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Dukey Treats
 
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Dukey Treats

George Duke Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (29. August 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Heads Up Records International (in-akustik)
  • ASIN: B001BP4UFO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.936 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Everday Hero
2. I Tried To Tell You
3. A Fonk Tail
4. Dukey Treats
5. Listen Baby
6. Mercy
7. Somebody Laid It On Us
8. Creepin (Ghoulie Remix)
9. Right On Time
10. Sudan
11. Are You Ready
12. Images Of Us

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Werkschau der Flegeljahre 4. September 2008
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
So könnte man - übertrieben - dieses neue Album eines der wohl begabtesten Keyboarder und Komponisten des Fusion und Funk beschreiben.

Man freut sich als Kenner und Liebhaber seines Backkatalogs diebisch darüber, daß Duke sich hier wieder dem Funk, in all den Spielarten die er auch früher abdeckte, verschreibt, denn da gibt es Referenzen an die einmalige Cobham Kollaboration ebenso, wie an die Zeit in Zappa's Band, da gibt es die brutalen Funk-Attacken der frühen 80er in denen er mit Stanley Clarke gemeinsam dem P-Funk seine Referenz erwies, und da sind auch wieder sophisticated funk Stücke im Stile Earth, Wind & Fire's drauf. Nicht nur bei den Kompositionen greift er auf Altbewährtes zurück, auch bei den Musikern setzt er auf Veteranen (Wah Wah Watson, Sheila E. etc...).

Das alles hört sich jetzt für Fans des ,Duke' ganz toll an, aber nach Durchhören des Albums bleibt doch ein etwas schaler Nachgeschmack, denn man gewinnt den Eindruck, daß man all diese Spielarten des Funk von ihm schon mal besser gehört hat. Es ist toll wie er aus mittelmäßigem Material das Maximale herausholt, über Arrangements, großartig gesetzte breaks und variantenreichen Klangbildern, allein: so ganz überzeugend wirkt das alles trotzdem nicht, denn es fehlen einfach die Killer songs.

Aber wer weiß: vielleicht ist das ja nur ein Übergangsalbum zu einem Funk-Herbst in Duke's Schaffen und er findet mit den kommenden Alben wieder zurück zu voller Größe.
4 Sterne aber trotzdem, weil die Platte einfach enorm Spaß macht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Während der Silberling in der Lade des CD-Players verschwindet noch schnell die Leselupe geholt, um dem beiliegenden Booklett ein paar Infos zu entlocken. Mit "Everyday Hero" startet das Album mit dem Drummer Ron Bruner jr., (Hit me), der erst mal zeigt wos langgeht. Der Mann hat seine Hausaufgaben gemacht, Einflüsse von Mike Clarke oder David Garibaldi sind unverkennbar, und vom Energielevel wird auch ein Dennis Chambers, der mittlerweile bei Santana trommelt, fast in den Schatten gestellt. Mit den Bläserhits und der hypnotisch wiederholten Textzeile hat die Nummer schön klassischen Fusioncharakter und lebt von den Unisonopassagen und Improvisationen. Die nächste Hammerballade "I tried to tell you" leitet den kommerziellen Teil ein, einfach sehr romantisch ohne seicht zu werden, mit dem gewohnt meisterhaften Pianoläufen des Meisters versehen. Bombast der Gefühle, richtig schön. "A Fonk Tail" gehört zu der Kategorie George Duke Sprechgesang, keine Ahnung was das soll, aber vielleicht brauchen das ja die Homies seiner Black Community. Mit "Dukey Treats wirds wieder modern funkey, hier trommelt Ndugu Chancler, der auch schon mit Miles und Quincey Jones gearbeitet hat. Easy Groove von Musikern, die wissen was sie tun! Geiles Bassolo von Byron Miller. "Listen Baby", ein sanfter swingiger Shuffle der Prominenz Colaiuta/Castro/Johnson kommt von der Coolness an die letzten Steely Dan Alben heran, hier sitzt jeder kleinste Notenwert, außerdem bietet Duke eine beachtlich gute Vocalarbeit. Sehr gefühlvolles Trompetensolo schafft Westcoast Athmosphäre. "Mercy" - Yeeeaaahhh! So viel Black Soul hab ich lange nicht mehr gehört, Maceo schaut um die Ecke. Unter anderem der alte Zappa Mitstreiter Murphy Brook mit im Chor, au verdammt, ich weiß wieder warum ich Black Music mag. Das obligatorische Rhodes-Solo lässt die guten alten Zeiten auferstehen. Die Bläser dürfen endlich mal wieder Mucke machen, die sie richtig anmachen und sind mit Freude und Engagement am Start. Bevor es zu psychdelic wird, schiebt der Tontech langsam die Regler nach unten. "Somebody laid it on us" ist die electronic/programming Ballade/Midtempo Nummer des Albums, etwas, das ich normalerweise überhaupt nicht mag. Aber hier spricht mich der Song erstaunlich tief an, auch der Gesang, volle Punktzahl. Gerne hätte ich diese Nummer in den Charts um Usher, JayZ und Co. zu zeigen was die Altmeister noch hinkriegen. Die nächste Nummer überspring ich mal, denn diese Geschichte nervte mich schon vor 20 Jahren. Ebenso die nächsten drei kommerziellen Songs, allesamt gelungen und hörenswert, gefallen mir und ich kann sie mir auch nach drei Mal hören noch antun. Geht so in die Earth, Wind and Fire Richtung, wär der Hammer gewesen wenn Phillip Bailey mal reingeschaut hätte. Das Album endet wie es beginnt, "Images of Us" ist eine virtuose eingängige Fusionnummer der Spitzenklasse, und dieser Run Bruner am Schlagzeug, meine Fresse, der KICKT !!!
Fazit: Kaufen, genießen !!!!
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Format:Audio CD
George Duke ist zuerst einmal Jazzmusiker, der Pianist und Keyboarder startete seine illustre Karriere bei den damaligen Anführern des Soul-Jazz-Movement, Cannonball Adderly and Ramsey Lewis und natürlich beim Fusion-Movement, dieser Kombination aus Jazz, Funk und Rock, das durch das Jazz-Genie Miles Davis und seinem revolutionären Album 'Bitches Brew' zum neuen Genre wurde. Im Gegensatz zu Smooth-Jazz will Fusion den R&B, Soul, Funk und Rock an Jazz heranführen und nicht umgekehrt. Der Altmeister Duke, selbst Produzent zahlreicher Grammy-Gwinner hat nun ein neues Album 'Dukey Treats' veröffentlicht, das dieser Schule hemmungslos nacheifert. Funk auf allen Kanälen, pumpende Bass-Linien, großartige Breaks und meist volle Orchester-Instrumentierung, dafür steht diese neue Potpourri-CD, die den Altmeister in großartiger Form erlebt. Ob Deep-Funk mit "Mercy", "Creepin" oder "Everday Hero" oder der Titel-Song "Dukey Treats" - Erinnerungen an Earth, Wind & Fire, Return To Forever oder Weather Report lassen grüssen. Ob jazzige Balladen, wie "Listen Baby" oder "Right On Time", auf denen großartige Bass-Linien dominieren, ob Fusion, die an seine ausgezeichneten Alben mit Bassist Stanley Clark erinnern, wie "Images Of Us" oder "Somebody Laid It On Us" oder ein wenig Protest-Lyrik auf "Sudan", George Duke ist in so vielen Sparten zuhause und kann sie gleichzeitig, wie kaum ein anderer, zu neuen hippen Arrangements verknüpfen. Diese CD macht richtig Lust auf das große, so unterschiedliche Werk eines Allroundmusikers der Meisterklasse. Zum Swingen!
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