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Dass die Magier diesen Plänen nicht freudestrahlend zustimmen, kann man sich denken. Der mächtige Zauberer Archmage Profion (Jeremy Irons) zettelt schließlich eine Revolte gegen die junge Monarchin an und fordert sie auf, das Zepter, auf dem ihre Macht beruht, niederzulegen. Profion verfügt über zu viel Kraft, als dass sich Savina dem Magier entgegenstellen könnte. Einzig der Stab von Savrille könnte ihr mehr Macht verleihen (die sie bitter nötig hat), denn mit ihm ist es möglich, rote Drachen zu kommandieren, die noch mächtiger sind als die goldenen, über die nun Profion herrscht. Um in den Besitz dieses Stabes zu gelangen, heuert sie die beiden Diebe Ridley (Justin Whalin) und Snails (Marlon Wayans) an, die jedoch nicht gerade zu den Hellsten ihrer Zunft gehören (dafür aber das Herz auf dem rechten Fleck haben).
Regisseur Courtney Solomon hat sich das PC-Spiel Dungeons & Dragons ausgedacht und sich die Rechte an ihm bereits 1991 gesichert, als er gerade einmal 21 Jahre alt war. Dungeons & Dragons erscheint wie eine Zitatensammlung aus Krieg der Sterne und den Indiana Jones-Filmen, den Geist des Spieles sucht man in ihm jedoch vergeblich. Und mit allenfalls als mittelmäßig zu bezeichnenden Spezialeffekten gelingt es leider keinem Regisseur, von den Schwächen einer Geschichte abzulenken. Im Gegenteil: Sie werden durch solche Schwächen erst wirklich offensichtlich.
Den Schwächen des Skriptes scheint sich vor allem Jeremy Irons während der Dreharbeiten bewusst geworden zu sein. Er bemüht sich wahrlich redlich, zumindest seinen Szenen einen gewissen Glanz zu verleihen. In der schwachen Inszenierung aber wirken seine Auftritte fast schon peinlich, wollen sie doch überhaupt nicht in das auf Effekten basierende Konzept des Filmes passen. So wirkt Dungeons & Dragons oftmals unbeabsichtigt komisch.
Den schlimmsten Fehler aber begeht Regisseur Solomon in der zweiten Hälfte des Filmes: Bei allen Schwächen im ersten Teil muss man Dungeons & Dragons zumindest zugute halten, nicht zu langweilen. Genau das aber geschieht in der zweiten Hälfte des Filmes, und dies ist tödlich. Was bleibt, sind einige Lacher, egal, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. --Andy Spletzer
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Nun ich schätze ich habe einen großen Fehler gemacht, indem ich vorher 2 mal im Kino Herr der Ringe (1 mal Original + 1 mal annehmbare dt Version) gesehen habe! Nachdem ich die gemischten Kritiken sah hab ich in mir ausgeliehen und im Original angesehen, Gott sei Dank! Da die dt. Version in der Regel schlechter geh ich gar nicht auf diese ein.
Nun ich persönlich fand die Spezialeffekte ganz nett, die Drachen sagten mir nicht so zu, aber das ist Geschmackssache! Wie vorher erwähnt hat der Film etwas sehr buntes, plastikhaftes ansich mit tw. grausig ausgeleuchtetn Sets (marke pink-giftgrün gemischt) was selbst Xena und ähnliche (peinliche) Sendungen besser machen, aber was solls!
Zum zweiten Punkt, die Schauspieler:
Jeremy Irons als Bösewicht ist meiner Meinung nach einfach furchtbar und die Prinzessin wirkt auch etwas fehlbesetzt von der Elfe ganz zu schweigen. Von der teilweise lächerlich anmutenden schauspielerischen Leistung (ich sage nur Ratsversammlungen, Tod eines "Gefährten",etc..) will ich gar nicht erst anfangen. Allerdings ist die Schuld auch auf die Dialog-/Drehbuchautoren abzuwälzen die sich durch pseudo-witzige Situationskomik a la "Die Mumie" auszeichnen und damit dem Film ein Grab graben!
Die Maske (alle Schauspieler in dramatischen Situationen immer top-geföhnt und geschminkt) tut ihr übriges, um dem Film einen ersnthaften Ansatz zu verwehren, in dem z.B. einer Bösewichte hellblau geschminkte Lippen hat und einfach nur zum tot lachen aussieht, die PowerRanger Ritter Rüstunngen fallen da schon gar nicht mehr ins Gewicht.
Um es kurz zu machen:
der Film hatte ein recht kleines Budget aber dennoch ärgert man sich über das Potential das hier verschenkt wurde und träumt davon was alles hätte draus werden können oder sieht sich einach Herr der Ringe an!
Aber bildet euch dich selbst ein Urteil!
Mein Rat:
Leiht euch D&D erst aus der Videothek aus und kauft ihn dann, anonsten ist das echt zuviel Geld was man eventuell aus dem Fenster wirft!
Ernsthaft, der Film ist nett! Schön gemacht (wenn die Optik auch etwas sehr...steril/plastikhaft ist). Leider ist die Story zu sehr an der gängigen Mainstream-Meinung über Fantasy angelehnt (das klassische Gut vs. Böse in dem alle Charakter klar hier oder dort stehen - ganz im Gegensatz zu meinen Fantasy-RPG-Erfahrungen ;o) ) und manchmal ganz schön seicht. Was mich etwas geärgert hat: die herausgenommenen Szenen, auf der DVD enthalten, hätten die Handlung um ein vielfaches schöner und tiefer und vor allem KLARER gemacht. Schade dass sie aus Zeitgründen (und Budgetgründen) draufgehen mussten. Ein echter Verlust! Die Animationen sind auf jeden Fall hervorragend (auch wenn ich die Drachen vieeel gerner als die gigantischen, hochintelligenten Creaturen gesehen hätte - zumindest sind sie endlich mal elegant und kraftvoll und nicht panzermässig dumpf und füllig dargestellt). Ein netter Film, wie gesagt. Allerdings viel zu seicht für Hardcore-Fantasy-Freaks ;o)
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