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am 1. September 2009
Der Kulturphilosoph Alexander Kissler hat sich der Mühe unterzogen, Fernsehsendungen verschiedenster Art zu analysieren und präsentiert das Ergebnis dem geneigten Leser mit bitterböser Ironie. Freilich möchte er nicht einfach einen Abgesang auf die Medien anstimmen oder einfach dem Pessimismus frönen, sondern sein Buch ist ein Aufruf zu individueller und sozialer Verantwortung: Gerade weil das Medium Fernsehen in seinen verschiedenen "Formaten" derzeit so tief gesunken ist, dass es nach Auffassung des Autors (vor allem bei unkontrolliertem Konsum) mehr zur "Verblödung" beiträgt als zur Bildung, muss dem entgegengesteuert werden. Der einzelne kann und soll sich dem Druck eines medial vorgegebenen Alltags entziehen ("Weniger ist Mehr"); außerdem wird an die gesellschaftliche Verantwortung jener appelliert, die medialen Einfluss ausüben. Nicht der kleinste gemeinsame Nenner nach unten hin darf (im Sinn einer "Jagd nach Quoten") das Ziel sein, sondern eine neue Ausrichtung der medialen Verantwortlichen und damit auch des besagten Mediums an der Wirklichkeit des Lebens und nicht an bloßen Illusionen und Scheinwelten kann beitragen zum Ausweg aus der Sackgasse. Vier Sterne statt fünf habe ich deshalb gegeben, weil die detailierten Beschreibungen der medialen Niveaulosigkeit teilweise wirklich überfordern. War das wirklich in dieser Dichte nötig, Herr Kissler? :-) Aber freilich: Gerade die Beispiele verleihen dem Buch auch ihre Würze!
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Eine Expedition in die Untiefen deutscher Fernsehkultur

Fernsehen ist mittlerweile die unangefochten wichtigste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. 208 Minuten, also täglich 3 Stunden und 28 Minuten verbrachte 2008 durchschnittlich jeder Bürger in Deutschland seine Zeit vor dem Fernseher. Und der Durchschnitt erfasst hierbei auch jene, die kaum oder gar nicht den Fingerdruck auf der Fernbedienung ausüben. Ergo liegt der Schnitt des Fernsehkonsums noch deutlich höher.

In den sechziger Jahren begann das Fernsehen seinen Siegeszug, wurde Lebensmittelpunkt vieler Familien. Seine Anschaffung war meist wichtiger als die einer Waschmaschine. Seither steht der Flimmerkasten im Zentrum und strahlt pure Zuverlässigkeit aus, ein klar durchschaubares Reich im sonst so ungewissen Leben. "Jede Sendung ist ein Hinabtauchen an genau berechneten Stellen in einen nur scheinbar unauslotbaren Teich.", stellt der Kulturjournalist, Medien- und Literaturwissenschaftler Alexander Kissler fest. Und der treue Betrachter glaubt, was das Fernsehen normal vorführt, sei auch normal und echte Probleme von echten Menschen würden verhandelt. "Wer das Fernsehen also wahrnimmt, wie es wahrgenommen werden will", so der Autor, "der kriecht ihm auf den Leim; der lässt es zu, dass das Fernsehen den Rahmen setzt für das, was normal oder real sein soll; der gibt, weil die Freude am Schauen zum Glauben an das Geschaute führt, sein Recht auf Selbstbestimmung schleichend aus der Hand. Wer den vom Fernsehen rund um die Uhr hinaus posaunten Katalog der Werte und der Haltungen akzeptiert, der lässt sich verblöden. Er tritt die Gabe der Unterscheidung ab an das Fernsehen."

Das Erschreckende daran ist, dass auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten in den Quotenkrieg um das "höchste Erregungspotential" eingetreten sind. Deren Sendungen unterscheiden sich immer weniger von denen der Privaten. So haben sie zum Beispiel ihre ehemalige Nachrichtenkompetenz eindeutig dem Trend zur Gefühligkeit und Sucht nach Zerstreuung geopfert. "Weder das 'heute-journal' noch die angeblich politische Debatte bei 'Anne Will' sind vom Boulevard der Privaten zu trennen. Hier wie dort sollen bunte Filmchen über bekannte Gesichter das politische oder auch nur eigenständige Urteil ersetzen.", stellt Kissler fest.

Alexander Kissler teilt die "großen Erzählungen" des Fernsehens in kleine Geschichten und nimmt den Leser mit in die Hölle der stöckelnden Topmodels, der schwitzenden Dschungelhelden oder krächzenden Superstars. Er berichtet aus Schönheits-OP-Sälen von wegoperierten "Fettschürzen", den glorreichen Hilfeleistungen bei sogenannten "Unterschichtenfamilien" aus dem "Hartz-IV-Sumpf" oder aber von der kaum zu entziehenden Kochschwemme jedweder couleur. Er offeriert das kitschige Schmalzangebot und die Metamorphose von Journalismus in Gefühlsmanagement (so geschehen u. a. nach dem Amoklauf in Winnenden) der mit jährlich über sieben Milliarden Euro subventionierten Öffentlich-Rechtlichen. Auch die Dritten kommen bei ihm wenig schmeichelhaft weg.

Kissler kredenzt eine amüsante, manchmal schockierende, dann wieder zum Schmunzeln oder Lachen verführende kleine Chronik der jüngsten Fernsehgeschichte. "Schaut man [...] in den Unterhaltungsmüll, den die Überzeugungstäter zusammenscharren, dann erschrickt man vor so viel Dumpfheit, Grellheit, Dummheit.", zitiert er den Literatur- und Musikkritiker Joachim Kaiser. Die Wutrede Marcel Reich-Ranickis bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises und das Beipflichten Elke Heidenreichs untermauerten diese Aussage öffentlich. "Dummgeglotzt" offeriert als weitere Bestätigung.

Gelegentlich ist man versucht, die Fernbedienung zur Hand zu nehmen und Kisslers Ausführungen einfach wegzuzappen, so haarsträubend detailliert walzt er bestimmte Sendungen aus. Ob diese Ausführlichkeit, dieser mitunter allzu intime Blick, dieses Vorführen in extenso sein muss, mag bezweifelt werden und erzeugt einen leicht populistischen Geschmack. Für den Fernsehverweigerer ist er einmal mehr Bestätigung. Ob der Dauer-Konsument erreicht wird und sein TV-Verhalten vielleicht überdenkt oder gar reduziert, ist fraglich. Einen Denkanstoß jedoch, sein eigenes Verhalten fortwährend zu reflektieren und somit einen Ausgang aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit zu finden, vermag dieses Buch durchaus zu geben.

"Wer denken will, der muss aussteigen aus dem Audienceflow, der die Bilder aneinander kettet und in dem der Betrachter sich verfangen soll, naschsüchtigen Kindern gleich.", so Alexander Kissler.
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am 20. August 2009
Schon in seinem letzten Buch "Der aufgeklärte Gott" hat sich Alexander Kissler als ein Autor erwiesen, der einem interessierten Publikum eine schwierige und umstrittene Materie nahe bringen kann. Leider ist dieses Buch im Diskurs um die Rückkehr der Religion wenig beachtet worden. Vielleicht auch deshalb, weil es so differenziert argumentiert hat.

In seinem neuen Buch hat sich Kissler mit dem Fernsehen der Gegenwart auseinandergesetzt.
"Schauen Sie weg, schalten Sie aus, werden Sie frei", schlägt er nach einer profunden Analyse der deutschen Fernsehkultur am Ende des Buches vor.
Er beschreibt die Geschichte und den Siegeszug des Fernsehens und kommt, die Gegenwart betrachtend, zu dem nüchternen Schluss:
"Wer das Fernsehen also wahr nimmt, wie es wahrgenommen werden will, der kriecht ihm auf den Leim; der lässt es zu, dass das Fernsehen den Rahmen setzt für das, was normal oder real sein soll; der gibt, weil die Freude am Schauen zum Glauben an das Geschaute führt, sein Recht auf Selbstbestimmung schleichend aus der Hand. Wer den vom Fernsehen rund um die Uhr hinausposaunten Katalog der Werte und Haltungen akzeptiert, der lässt sich verblöden. Er tritt die Gabe der Unterscheidung an das Fernsehen ab."

Da sich auch die öffentlich-rechtlichen Sender nur noch wenig von den Privaten unterscheiden, auch sie auf "höchstem Erregungsniveau" senden, gibt es kein Refugium mehr für aufklärerische Berichterstattung.

Derjenige, der sich schon lange dem Fernsehen bis vielleicht auf die Fußballübertragungen verweigert, fühlt sich durch die oft langatmigen Beschreibungen der einzelnen Sendungen und sine Quintessenz bestätigt. Ob das Buch allerdings die klassischen Konsumenten, die stundenlang vor der Glotze sitzen, erreicht, mag bezweifelt werden.
Quod erat demonstrandum: kritischer Journalismus war noch nie massengängig.
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am 13. März 2010
In zehn inhaltlichen Kapiteln und einem Abschlusskapitel führt Alexander Kissler die Abgründe der Fernsehunterhaltung vor und beklagt - durchaus zu Recht - deren bodenloses Niveau. Dabei spannt er das Spektrum der medialen Verdummung mit einer irritierenden Detailversessenheit auf, die dem kritischen Leser die Frage nach dem Warum? und dem Wozu? aufdrängt.

Dabei beginnt das Buch mit seinem ersten Kapitel "Bleiben Sie dran. Die Angelhaken im Bilderteich" durchaus vielversprechend. Kissler verweist auf 7. Mrd. Euro GEZ-Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Sender, 208 Minuten durchschnittlichen Fernsehkonsum der Bundesbürger und die möglicherweise problematischen Folgen, die ein solcher dauerhaften Fernsehkonsum zeitigen kann. So weit, so gut. Doch die folgenden Kapitel fallen auf ein den thematisierten Fernsehinhalten vergleichbares Niveau, was vor allem den ausufernden Beispielen geschuldet ist.

So beschreibt Kissler im 2. Kapitel "Nackte Tatsachen und Nabelschau - Ein Medium blickt durchs Schlüsselloch" die zunehmende und oft beklagte Übersexualisierung, insb. des Privatfernsehns, am Beispiel des in der RTL-Reportage "Schamlos glücklich - Die Zeigefreudigen" vorgestellten Nudisten, einer Pornodarstellerin und eines Amateurpornofilmerpärchens. Der Feststellung der Normalisierung des Abstrusen und Dramatisierung des Alltäglichen kann dabei zugestimmt werden, doch erscheint hierfür die Ausführlichkeit seiner Wiedergabe der Fernsehreportage fragwürdig.

Noch genauer schildert Kissler im folgenden 3. Kapitel "Gewicht vor Gericht - Wie das Fernsehen den Körper verherrlicht und Gehorsam fordert" diverse Schönheitsoperationen im ProSieben-Format "Lebe deinen Traum". Rund 20 Seiten Beschreibung liefert er hier, und mit jeder Seite verstärkt sich die Gewissheit, man hätte auch bei dieser Fernsehserie nichts von Relevanz verpasst. Der reflektorische Überbau indes bleibt dünn und beschränkt sich im Wesentlichen auf mehr oder weniger diffamierende Randbemerkungen, die - so sehr man ihnen im Einzelnen zustimmen möchte - doch entbehrlicher Natur sind.

Auch die übrigen Kapitel sind nach dem gleichen ermüdenden Muster aufgebaut: zahlreiche Seiten umfassende Beschreibungen von Sendungen, die zu sehen man sich bereits enthalten hatte, schütter durchsetzt mit qualitativ fragwürdigen Bewertungen auf Grundlage persönlicher Ansichten. Vollends schlägt allerdings erst das letzte Kapitel dem Fass den Boden aus: Nach 191 Seiten Diffamierung überwiegend privater Formate wendet sich der Autor dem ZDF zu, dessen mangelnde Qualität seiner Ansicht die 1,7 Mrd. GEZ-Gebühren nicht rechtfertigt, und schließt: "Für das Fernsehen der Zukunft wäre es ein ermutigendes Zeichen, wenn es ein Fernsehen ohne ZDF wäre." Jeglicher weiterführenden Begründung für dieses radikale, einseitige Votum enthält sich der Autor vornehm.

Nach der unerquicklichen Lektüre dieses Buches stellt sich die Frage, ob der Buchtitel nicht vielleicht den geistigen Zustand des Autors nach Sichtung und Transkription der zahlreichen, ausführlich dargelegten Fernsehsendungen bezeichnen könnte. Alles in allem stellt es das literarische Äquivalent zu "TV total" dar, allerdings ohne dessen durchaus zuweilen vorhandene humoristische Komponente. Das Werk ergießt sich in ermüdenden Darstellungen des Gesendeten und entbehrt weitestgehend einer diesbezüglichen abstrakten Reflexion. Zu schlechter Letzt kann es noch nicht einmal als Referenzquelle herangezogen werden, da der Autor - in Journalistenmanier - auf jeglichen Quellenverweis zu verzichten beliebte.

Kurz: Dieses Buch ist eine Beleidigung des kritischen Geistes, den es einfordert, jedoch selbst nicht einzulösen vermag! Immerhin einen Stern gibt es für den erträglichen sprachlichen Stil und die durchgehende Nummerierung der Seiten.
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am 31. März 2010
Der Kulturjounalist Alexander Kissler versucht sich an einer Abrechnung mit dem deutschen Fernsehen in seinem aktuellen Ist-Zustand. Dabei kritisiert er die privaten wie die öffentlich-rechtlichen Sender. Er wurde in verschiedenen Fernsehformaten fündig und taucht in 9 Buchkapiteln ein »in den Bilderteich, in dem die saftigsten Köder hängen.«

Auf gefühlten 98% des Buches beschreibt Kissler sehr anschaulich, sehr detailliert und sehr sehr ausgiebig die medialen Tiefflüge. Ich habe (leider oder glücklicherweise?) bisher keine der von Kissler ausführlich vorgestellten Sendungen gesehen, kann also über den Inhalt der Darlegungen wenig sagen. Er legt dar, wie das Fernsehen die Themen Familie, Nacktheit, Schönheit, Dummheit, Kitsch medial erfolgreich aufbereitet. Vereinfacht ausgedrückt: »Zank und nackte Haut sind ein unschlagbares Doppel.« Auch der relative Erfolg der dritten Programme verdient Beachtung: »der MDR triumphiert. Der tiefere Grund hierfür liegt, wie bei aller Massenkompatibilität, in einem feinen Gespür für die Geschmäcker der Menge.« Die Dritten pendeln folglich zwischen Bildungsauftrag und Massengeschmack bei 13% Marktanteil.

Journalistisch tiefgründiger sind Kisslers Ausführungen zur zunehmend distanz- und taktlosen Berichterstattung nach dem Amoklauf von Winnenden und der 'Inthronisierung' Barack Obamas. Eine Kernaussage des Autors ist: »ganz offenbar unterscheiden sich die Ziele und die Methoden der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung kaum mehr von jenen der angeblich weniger seriösen privaten Konkurrenz. Man will schockieren, indem man das Leid der anderen grell ausmalt.«
Abschließend beschreibt Kissler die Auswüchse der Koch-, Gerichts- und Casting-Shows.

Das alles ist nicht wirklich neu und schon gar nicht spannend. Das Buch mündet im letzten Kapitel in einen wirren Alptraum, in dem der Autor die beschriebenen Sendungen verquickt oder verwurstet und dann zum Schluss kommt, dass man doch erstens weniger fern sehen solle und zweitens das ZDF abgeschafft gehört.

Die von Kissler gewählten Beispiele sind zwar zahlreich, aber selektiv. Wie ist der angeblichen Verdummungsmaschinerie Fernsehen Einhalt zu gebieten? Oder wenigstens ein Richtungswechsel vorzugeben? Warum finden Arte oder 3Sat keine Erwähnung? Welche Mechanismen laufen gerade bei den von der Werbeindustrie unterstützten Fernsehformaten, den »Produkten der Medienmaschine«, ab? Und warum sind vorgeblich alle Sender so gehetzt auf der Quotenjagd? Darüber erfahren wir nichts in diesem Buch.

Was unterscheidet Kisslers Werk also von den vom ihm gescholtenen oder angeprangerten Sendungen? Er ist plakativ, erhebt sich über die niveaulosen Darbietungen und ist damit kaum einen Deut besser; erstaunlich wenig differenziert - und originell schon gar nicht. Der Blick hinter die Kulissen der Scheinwelten ist zwar erhellend, aber teilweise auch pauschal oder sogar voyeuristisch. Ist sie auch wahr? Der WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn meinte: "Wir machen ... die Erfahrung, dass das Banale den Leuten immer weniger gefällt." (Spiegel 4/2010). Verändern sich also die Sehgewohnheiten oder die Wünsche der 'Masse', ohne dass Kissler es bemerkte?

In einem Punkt hat Kissler eindeutig Recht. Weniger ist oftmals mehr. Das gilt für jeglichen Medienkonsum. Egal, ob Fernsehen, Internet oder - das geschriebene Wort.
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am 13. Juli 2010
Ich hatte mir von diesem Buch etwas anderes erwartet, finde es aber eine gelungene Unterhaltung. Allerdings würde ich es mir kein zweites Mal kaufen, da es seinen Preis wirklich nicht wert ist.

In dem Buch geht es darum, dass der Autor versucht dem Leser die Augen zu öffnen, indem er ihm begreiflich macht, dass das Fernsehen vieles stark überspitzt darstellt um zu schockieren und zu provozieren. Für die Quoten tut man alles und da wird aus einer Mücke schon mal ein Elephant gemacht.

Hier wurde geschrieben, dass der Autor dem Bildungsbürger klar machen möchte, wie dumm die Unterschicht ist. Das ist nicht richtig. Es soll dargestellt weden, wie aus jedem Menschen mit einem Problem in und von den Medien ein "Assi" gemacht wird.
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am 26. Juli 2009
Der Autor übt berechtigte Kritik und liefert Argumente für die Abschaffung des Fernsehers in den eigenen vier Wänden. Ein wichtiges Buch!
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am 26. Dezember 2009
Bei diesem Buch kann sich der gemeine "Bildungsbürger" im eigenen Fett der Selbstherrlichkeit suhlen "die da unten" und die "wir hier oben" werden in diesem Buch wunderbar und einheitlich getrennt.
Zahlreiche Bücher gibt es zu allen Themen der Gesellschaft wo etwas schief läuft und wie es besser laufen könnte, dumm nur das all diese Bücher zwar gekauft und gelesen werden, aber eben von den falschen Leuten.

der typische Leser dieses Buches ist gebildet schaut wenn überhaupt gelegentlich Fernsehen gehört zum Bildungsbürgertum engagiert sich vielleicht Ehrenamtlich und träumt von einer bessern Welt in der Kühe glücklich Menschen gesund und gleich sind und wir alle im Kreis um das Feuer des Kapitalismus tanzen, kurzum er hält sich für etwas Besseres.
Und damit ist er eben genau der falsche der dieses Aufklärerische teilweise Reißerische Buch liest, lesen sollte es der Ausguß des Prolertariats allgemein als "Unterschicht" bezeichnet, wenn man dem Autor denn glauben darf oder will, denn genau diesem Typus gibt der Autor gute Ratschläge öffnet ihm die Augen ob der bösen Machenschaften der TV-Macher und Volksverdummer.
Das ist auch der extreme Kritikpunkt den ich an diesem Buch habe, eigentlich als Aufklärung gedacht ist es am Ende dann doch nur wieder ein Buch das dem geneigten Leser klar macht wie dumm die "Unterschicht" doch ist und wie leicht beeinflussbar, man kann sich als Leser also gewiss sein eben nicht zu diesem "dummen Haufen" zu gehören, und fühlt sich damit fast automatisch schon "besser" in welcher Hinsicht sei jedem selbst überlassen.

Einigermaßen unterhaltsam geschrieben aber mal wieder völlig an den Belangen vorbei nur dazu gedacht das sich der Leser "besser fühlt" deshalb drei Punkte
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am 11. Mai 2013
Es passiert mir selten, dass ich ein Buch, das mich vom Titel her sehr interessiert, nach einigen Seiten weg lege und nicht mehr anfasse. Hier ist es so!
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