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Die Reiche von Tereille und Hayll stehen unter der Knechtschaft der grausamen Hexenkönigin Dorothea und ihrem Stundenglassabbat. Überall gilt das Gesetz des Blutes und der zauberkräftigen Juwelen, die die Gesellschaft in strenge Hierarchien unterteilen. Während die weiblichen Hexen und Schwarzen Witwen das Land beherrschen, müssen sich die männlichen Krieger und Prinzen ihren Befehlen beugen und ihnen zu Diensten sein.
Was es heißt, der kaltblütigen Dorothea zu dienen, hat Daemon Sadi am eigenen Leib erfahren müssen. Als Lustsklave am Hofe der Königin ist er ihren Launen und sadistischen Spielereien hilflos ausgeliefert. Doch seit Jahren schon klammert sich Daemon an einen Funken der Hoffnung: Die verrückte Wahrsagerin Tersa hat die Ankunft einer mächtigen Hexe prophezeit, die der Gewaltherrschaft von Dorotheas dekadentem Hof ein Ende setzen wird. Und in letzter Zeit mehren sich die Gerüchte, dass ein junges Mädchen mit geheimnisvollen magischen Kräften im Reich aufgetaucht sei ...
In Dunkelheit beweist Anne Bishop ihr Können als grandiose Erzählerin. Sie lässt ihren Figuren viel Raum, sich in ihrer ganzen Zwiespältigkeit zu entfalten. Die verwickelten Intrigen der Königshöfe und die Machtkämpfe innerhalb der Juwelenhierarchien faszinieren durch immer wieder neue Wendungen. Die Darstellung der magischen Kräfte und Rituale gewinnt durch eine Fülle von phantasievollen Details an Glaubwürdigkeit. Darüber hinaus wird der Roman von einer düster-sinnlichen Atmosphäre bestimmt, auch wenn die erotischen Schilderungen selbst eher vage gehalten sind und dadurch die Phantasie des Lesers anregen. -- Selten wurde die Welt der dunklen Magie mit all ihren bizarren Abgründen überzeugender in Szene gesetzt! --Sara Schade
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Im englischen ist es eine Trilogie, die aus den Büchern "Daughter of the blood", "Heir of the shadows" und "Queen of the darkness" besteht. Diese Bücher haben mir super gefallen, obwohl ich sie nicht für jüngere Leser empfehlen würde wie die Alanna-Bücher von Tamora Pierce oder die Talia Bücher von Mercedes Lackey. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Vergewaltigung, Kindesmissbrauch,Kastration und mit einer Gesellschaft, in der Männer als Liebessklaven gehalten werden.
Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Frauen die Macht haben. Männer dienen an ihren Höfen z. B. als Liebessklaven. Viele Königinnen nutzen ihre Macht aus und missbrauchen die Männer. Sowohl einige Frauen und auch Männer sind Hexen bzw. Hexer. Die Hoffnung der Männer beruht auf die Prophezeihung, dass eines Tages eine Hexe kommen wird, die alles ändern wird.
Drei Männer träumen von dieser Frau: Saetan will ihr dienen und ihr ein Beschützer wie ein Vater sein, für Daemon ist sie die Traumfrau, während Lucifar sich eher in der Bruderrolle sieht.
In diesen Buch sind die mit dem offentlich schlechten Namen die Guten, während die scheinbar Guten als die Teufel in Menschengestalt rausstellen. In Jaenelle wird diese Hexe geboren und sie wird aus offentlichen Gründen von denen, die die Macht haben, verfolgt. Mit Hilfe ihrer magischen Begabung unternimmt sie oft Reisen und lernt dabei die drei Männer und viele andere Zaubergeschöpfe kennen. In ihrer eigenen Familie wird sie für verrückt gehalten,da diese Zaubergeschöpfe wie Einhörner und Zentauren nur aus Legenden kennen. Deshalb wird sie immer wieder in ein Krankenhaus für schwererziehbare, bzw. verrückte Kinder geschickt. In diesem Heim werden junge Mädchen missbraucht. Das erste Buch setzt sich damit auseinander, wie Jaenelle den einzelnen Männern begegnet, wie sie den Mädchen in dem Heim hilft und wie sie zuletzt ihrer Familie entkommt und von Saetan adoptiert wird.
Wieso mochte ich das Buch obwohl solch schwerwiegende Themen angesprochen werden? ? ?
Einmal muss ich sagen, dass die Hauptpersonen interessant sind und man wirklich mit ihnen mitleidet. Ausserdem gefiel es mir gut, dass an manchen Stellen die helden leiden müssen, denn in der wirklichen Welt ist es nicht anders. Es geht nicht immer gut aus. Manche Themen brachten mich auch zum Nachdenken z. B. Kindesmissbrauch. Als Jaenelle ihrer Familie davon erzählt, will diese es nicht glauben, dass ein Familienmitglied so veranlagt ist. Lieber glaubt sie, dass das Kind eine zu große Fantasie hat.
Dies trifft auch teilweise in unserer Gesellschaft zu.
Ich kann dies Buch keinen empfehlen, der nur eine lustige und leichte Fantasylektüre lesen will. Es hat lustige Szenen, aber auch richtig grausame und manche, an denen man sogar weinen muss.
Aber lest es selber!!! Es ist Fantasy mit einen dunklen Unterton und meiner Meinung nach wirklich lesenswert.
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