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Dune - Der Wüstenplanet (TV-Neuverfilmung, 2 DVDs)
 
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Dune - Der Wüstenplanet (TV-Neuverfilmung, 2 DVDs)

William Hurt , Saskia Reeves , John S. Harrison    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (307 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es scheint nicht leicht zu sein, Science-Fiction-Puristen zufrieden zu stellen, die bereits David Lynchs vorhergegangenen Versuch, Frank Herberts epischen Roman Dune -- Der Wüstenplanet filmisch zu adaptieren, kritisch gegenüberstanden. Ironischerweise hat Regisseur John Harrisons 288 Minuten lange Fernseh-Miniserie, die erstmals im amerikanischen Sci-Fi-Channel ausgestrahlt wurde, ihre eigenen Stärken und Schwächen, die im Rückblick zwar die Qualität von Lynchs Film hervorheben, aber dennoch Herberts Roman in Bezug auf Verständlichkeit adäquater umsetzen. Der Streit darüber, welcher Film nun besser ist, wird demnach weitergehen -- Lynchs ausgedehnte Verwendung des inneren Monologs erscheint dem Zuschauer nun als gut umgesetzte Herausforderung, wobei Harrisons konventionellerer Ansatz der epischen Breite von Herberts interplanetarischen politischen Intrigen eher gerecht wird.

Soviel ist sicher: diese Fassung von Dune bietet mit ihren Bauten und Kostümen, die ohne offensichtliche Beschränkungen von Seiten des Budgets oder der künstlerischen Kreativität geschaffen wurden, etwas für das Auge. Allein in Bezug auf die Architektur ist dies einer der beeindruckendsten Filme in der Geschichte der Science Fiction. Und obwohl die Spezialeffekte Kinofilmqualitäten vermissen lassen, beherrscht Autor und Regisseur Harrison, der schon mit einigen Fernsehfilmen Erfahrung sammelte, die ausufernden Erzählungen um die widerstreitenden Häuser der Atreides und der Harkonnen in ihrem Kampf um die Kontrolle des lukrativen Handels mit dem Spice.

Das ist wahrlich viel für eine Adaption von Dune -- Der Wüstenplanet, und dennoch ist es manchmal schwierig nachzuvollziehen, wer was wem gerade antut. Unglücklicherweise bestehen die größten Probleme des Films in der Besetzung eines nahezu komatösen William Hurt als Herzog Leto und eines etwas hölzernen Alec Newman als dem zukünftigen Messias Paul Atreides. Dies sind kleine Schwächen, aber diese Version von Dune schlägt sich dennoch sehr wacker. Das größte Kompliment bestünde vielleicht darin, dass Frank Herbert beeindruckt sein würde, wäre er noch am Leben. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

3 Episoden auf 2 DVDs + Bonusmaterial Im intergalaktischen Reich des Imperators Shaddam VI nimmt der Wüstenplanet Arrakis, genannt DUNE, eine Schlüsselstellung ein. Nur hier wird das begehrte "Spice" gewonnen - eine Droge, die das Bewußtsein erweitert, Zukunftsvisionen evoziert und die Fähigkeit verleiht, mittels Gedankenkraft durch Raum und Zeit zu reisen. 80 Jahre lang hat das intrigante, macht- und blutgierige Geschlecht der Harkonnen über DUNE geherrscht. Nun übergibt der Imperator den Planeten der Obhut des Hauses Atreides, an Herzog Leto, der mit seiner Frau Jessica, seinem Sohn Paul und seinem Hofstaat die Macht auf dem Planeten übernimmt. Herzog Leto ahnt, dass er zum Spielball der Intrigen zwischen dem Imperator und dem Haus Harkonnen werden soll. Ein brutaler Krieg entfacht und die Prophezeiung der Ureinwohner von DUNE, des Wüstenclans der Fremen, erfüllt sich: Ein Erlöser, ein Muad'dib wird kommen und sie von jeglicher Fremdherrschaft befreien und Frieden über DUNE bringen.

Movieman.de

Nach "Eraserhead" und "Der Elefantenmensch" ist DUNE erst der dritte Film des heute gefeierten Kultregisseurs David Lynch ("Twin Peaks", "Lost Highway", "Mulholland Drive", "Inland Empire"). Lynch bediente sich als Vorlage für das 45 Millionen Dollar schwere Projekt am gleichnamigen Roman des Kultautors Frank Herbert. Schon Ridley Scott ("Blade Runner" "Thelma & Louise", "Robin Hood") hatte sich zuvor an dem Megaprojekt die Zähne ausgebissen und auch Lynch sollte zu kämpfen haben. Seine ursprüngliche, dreieinhalb stündige Fassung wurde vom Produzenten im Nachhinein auf zwei Stunden zusammen geschnitten. Nicht nur deshalb ergeben sich für den Zuschauer einige Probleme. Das gigantische Universum, welches der Roman vorstellt, ist kaum in einem Film unterzubringen und daran scheitert die Produktion auch schließlich. Zu unentschlossen bringt sie von der Vielzahl an Handlungssträngen, Ereignissen, Sprachen, politischen und spirituellen Ansätzen die entscheidenden Elemente ein. Von allem wird dem Zuschauer ein wenig, von keinem aber kontinuierlich genug angeboten. Das Tempo variiert zu stark und die Romankenner fühlen sich genauso betrogen wie das Durchschnittspublikum überfordert. DUNE ist dennoch Science Fiction auf hohem Niveau, denn Lynch gelingt es in enormer optischer Üppigkeit ein sonderbares Zukunfts-Epos zu entwerfen, das durch seine Eigenartigkeit glänzt. Nach wie vor teilt sich das Publikum. Den einen ist der Film zu unzugänglich, den anderen gefällt gerade diese Sonderbarkeit der Atmosphäre. Auch das Personal fällt in dieser Hinsicht keinesfalls aus dem Rahmen. Auch wenn der Film prominent besetzt ist, findet man doch keinen wirklichen Zugang zu den Figuren, die u.a. von Kyle MacLachlan ("Blue Velvet", "Twin Peaks"), Jürgen Prochnow ("Das Boot", "Bierfest") und Patrick Stewart ("Star Trek", "X-Men") gespielt werden.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Bilder sind absolut gelungen, der Ton ist allerdings deutlich verbessernswert. Frank Herberts eigentlich als unverfilmbar geltender Roman (galt ja auch für Herr der Ringe) wurde von David Lynch mit viel Detailaufwand prächtig verfilmt, konnte aber nie den ganz großen Durchbruch des Massenpublikums erreichen. In SciFi-Kreisen ist der Film allerdings seit fast 20 Jahren ein Objekt der Begierde. Die Perfect Collection bietet die neu synchronisierte, 177 Minuten lange TV-Fassung, von der sich David Lynch zu Recht distanzierte. Auf einer zweiten Disc gibt es die ebenfalls leicht längere Kinofassung, die schon aufgrund der Scopeoptik einfach die erste Wahl für den Fan ist. Die dritte Disc ist gefüllt mit Extras, die allerdings trotz der Vielfalt etwas enttäuscht. Gut gefällt das Making Of der neuen Synchronfassung, das zwar keine Szenen vom Sprechen zeigt, aber einige interessante Statements der Beteiligten bietet. Die weiteren Extras sind vornehmlich Textseiten, die viel zu schnell scrollen. Pro volle Textseite bleiben gerade einmal 10 Sekunden zum Lesen. Auch nerven die reihenweisen Logovorspänne und beide viel zu effektheischend und billig wirkenden Menüanimationen. Drückt man diese mit der Skiptaste weg, landet man, obwohl der Button "Film starten" gewählt wurde, in den Biografien der Darsteller. Ist dies niemandem aufgefallen? Auch wird man, stürzt man sich auf die "Deleted Scenes", prompt enttäuscht, wird doch nur ein Standbild mit erklärendem Text gezeigt. Immerhin, es ist drauf, aber die Erwartung ist bei der Ankündigung eine andere. Letztlich ist aber so ziemlich alles enthalten, was man sich nur vorstellen kann. Das reicht vom seltenen Plakatfoto bis zur Bonus-CD mit dem Soundtrack. Fazit: Für Fans gibt es an dieser auf 5.000 Stück limitierten Fassung kein Vorbeikommen und man sollte schnell, ja sehr schnell zugreifen, denn die Auflage ist bereits beim Lieferanten komplett vergriffen.

Bild: Die Kinofassung (Laufzeit 133 Min) glänzt mit einem anamorphen Scopebild, das sehr kontrastreich ist und einen wirklich pechschwarzen Weltraum zeigt, in dem die Sterne funkeln. Einige Ausfranser von weißen Lichtern auf dunklen Hintergründen sind eher Alterserscheinugnen als Mängel beim Premastering. Die Schärfe zeichnet in Nahaufnahmen viele Details in Gesichtern nach, während weiter entfernte Objekte etwas zuviel an Detailkraft verlieren, als dies üblich ist. Konturen wirken ab der Mitteldistanz merklich weich. Rauschen oder Artefakte treten bestenfalls in Ansätzen auf. Zu keiner Zeit ist dies ein Störfaktor. Die 177 Minuten lange TV-Fassung liegt im 4:3 Vollbild vor und teilt grundsätzlich die Bildwerte der Kinofassung. Zusätzliche Szenen unterlagen einer nicht optimalen Lagerung, so dass es hier zu deutlichen Aufweichungen und Farbausfransungen kommen kann. Insgesamt wird aber sehr hohes Niveau geboten und beide Fassungen werden ihrem Anspruch voll gerecht.

Ton: Die TV-Fassung bietet kräftiges Stimmvolumen und ein helles, musikalisch durchaus effektreiches Klangbild. Atmo und Filmeffekte sind praktisch ausschließlich auf den vorderen Kanälen hörbar. In allen Filmfassungen fehlt jegliche für einen solchen Film notwendige Dynamik. Allen voran die imposanten Schlachten sind fast nur vorn und dort in der gleichen Lautstärke zu hören, wie das Umblättern einer Seite. Dialoge sind sogar lauter ausgesteuert, als derlei Effektkanonaden. Die englische 5.1-Spur der Kinofassung klingt schrill und besitzt keinerlei Bassfundament und ist gleichzeitig lauter aufgespielt als die deutschen Tonspuren. Die Dialoge der deutschen Fassung sind vor allem zu Beginn der Kinofassung muffig und schwer zu verstehen. Hier hätte ich deutlich mehr erwartet. --movieman.de

VideoMarkt

Man schreibt das 11. Jahrtausend. Auf dem Wüstenplaneten Arrakis, auch "Dune" genannt, tobt ein unerbittlicher Kampf um die Vorherrschaft. Von hier stammt die Droge "Spice", die begehrteste Substanz des ganzen Universums. Der finstere Baron Wladimir Harkonnen tötet Herzog Leto Atreides, der die Lehensherrschaft über den Wüstenplaneten besitzt, um selbst die Macht zu übernehmen. Allerdings kann Atreides Sohn Paul fliehen und findet bei den Fremen, rätselhaften Wüstenbewohnern, Unterschlupf, wo er von Stilgar unterstützt und beschützt wird. Von den Fremen als Messias gefeiert, bereitet er gemeinsam mit den Wüstenbewohnern den Rachefeldzug gegen Harkonnen vor.

Video.de

Die von John Harrison inszenierte Mini-Serie fiel eher enttäuschend aus. Die Darsteller, allen voran der wenig überzeugend agierende Hauptdarsteller Alec Newmann, mussten mit hölzernen Dialogen kämpfen, Ausstattung und Effekte ließen das niedrige TV-Budget allzu deutlich werden. Folglich fiel die amerikanische Produktion, in der Uwe Ochsenknecht als Freme Stilgar mitwirkte, bei vielen Kritikern durch. Trotzdem wollten die Fans den Dreiteiler nach Frank Herberts Roman-Vorlage sehen. Die Mini-Serie bescherte dem Sci Fi Channel eine der höchsten Einschaltquoten seiner Geschichte.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Dreiteilige Mini-Serie nach dem Roman "Dune" von Frank Herbert.

Kurzbeschreibung

Shaddam IV., der 370. einer Reihe kosmischer Inperatoren herrscht über das Galaktische Reich der Menschheit. Die planetarischen Provinzen werden von mächtigen Adeligen in seinen Diensten verwaltet. Der wertvollste Ort ist Arrakis, der wasserarme Wüstenplanet. Nur hier wird das Spice gewonnen, dass die mysteriöse Gilde der Navigatoren für das Reisen im All benötigt. Jahrhundertelang hat das Haus der Harkonnen auf Arrakis geherrscht, den Spice-Abbau kontrolliert und die Bewohner, das Wüstenvolk der Fremen, geknechtet. Nun übernimmt das Haus Atreides die Regentschaft. Herzog Leto Atreides, seine Konkubine Lady Jessica vom Orden der Bene Gesserit und ihr gemeinsamer Sohn Paul wollen Terror und Korruption den Garaus machen und den Fremen die Freiheit geben. Doch schnell werden sie durch Verrat des niederträchtigen Baron Harkonnen gestürzt. Paul und seine schwangere Mutter werden in der Wüste ausgesetzt. Die Fremen nehmen sie in ihren Stamm auf, denn sie sind überzeugt, dass sich ihre jahrhunderte alte Prophezeiung erfüllt und Paul der Muad'dib, der Messias ist, der sie in die Freiheit führen wird. Durch seine telepathischen Fähigkeiten, die er von seiner Mutter geeerbt hat, kann er die gigantischen, alles verschlingenden Sandwürmer beherrschen. Mit einer Partisanenarmee der Fremen und mit Hilfe der übersinnlichen Gaben seiner kleinen Schwester Alia entfesselt Paul den Befreiungskrieg...

Produktbeschreibungen

In ferner Zukunft hat die Menschheit das Weltall besiedelt, Adelshäuser kämpfen um die Macht. Dem edlen Herzog Leto Atreides wird von Imperator Shaddam IV die Lehensherrschaft über den Wüstenplaneten Arrakis, genannt "Dune", übertragen. Diese öde Welt birgt ungeheuren Reichtum, denn nur hier kann das "Spice" gewonnen werden, eine bewusstseinserweiternde Droge, die für die interstellare Raumfahrt im Imperium
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