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Die Dunkelheit jenseits der Sterne.
 
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Die Dunkelheit jenseits der Sterne. [Broschiert]

Frank M. Robinson
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 541 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453140133
  • ISBN-13: 978-3453140134
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.366.674 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit 2000 Jahren durchstreift das Raumschiff Astron das Weltall auf der Suche nach Leben. Angeführt von dem unsterblichen Kapitän folgt eine Generation von Besatzungsmitgliedern der anderen. Aber die Suche bleibt erfolglos, das Schiff verfällt, Teile der Mannschaft stehen kurz vor der Meuterei, denn sie haben den Glauben an die Mission verloren.

Da erleidet der junge Sparrow bei einer Planetenlandung einen Unfall, der ihn die Erinnerung kostet. Er muß alles neu erlernen, das komplizierte Beziehungsgeflecht an Bord, das Verhältnis zum fast schon mythischen Kapitän, den Sinn ihrer Aufgabe. Aber plötzlich suchen ihn seltsame Erinnerungen heim, und er erkennt, daß ihn ein Geheimnis umgibt. Und daß er sich entscheiden muß: Soll er dem Kapitän in den Leerraum zwischen den Sternen und in den sicheren Tod folgen? Oder sich der Meuterei anschließen?

Frank M. Robinson ist kein besonders produktiver Autor, und das ist schade, denn dieser Roman gehört zu den Besten seines Genres. Das Thema Generationenraumschiff, in dem sich die Besatzung auf der langen Reise fortpflanzt, ist so alt wie die SF selbst. Aber der Autor gewinnt ihm neue, überraschende Aspekte ab und erzählt so eine Geschichte, die nicht nur voller überraschender Wendungen steckt und immens spannend ist, sondern auch kritische Fragen über die Suche nach außerirdischem Leben und der damit verbundenen Probleme aufwirft. Darüber hinaus weist der Roman scharf gezeichnete Charaktere auf, die den der Handlung zugrundeliegenden Konflikt glaubhaft machen. So präsentiert sich ein Weltraumabenteuer, das ein altes Thema in neuer, zeitgemäßer und vor allem lesenswerter Form darstellt. --Andreas Decker


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
"Ich erinnerte mich kaum noch an meinen Todestag - nur daran, daß ich an jenem Morgen außergewöhnliche Dinge gesehen hatte."

Sparrow ist 17 Jahre alt und Technischer Assistent an Bord der Astron. Auf Seti IV verunglückt er auf einem Erkundungsgang schwer und wacht an Bord wieder auf, ohne sich an etwas vor dem Unfall erinnern zu können. Crow und Noah, die vor dem Unfall seine Freunde gewesen sein sollen, kümmern sich um ihn, zeigen ihm das Schiff und helfen ihm, sich wieder zurecht zu finden. Auf den ersten Blick macht das Schiff einen hervorragenden Eindruck. Alles ist in Topzustand, die Ausrüstungskammern sind zum Bersten voll und das Leben pulsiert in seinem Inneren. Als Sparrow jedoch merkt, daß dies nicht die wahre Sicht der Dinge, sondern nur ein holografischer Effekt ist, und das Schiff in Wirklichkeit kurz vor dem Auseinanderfallen steht, ist er schwer erschüttert. Sein erstes Gespräch mit dem Kapitän, Michael Kusaka, überzeugt ihn aber von der Richtigkeit der Mission. Die Astron ist seit über 2000 Jahren und über 102 Generationen im Universum unterwegs, auf der Suche nach außerirdischem Leben. Und Kusaka ist von Anfang an dabei, durch gentechnische Manipulation dazu in die Lage versetzt. Sparrow bewundert Kusaka und würde in diesem Augenblick sein Leben für ihn geben. Nach und nach macht er sich wieder mit dem Schiff bekannt und muß feststellen, daß nicht alle Besatzungsmitglieder der gleichen Ansicht wie der Kapitän sind. Sie sind der Meinung, das es außer auf der Erde nirgendwo noch außerirdisches Leben gibt, schließlich hätten sie in 2000 Jahren nicht mal einen Ansatz von Leben gefunden. Da der Kapitän einen Kurswechsel durch einen sternenlosen Raum in einen anderen Arm der Galaxis plant, wo es über 20 Generationen hinweg keine Möglichkeit zur Materialregeneration gäbe, beschließen sie, zu meutern um auf die Erde zurückzukehren. Sparrow will sich ihnen nicht anschließen und versteht auch nicht, warum ihnen so viel an ihm gelegen ist, da er von seiner Wesensart bis auf wenige Ausnahmen so verschieden von der Mannschaft scheint. Zwischen den anderen Besatzungsmitglieder der Contra-Kapitän-Fraktion besteht teilweise eine psychische Verbindung. So sind sie auch nicht fähig, anderen Lebewesen ein Leid zuzufügen. Als Sparrow in einem Streit fast jemand anderen tötet, merkt er erst, wie verschieden er von ihnen ist. Gewißheit bekommt er erst, als er nach monatelangen Recherchen feststellt, daß er nicht das ist, wofür er sich gehalten hat. Dieser Unfall auf Seti IV war nämlich kein Zufall und auch nicht die folgende Amnesie. Es gibt außer Kusaka noch eine Person, die von Anfang an dabei ist, nämlich ihn. Nur das er regelmäßig eine neue Identität bekommt, durch vorgespielte Unfälle mit anschließender Gedächtnislöschung. Er soll der Mannschaft als Anhaltspunkt dienen, sein Verhalten zu studieren, um die Verbindung zu den Menschen der Erde nicht zu verlieren. Sparrow ist anfangs sehr verbittert und muß sein Erkennen verheimlichen, um eine neuerlichen Löschung seines Gedächtnisses zu vermeiden. Da Sparrow vor seiner letzten Löschung für eine Heimkehr zur Erde war, helfen ihm die Meuterer dabei und seine Meinung schlägt um. Ziel war es, sein Gedächtnis zu reaktivieren um zu erfahren, was bei Meutereiversuchen vorheriger Generationen falsch gelaufen ist. Als Sparrow schließlich mit einem Mal das Gedächtnis all seiner Identitäten wiedererlangt, stellt sich heraus, daß er weit mehr als nur ein Beobachtungsobjekt der alten Zeit ist.

Dieses Buch ist trotz der 541 Seiten von Anfang bis zum Ende spannend. Der Leser wird von einer überraschenden Wendung zur anderen gejagt und assoziiert sich völlig mit dem Protagonisten. Das Kernthema, ein Generationenschiff auf der Suche nach fremden Leben, wird durch verschiedene Aspekte ausgebaut. So ist eine neue Generation von Menschen entstanden, für die das Leben das Wichtigste überhaupt ist und ihre Weiterentwicklung im Verhalten zueinander erfolgt. Ihre Vorzüge und Fehler werden beschrieben. Die einzelnen Personen sind lebendig gezeichnet und das Ganze wird mit poetischen Passagen gewürzt. Ein rundum empfehlenswertes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannend 3. April 2003
Format:Broschiert
Eigentlich war ich am Anfang ein wenig skeptisch. Ein Buch dessen 500 seitige Handlung sich ausschließlich in ein und demselben Raumschiff abspielt. Kann denn das wirklich spannend sein? Es kann!
Schon zu Beginn der Geschichte wird dem Leser ein Rätsel aufgegeben und es entsteht ein Spannungsgeflecht, daß keinen mehr losläßt. Sehr empfehlenswert.
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Format:Broschiert
Die Zeitspanne des Romans erstreckt sich über ungeheure 4000 Jahre. Der Erzähler der Geschichte,Besatzungsmitglied eines Generationenraumschiffes,überwindet im Laufe der Geschichte mehr und mehr seinen anfänglichen Gedächtnisverlust, erfährt dass er selbst nahezu unsterblich ist, erfährt, gegen Ende des Romans,seinen besonderen Auftrag für das Schiff und erfüllt diesen nach einer Meuterei, die, wie sich herausstellt, gar nicht wirklich eine ist. Der Roman ist voller überraschender Wendungen und Ideen, streckenweise allerdings etwas langatmig geraten, besonders dann wenn der Autor versucht das "Gewusel" und Beziehungsmiteinander der vielen Bewohner/Besatzungsmitglieder des Raumschiffes zu beschreiben und verständlich zu machen.Viele Namen tauchen auf, auch viele Klischees und manche haarsträubende Ideen und auch das Frauenbild des Autors ist recht altmodisch. Dennoch wirkt der Roman in einem guten Mass nostalgisch, menschlich, manchmal sogar poetisch,ist immer interessant zu lesen und besonders der tragende philosophische Konflikt zwischen dem Erzähler und dem Kapitän des Schiffes lädt zum tiefen Nachdenken ein über die Begriffe Hoffnung,Idealismus und Ethik.Auch wenn nach heutigem Stand des Wissens ein solches Generationenraumschiff nicht ein Jahr überleben würde (Strahlenbelastung, fehlende Schwerkraft!), der Versuch, hier vom Leben und Ueberleben und vor allem von der Zielsuche (wohin soll man fliegen?)der letzten Arche der Menschheit eindringlich zu berichten,ist sehr gelungen. Das Ende des Romans macht mit seinen letzten 3 Sätzen Lust auf eine Fortsetzung, leitet sie sogar ein. Aber die gab es dann wohl doch nicht.
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