|
Produktinformation
|
Der britische Schauspieler Charles Dance (Gosford Park) legt mit dem atmosphärisch dichten Drama Der Duft von Lavendel, das die Schauspiellegenden Judi Dench (Shakespeare in Love) und Maggie Smith (Zimmer mit Aussicht) zum dritten Mal vor der Kamera vereint, ein eindrucksvolles Regie-Debüt vor. Die stimmungsvolle Literaturverfilmung ist ein meisterliches Werk voll menschlicher Wärme, zärtlicher Melancholie und zeitloser Sehnsüchte nach Liebe und Jugend vor der eindrucksvollen landschaftlichen Kulisse Cornwalls. Bis in die kleinste Nebenrolle exzellent besetzt glänzt auch Daniel Brühl (Goodbye, Lenin) in der Riege der Schauspieler als rätselhafter Schiffbrüchiger, der durch sein traumhaft schönes Geigenspiel nicht nur die Herzen der beiden britischen Ladies anrührt.
Doch die romantische Idylle des abgelegenen Fischerdorfes zeigt kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1936 bereits feine Risse: Von einigen Dorfbewohnern misstrauisch beäugt und sehr zum Leidwesen der beiden Schwestern entfaltet sich eine Beziehung zwischen dem begabten jungen Polen und der attraktiven Russin Olga (Natascha McElhone), die Andrzejs Talent erkennt. Nigel Hess bewegender Soundtrack, der in ein großes musikalisches Finale gipfelt, wird von dem amerikanischen Geigenvirtuosen Joshua Bell interpretiert, dessen poetische Musikalität die zarte Melancholie der Filmbilder unaufdringlich unterstreicht. Ein im besten Sinne altmodisch inszeniertes Drama, das gekonnt zwischen pointiertem englischen Witz und sehnsuchtsvoller Traurigkeit laviert. -- Birgit Schwenger
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Einen Genuss stellt dieses Werk nicht zuletzt dank des subtilen Zusammenspiels der drei Protagonisten Judi Dench, Maggie Smith und Daniel Brühl dar. Auch wenn der Film einige Längen aufweist, wird von ihm folgendes in der Erinnerung haften bleiben:
- das nicht mehr ganz so taufrische Zusammenleben der beiden Schwestern Ursula (Judi Dench) und Janet (Maggie Smith) Widdington im wildromantischen Cornwall von 1936, bis
- die Anspülung des bewusstlosen Andrea Marowski (Daniel Brühl) am Strand von Cornwall geschieht, was eine belebende und entzückend dargestellte Rivalität zwischen den Schwester auslöst,
- was den eifersüchtigen Dr. Francis Mead (David Warner) auf den Plan ruft, der die zarten Romanzen zu zerstören droht, kombiniert mit
- dem Auftauchen der rätselhaften Olga Daniloff (Natascha McElhone), welche Andrea schliesslich zu seiner wahren Berufung (zurück) verhilft, bis sich der Bogen schliesst und
- die betörende klassische Musik (zusammengestellt und grösstenteils komponiert von Nigel Hess), von der man am Schluss des Films wünscht, sie möge nie mehr aufhören, den Film zu seinem bittersüssen Ende führt.
Ein kleines Meisterwerk und nota bene das Regie-Erstlingswerk des britischen Schauspielers Charles Dance. Ein Film für Romantiker und solche, die es werden wollen. Papiertaschentücher nicht vergessen!
Die alternden Schwestern Janet (Maggie Smith) und Ursula (Judi Dench) finden an der Küste einen jungen polnischen Schiffbrüchigen (Daniel Brühl) und peppeln ihn liebevoll wieder auf. Ihr Leben wird durch den jungen Mann heftig auf den Kopf gestellt.
Ein stiller Film, der in wunderschönen Bildern eine anrührende Geschichte von Sehnsucht und unerfüllter Liebe erzählt. Einfach wundervoll!
|
|
|