefühlvoll sein. Dann hätte man aber auch eine grausame, bedrückende, angst einflößende Geschichte erzählen können, in stillen Tönen, wie Stephen King es meisterhaft beherrscht. Man hätte...

Kurz umrissen in dem Buch geht es um einen Jungen der mit 7 Jahren von zuhause entführt wird, von einem gestörten, Kinderschänder, der sich sein "eigenes Kind" zum Lustsklaven erziehen will, er findet selbst das es eine tolle Idee ist und entführt den kleinen David. Und behält ihn bei sich bis David, den er Patrick umtaufte, mit 16 zufällig(!) herausfindet, was für ein Schwein sein Ziehvater ist.

Hat aber lang gedauert... bis David in dem Mann, der ihn vergewaltigte, blutig prügelte und biss, einen bösen Mann erkannte.

Nachfolgend passiert viel haarsträubendes, das ich eigentlich den weitern Verlauf nicht mehr Beurteilungsfrei beschreiben kann... Den Mann findet keiner, mit all seinen abscheulichen Taten, keiner sieht ihn bei der Entführung in einem kleinen Dörfchen. Was damit erklärt wird, das zu dieser Zeit ein schwerer Verkehrsunfall alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Typ erzählt David, dass seine Eltern bei dem Unfall starben und nimmt ihn mit. Super...

Ein unglaubwürdige Geschichte, mit einer Sprache erzählt, die wehtut, wirklich weh tut. Es gibt, um ein Beispiel zu nennen, eine Szene, in der David die geheime Webseite seines Ziehvaters/Entführers entdeckt - all das klingt aber wie eine Betriebsanleitung "So starte ich meinen PC" Inklusive Nennung des Betriebssystems und des Browsernamens. Muss so was denn sein? Es werden ohne hin im ganzen Buch ständig Markennamen genannt - als sei das wichtig. Die Jungs tragen ständig H&M (gibts die in den USA - verzeiht mein Unwissen - ich musste das erst mal recherchieren). Damit bin ich beim ersten Kritikpunkt der mir von Anfang an auffiel - das Buch spielt in den USA (geschrieben von einem Wiener...) und man stolpert ständig über "typisch deutsche Namen" (Müller hätte grade noch gefehlt, aber hey es gibt Schmidt und Schneider), wenn amerikanische Namen auftauchen wirken sie gezwungen. Sagt mir, wenn ich irre, aber wenn ich ein Buch in den USA ansiedle, versuche ich dann nicht auch eher amerikanische Namen zu verwenden? Ich mein natürlich ohne dabei in ein Klischee zu verfallen.

Apropos Klischees - es gibt kein Klischee, das "Dunkle Flüsse" ausspart.

Die lockere Sprache soll vermutlich flippige Jugendsprache auszudrücken. Aber ist "Also los, Patty-Boy, oder soll ich dich fingern, um die Wahrheit herauszufinden?" wirklich Jugendsprache? Ich kenn keinen der so redet. Das ist, wie sich ein alter Mann (entschuldige lieber Autor, ich weiß nicht wie alt du bist *räusper*) vorstellt, das die Jugend redet.
Die Charaktere werden auch nicht so gezeichnet, dass man ihnen diese Sprache abnehmen würde. Überhaupt sind alle Charaktere nur schwach gezeichnet, klischeehaft und man erfährt nichts über ihr inneres.

Das obwohl bei einer solchen Geschichte, grade die tiefe der Charaktere wichtig gewesen wäre, nichts... Brachland... soll mans erraten?

Das halbe Buch durch und ich hatte schon den flehendlichen Wunsch *BITTE NIMM EIN ENDE* und dann das... es wurde immer schlimmer.

!! ACHTUNG SPOILER !!

David schafft es ja nun schließlich von seinem Peiniger zu entfliehen und landet nach einigen Umwegen in einem Jungen-Bibel-Heim und siehe da, die ganzen Aufseher in diesem Heim sind brutal, stehen auf Jungs, foltern und vergewaltigen sie im Keller. Was nicht auffällt, weil Richter, Polizei und ja sogar die Umgebung bestochen wurde. Die Männer aus dem Dorf, in dem das Heim steht, dürfen alle auch mal an die Jungs ran und erweisen sich gefällig, wenn man ein Junge entflieht. Alles Jäger dort... Mit Waffen, muss ich mehr sagen...

In dem Heim lernt David den stummen Mark kennen, der zuvor im Keller vergewaltigt wurde und ohne das viel darüber erklärt wird, wie schwer es für missbrauchte Menschen ist, neue Beziehungen zu knüpfen, entsteht zwischen den zwei so was wie eine Freundschaft/Liebe.

Der Showdown ist so herrlich daneben das ich das Buch schon mal weit weg werden wollte.

Zuerst mal findet Frank, der Entführer, heraus wo David ist und heuert in dem Heim an. Nachdem er sich vorher durch den halben Staat gemordet hat um David, den er Patrick nannte, zu finden. Er versteckt seine Opfer nie (!) erwischt wird er aber nie'

!! ACHTUNG SPOILER !!

Wie man sich von vorneherein denken konnte, fliehen die zwei Jungs zusammen, als David Frank sieht und werden - konnte man sich eigentlich auch denken - auf der Fluch gestellt. Der weilen tobt ein Tornado über dem Geschehen.
Die Männer aus dem Dorf verprügeln Mark und als Frank ankommt droht er Patrick das er ihn tötet, verrät ihm vorher noch das seine Eltern leben und ihn suchen und das er zunächst vorhat Mark zu töten und ihn zusehen zu lassen.
Als die Polizei (zufällig ein neuer Sheriff) kommt, reißt der Tornado zuuuufällig ein Blechdach einer Hütte ab und das trifft alle Bösen, ja und NUR alle Bösen, die umringt von den "Guten" im Wald stehen in deren Mitte liegen die beiden Jungs. Sehr realistisch, oder? Als die nun alle hinüber sind, fährt der Sheriff schnell wieder und lässt die Jungs zurück, weil er sich denkt, das sie allein zurecht kommen (aha?).

Am guten Ende (klar so ein Buch hat ein Happy End - weil man so etwas bei flachen Büchern einfach erwartet) ist alles gut David ist bei seinen Eltern, die adoptieren Mark und sie beide verlieben sich, Mark in ein Mädchen und David in einen Jungen.

!! SPOILER Warnung zu ENDE!!

Als wäre diese zum Haare raufen schlecht erzählte Geschichte, nicht schon genug, habe ich mich gefragt, ob das Buch mal lektoriert wurde. Ich habe es nicht bewusst gemacht, aber mir fielen ein paar zum schreien falsche Dinge auf. Zum Beispiel, kann man es doch nicht bringen, das mitten im Buch der Stumme Junge auf einmal einen Satz spricht und wörtlicher rede. Was für ein grober Schnitzer! Genau so hat es mich verwundert das, ein Junge ihm Heim plötzlich von "David" spricht, zu der Zeit als Patrick im Wald von Frank erfährt das er David heißt, woher weiß das der Junge? Schön sind auch sprachliche Sachen wie: 'Er war sich sicher, das er einmal mit einem Vater in diesem Park gecampt hatte. Aber er wusste es nicht sicher.' Ja was denn nun??

Am Ende kamen mir zwar dann doch noch die Tränen, weil einige wenige Szenen wirklich rührend gelungen sind - aber es sind leider nur wenige - sie werden auch gleich zunichte gemacht und sie lohnen es nicht, das Buch durchzuhalten.

Was soll ich noch sagen, der Mann hat mehrere Bücher geschrieben und ich glaube das ich nach dieser Lektüre weeeit Abstand von allen seinen Büchern halten werde.

Um mal ein Bespiel anzuführen, von einem wirklich an den Ekel grenzendes Buch über Sex und Gewalt, was aber dennoch wirklich genial geschrieben ist, kann ich "Ran" von Dennis Cooper empfehlen.
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