Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Jahr 10191. Der Planet Arrakis ist der einzige Ort im bekannten Universum, auf dem Spice gewonnen werden kann, die einzige Substanz, die Raumfahrt zwischen den Galaxien möglich macht. Als die Herrschaft über den Planeten an den Herzog des Hauses Atreides fällt, wittert dessen Erzfeind, Baron Harkonnen, eine Chance. Mit einem kurzen Eroberungskrieg reißt er den Planeten an sich. Doch der Sohn des Herzogs hat überlebt. Und sinnt auf Rache. Der gleichnamige Roman des Autors Frank Herbert, auf dem dieser Film basiert, ist einer der bestverkauftesten Science-Fiction-Romane aller Zeiten. George Lucas entnahm hier die Idee für den Planeten Tattooine den
Krieg-der-Sterne-Filmen.
Zwanzig Jahre nach Erscheinen des Buches brachte David Lynch (Lost Highway) das 700-Seiten-Werk als bildgewaltiges Epos auf die Leinwand. Die Eindrücke von riesigen Raumschiffen im All und den mächtigen Sandwürmern, die über weite Wüstenlandschaften gleiten, können nur von wenigen anderen Genrefilmen übertroffen werden. Zu den exzellenten Effekten dieses Filmes fügt David Lynch die ihm gegebene Vorliebe für verstörende Bilder und bizarre Charaktere. Mit Dune begann auch die Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Kyle MacLachlan (Blue Velvet, Twin Peaks), der den mit übersinnlichen Kräften begabten Paul Atreides verkörpert. Popstar Sting spielt dessen Widersacher Feyd Rautha, und die weiteren Darsteller sind dem Fan des fantastischen Films eine rechte Freude: Max von Sydow Judge Dredd, Jürgen Prochnow Wing Commander, Brad Dourif Alien: Resurrection und -- niemals zu vergessen: Star-Trek-Captain Jean-Luc Picard: Patrick Stewart. --Alexander Röder
Video Jakob Kurzinhalt
In einer sehr fernen Zukunft ist die intergalaktische Welt voller Mysterien und Intrigen. Der wichtigste Planet des Universums ist Arrakis, der Wüstenplanet, ganannt auch DUNE. Nur auf ihm findet man das Spice, eine hochwirksame Droge mit unvorstellbaren Kräften - inzwischen die wertvollste Substanz im gesamten Universum. Als das Haus Atreides die Macht über Arrakis übernimmt, beginnt ein gigantischer Machtkampf, der in grausamen Schlachten und einem interstellarem Krieg gipfelt. David Lynchs Kultfilm setzte neue Maßstäbe in Sachen Science Fiction. Ihm gelangen gigantische Szenen mit bis zu 20.000 Statisten und eine gelungene Umsetzung des beliebten Kultromans von Frank Herbert. So erschuf er eine faszinierende Welt voller Mythen und Geheimnisse, die jeden in ihren Bann zieht.
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Nach "Eraserhead" und "Der Elefantenmensch" ist DUNE erst der dritte Film des heute gefeierten Kultregisseurs David Lynch ("Twin Peaks", "Lost Highway", "Mulholland Drive", "Inland Empire"). Lynch bediente sich als Vorlage für das 45 Millionen Dollar schwere Projekt am gleichnamigen Roman des Kultautors Frank Herbert. Schon Ridley Scott ("Blade Runner" "Thelma & Louise", "Robin Hood") hatte sich zuvor an dem Megaprojekt die Zähne ausgebissen und auch Lynch sollte zu kämpfen haben. Seine ursprüngliche, dreieinhalb stündige Fassung wurde vom Produzenten im Nachhinein auf zwei Stunden zusammen geschnitten. Nicht nur deshalb ergeben sich für den Zuschauer einige Probleme. Das gigantische Universum, welches der Roman vorstellt, ist kaum in einem Film unterzubringen und daran scheitert die Produktion auch schließlich. Zu unentschlossen bringt sie von der Vielzahl an Handlungssträngen, Ereignissen, Sprachen, politischen und spirituellen Ansätzen die entscheidenden Elemente ein. Von allem wird dem Zuschauer ein wenig, von keinem aber kontinuierlich genug angeboten. Das Tempo variiert zu stark und die Romankenner fühlen sich genauso betrogen wie das Durchschnittspublikum überfordert. DUNE ist dennoch Science Fiction auf hohem Niveau, denn Lynch gelingt es in enormer optischer Üppigkeit ein sonderbares Zukunfts-Epos zu entwerfen, das durch seine Eigenartigkeit glänzt. Nach wie vor teilt sich das Publikum. Den einen ist der Film zu unzugänglich, den anderen gefällt gerade diese Sonderbarkeit der Atmosphäre. Auch das Personal fällt in dieser Hinsicht keinesfalls aus dem Rahmen. Auch wenn der Film prominent besetzt ist, findet man doch keinen wirklichen Zugang zu den Figuren, die u.a. von Kyle MacLachlan ("Blue Velvet", "Twin Peaks"), Jürgen Prochnow ("Das Boot", "Bierfest") und Patrick Stewart ("Star Trek", "X-Men") gespielt werden.
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Bilder sind absolut gelungen, der Ton ist allerdings deutlich verbessernswert. Frank Herberts eigentlich als unverfilmbar geltender Roman (galt ja auch für Herr der Ringe) wurde von David Lynch mit viel Detailaufwand prächtig verfilmt, konnte aber nie den ganz großen Durchbruch des Massenpublikums erreichen. In SciFi-Kreisen ist der Film allerdings seit fast 20 Jahren ein Objekt der Begierde. Die Perfect Collection bietet die neu synchronisierte, 177 Minuten lange TV-Fassung, von der sich David Lynch zu Recht distanzierte. Auf einer zweiten Disc gibt es die ebenfalls leicht längere Kinofassung, die schon aufgrund der Scopeoptik einfach die erste Wahl für den Fan ist. Die dritte Disc ist gefüllt mit Extras, die allerdings trotz der Vielfalt etwas enttäuscht. Gut gefällt das Making Of der neuen Synchronfassung, das zwar keine Szenen vom Sprechen zeigt, aber einige interessante Statements der Beteiligten bietet. Die weiteren Extras sind vornehmlich Textseiten, die viel zu schnell scrollen. Pro volle Textseite bleiben gerade einmal 10 Sekunden zum Lesen. Auch nerven die reihenweisen Logovorspänne und beide viel zu effektheischend und billig wirkenden Menüanimationen. Drückt man diese mit der Skiptaste weg, landet man, obwohl der Button "Film starten" gewählt wurde, in den Biografien der Darsteller. Ist dies niemandem aufgefallen? Auch wird man, stürzt man sich auf die "Deleted Scenes", prompt enttäuscht, wird doch nur ein Standbild mit erklärendem Text gezeigt. Immerhin, es ist drauf, aber die Erwartung ist bei der Ankündigung eine andere. Letztlich ist aber so ziemlich alles enthalten, was man sich nur vorstellen kann. Das reicht vom seltenen Plakatfoto bis zur Bonus-CD mit dem Soundtrack. Fazit: Für Fans gibt es an dieser auf 5.000 Stück limitierten Fassung kein Vorbeikommen und man sollte schnell, ja sehr schnell zugreifen, denn die Auflage ist bereits beim Lieferanten komplett vergriffen.
Bild: Die Kinofassung (Laufzeit 133 Min) glänzt mit einem anamorphen Scopebild, das sehr kontrastreich ist und einen wirklich pechschwarzen Weltraum zeigt, in dem die Sterne funkeln. Einige Ausfranser von weißen Lichtern auf dunklen Hintergründen sind eher Alterserscheinugnen als Mängel beim Premastering. Die Schärfe zeichnet in Nahaufnahmen viele Details in Gesichtern nach, während weiter entfernte Objekte etwas zuviel an Detailkraft verlieren, als dies üblich ist. Konturen wirken ab der Mitteldistanz merklich weich. Rauschen oder Artefakte treten bestenfalls in Ansätzen auf. Zu keiner Zeit ist dies ein Störfaktor. Die 177 Minuten lange TV-Fassung liegt im 4:3 Vollbild vor und teilt grundsätzlich die Bildwerte der Kinofassung. Zusätzliche Szenen unterlagen einer nicht optimalen Lagerung, so dass es hier zu deutlichen Aufweichungen und Farbausfransungen kommen kann. Insgesamt wird aber sehr hohes Niveau geboten und beide Fassungen werden ihrem Anspruch voll gerecht.
Ton: Die TV-Fassung bietet kräftiges Stimmvolumen und ein helles, musikalisch durchaus effektreiches Klangbild. Atmo und Filmeffekte sind praktisch ausschließlich auf den vorderen Kanälen hörbar. In allen Filmfassungen fehlt jegliche für einen solchen Film notwendige Dynamik. Allen voran die imposanten Schlachten sind fast nur vorn und dort in der gleichen Lautstärke zu hören, wie das Umblättern einer Seite. Dialoge sind sogar lauter ausgesteuert, als derlei Effektkanonaden. Die englische 5.1-Spur der Kinofassung klingt schrill und besitzt keinerlei Bassfundament und ist gleichzeitig lauter aufgespielt als die deutschen Tonspuren. Die Dialoge der deutschen Fassung sind vor allem zu Beginn der Kinofassung muffig und schwer zu verstehen. Hier hätte ich deutlich mehr erwartet. --movieman.de
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Im Jahr 10191 kommt dem Wüstenplaneten Arrakis eine wichtige Rolle zu, weil nur dort eine bewusstseinserweiternde Droge wächst, mit der sich die normalen Begrenzungen des Raums überwinden lassen. Nach der Ermordung von Herzog Leto Atreides durch seinen Rivalen Baron Harkonnen, können seine Frau Lady Jessica und sein Sohn Paul auf Arrakis in die Wüste fliehen. Dort werden sie von den Freman, den Ureinwohnern des Planeten aufgenommen. Diese erwarten einer Legende nach ihren Messias, der sie aus der Unterdrückung befreien soll. Sie glauben, ihn in Paul zu erkennen, und lassen sich von ihm in einem Aufstand gegen das Imperium anführen.
Kurzbeschreibung
Shaddam IV., der 370. einer Reihe kosmischer Inperatoren herrscht über das Galaktische Reich der Menschheit. Die planetarischen Provinzen werden von mächtigen Adeligen in seinen Diensten verwaltet. Der wertvollste Ort ist Arrakis, der wasserarme Wüstenplanet. Nur hier wird das Spice gewonnen, dass die mysteriöse Gilde der Navigatoren für das Reisen im All benötigt. Jahrhundertelang hat das Haus der Harkonnen auf Arrakis geherrscht, den Spice-Abbau kontrolliert und die Bewohner, das Wüstenvolk der Fremen, geknechtet. Nun übernimmt das Haus Atreides die Regentschaft. Herzog Leto Atreides, seine Konkubine Lady Jessica vom Orden der Bene Gesserit und ihr gemeinsamer Sohn Paul wollen Terror und Korruption den Garaus machen und den Fremen die Freiheit geben. Doch schnell werden sie durch Verrat des niederträchtigen Baron Harkonnen gestürzt. Paul und seine schwangere Mutter werden in der Wüste ausgesetzt. Die Fremen nehmen sie in ihren Stamm auf, denn sie sind überzeugt, dass sich ihre jahrhunderte alte Prophezeiung erfüllt und Paul der Muad'dib, der Messias ist, der sie in die Freiheit führen wird. Durch seine telepathischen Fähigkeiten, die er von seiner Mutter geeerbt hat, kann er die gigantischen, alles verschlingenden Sandwürmer beherrschen. Mit einer Partisanenarmee der Fremen und mit Hilfe der übersinnlichen Gaben seiner kleinen Schwester Alia entfesselt Paul den Befreiungskrieg...