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Dune, der Wüstenplanet Taschenbuch – 2001


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 872 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453185676
  • ISBN-13: 978-3453185678
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.456.709 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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ARRAKIS. DER WÜSTENPLANET. Wie ein Paukenschlag hallt der Name durch die Träume des jungen Paul Atreides. Sein Vater hat den Planeten zum Lehen erhalten, wohl wissend, das es sich dabei um eine Falle der intergalaktischen Adelshäuser handelt. Arrakis ist eine lebensfeindliche, tödliche Welt, eine endlose Wüste, die nur von gigantischen Sandwürmern und den verstreut lebenden "Fremen" bewohnt wird. Doch der Planet ist auch der Schlüssel zur Macht über die Galaxis, denn nur hier wird das "Gewürz", eine bewusstseinserweiternde Droge gewonnen.

Als die Familie Atreides auf Arrakis eintrifft, scheint ihr Schicksal besiegelt -- unaufhaltsam zieht sich das Netz aus Intrigen und Verrat zusammen. Doch etwas haben ihre Todfeinde nicht bedacht: Paul ist nicht nur Erbe des Herzogs, er entstammt auch einer Blutlinie, die seit Jahrtausenden von der Sekte der Bene Gesserit geplant wird. Das Ziel des Zuchtprogramms ist, den "Kwisatz Haderach" hervorzubringen, einen Menschen, der Kraft seines Geistes in die Vergangenheit aller Menschen blicken kann. Und noch etwas wurde im Plan der Großen übersehen: Die unterjochten Fremen warten auf den Messias, mit dessen Hilfe sie Arrakis in die Freiheit führen wollen.

Obwohl bereits in den 60er-Jahren erschienen, ist Der Wüstenplanet bis heute nach Leserumfragen der beliebteste SF-Roman aller Zeiten. Das mag daran liegen, dass er einerseits ein bombastisches Heldenepos darstellt, das mit einer Vielzahl von Identifikationsfiguren aufwartet, allen voran der junge Paul, dessen widerwillige Metamorphose vom behüteten Herzogssohn zum Freiheitskämpfer und Religionsstifter besonders jugendliche Leser begeistert. Gleichzeitig fasziniert der Roman aber auch auf anderen Ebenen: als machiavellistisches Intrigenspiel, als mystische Heilsgeschichte, als ein Abgesang auf die Technikgläubigkeit der 40er- und 50er-Jahre, als Ökothriller. Und nicht zuletzt ist es der Planet Arrakis selbst, der dem Roman seinen unsterblichen Platz in der Geschichte der SF sichert -- wunderschön und entsetzlich zugleich, so geheimnisvoll und tödlich wie seine Bewohner.

Der Wüstenplanet spielt nicht nur auf mehreren Ebenen, die gesamte Sage wurde von Herbert von vorne herein auch auf mehrere Bände angelegt. Dem Wüstenplanet folgten fünf Fortsetzungen, angefangen mit Der Herr des Wüstenplaneten. --Birgit Will


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Keller am 16. September 2001
Format: Taschenbuch
dieses Buch ist nur der Auftakt zu weiteren 5 Romanen die es ganz gewaltig in sich haben. Der erste Band ist schon super und enthält eine erstaunlich detaillierte darstellung einer futuristischen zivilisation. Wer Zeit hat sollt unbedingt alle bände lesen, denn hier wird diese komplexe welt nocht tiefgründiger dargestellt. Aber zurück zu diesem Buch. Es ist die Geschichte von Paul Atreides der auf Dune dem Wüstenplaneten zum Muaddib dem propheten und retter avanciert. Auch wenn das ganze nur ein geschickt eingefädelter "Betrug" ist, denn die Bene Gesserit haben diesen Kult ins Leben gerufen. Dennoch geht nicht alles so vonstatten wie gedacht. Der ersehnte Kwisatz Haderach, der männliche Bene Gesserit, wird mit Paul zu früh geboren und droht das gesamte imperium in einen heiligen Krieg zu stürzen. wie es ausgeht sollte jeder selber lesen. Wer Star Wars mag wird Dune lieben. Nichtsdestotrotz ist es nicht nur die Geschichte des Propheten sondern auch eine Geschichte der Evolution und der Wunderdroge Melange. Ein fantastisches literarisches Feuerwerk, daß durch seine komplexität überrascht und fasziniert. Ich habe das Buch mit hohen erwartungen gelesen, aber meine kühnsten erwartungen wurden weit übertroffen, somit ein Muß für jeden der eine gute Story mag. Fazit: kaufen, kaufen, kaufen und zwar ALLE SECHS BÄNDE!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Baumgartner am 21. März 2010
Format: Audio CD
Der dritte Teil der Wüstenplanet-Saga spielt neun Jahre nach "Der Herr des Wüstenplaneten". Der blinde Paul Muad'dib ist in die Wüste ausgezogen, sein Schicksal ist nach wie vor unbekannt. Unter der Aufsicht der imperialen Regentin Alia wachsen die Zwillinge Ghanima und Leto zu den gefährlichsten Geschöpfen des Imperiums heran. Mit großer Macht kommen auch viele Neider, und von allen Seiten, vor allem vom ehemaligen Regentenhaus Corinno müssen die Atreides mit Intrigen und Angriffen auf ihren Thron rechnen. Sogar aus den eigenen Reihen. Zu allem Überfluß kommt auch noch ein Prediger aus der Wüste, der die Ureinwohner des Wüstenplaneten in Aufruhr bringt.

Frank Herbert bleibt bei seiner bewährten Formel, versteckt Pläne in Plänen, positioniert seine Schachfiguren auf dem großen, interstellaren Spielbrett und schafft mit "Die Kinder des Wüstenplaneten" vielleicht einen der stärksten Episoden der Saga. Jede einzelne Person in der Geschichte ist unglaublich detailliert charakterisiert und kommt ohne grobe Schwarz-Weiß-Malerei aus. Die Helden der Vorgängerbände fallen, zeigen ihre dunklen Seiten, und man sympathisiert mit den Gegenspielern, die man eigentlich hassen gelernt hat. Hier stechen besonders die Corinno, vor allem Prinz Farad'n, und Lady Jessica hervor. Gerade letztere gehörte in "Der Wüstenplanet" zu meinen Lieblingscharakteren und darf sich hier mal sowohl von der durchtriebenen als auch von der fürsorglichen Seite zeigen.

Gekonnt zeigt Frank Herbert schließlich, wie man die verschiedenen Handlungsstränge am Ende gekonnt zusammenführen kann und ein großes, episches Ganzes erscheint.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "talorion" am 18. Mai 2003
Format: Taschenbuch
...diesen Ruf kann man dem Buch getrost aufdrücken, wird doch auch hier eine Welt konstruiert, die in ihrer Komplexität, ihrer detaillierten Ausarbeitung und ihrer Vielseitigkeit dem genannten Fantasy-Epos in nichts nachsteht. Selbst die Parallele, dass sowohl Herbert als auch Tolkien verschiedene irdische Mythologien als Inspiration verwendet haben, fällt hier auf, wenn man das Buch aufmerksam liest, wird man besonders im religiösen Bereich viele Parallelen zu unserer Welt finden.
Die Handlung ist zu vielschichtig, um sie innerhalb dieser Rezension zu erfassen, vieles fließt in die Geschichte ein, das Haus Atreides, eines von Drei Hohen Häusern, erhält den Wüstenplaneten von dem Imperator als Lehen und sieht sich flugs darauf spitzfindigsten Kabalen ausgesetzt, die Konkubine des Herzogs dieses Hauses ist eine Bene Gesserit, also Mitglied einer ominösen Sekte, die durch genetische Auslese eine Art Supermenschen heranzüchten will, der in der Lage ist, Raum und Zeit zu kontrollieren. Auf dem Wüstenplaneten wird ein Gewürz angebaut, das schon nach wenigen Einnahmen süchtig macht und dazu befähigt, für kurze Zeit Visionen der Zukunft zu haben, der Handel mit diesem Gewürz ist eines der Themen des Romans, auf dem Wüstenplaneten haust das Volk der Fremen, ein Nomadenvolk, dem eine Schlüsselrolle in den Ereignissen bestimmt ist. Herbert hat hier wirklich eine eigene Welt erschaffen, alle Faktoren wie Herrschaftssystem, Ökologie, Vegetation, Bevölkerung, Religion usw. sind bis ins Detail ausgearbeitet, immer wieder wird die eigentlich Erzählung durch Liedtexte und Buchausschnitte atmosphärisch intensiviert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elisabeth Sarrazin am 8. Februar 2002
Format: Taschenbuch
Mir hat das Buch gut gefallen. Trotz der Dicke hatte es keine Längen und war in sich stimmig und glaubwürdig. Die Welt Arrakis mit den "primitiven" Fremen als Bewohnern ist in ihrer Komplexität unübertroffen. Allerdings ließ das Buch am Ende, als Paul der Herrscher über die Fremen geworden war, etwas nach und übertrieb den Helden Paul. Stattdessen hätte der Autor auf die Beziehung zwischen Paul und Charni näher eingehen können.
Über die Fotos, die aus der Verfilmung in dem Buch sind, habe ich mich allerdings geärgert. Teilweise waren die Personen völlig fehlbesetzt. Man kam aber nicht drumherum, sie sich anzusehen, wodurch die eigene Phantasie stark beeinträchtigt wurde. Ich würde, wenn es eine gibt, auf jeden Fall auf andere Ausgaben zurückgreifen.
Insgesamt ist das Buch aber sehr lesenswert und auch interessierten Lesern, die keine ausgesprochenen Science-Fiction-Fans sind, zu empfehlen.
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