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Duell mit dem Schatten: Roman Taschenbuch – 1. März 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 248 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423127449
  • ISBN-13: 978-3423127448
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,4 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 635.667 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Siegfried Lenz gehört zu den wichtigsten Vertretern einer Autorengeneration, die die Zeit des Dritten Reiches und ihre Auswirkungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft literarisch verarbeitet hat. Seine Romane, allen voran "Die Deutschstunde" von 1968, machten ihn einem internationalen Publikum bekannt und gehören heute längst zum Lesekanon nicht nur an deutschen Schulen. Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und studierte nach dem Krieg Philosophie, Anglistik und Deutsche Literaturgeschichte in Hamburg. Er war zunächst als Journalist für "Die Welt" tätig, bevor er sich 1951 entschied, als freier Schriftsteller zu arbeiten.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt. Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich. Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 9. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Hier greif siegfried lenz ein thema auf, dass jeden leser emotional mitleben lässt. Es ist der konflikt zwischen tochter und vater, der vater geht auf reise mit seiner tochter biggi nach nordafrika, wo der vater "oberst" seine kriegsvergangenheit zu bewältigen versucht, eigentlich möchte er gern dort alleine hin, jedoch braucht er die hilfe von biggi, da er schon körperlich beeinträchtigt ist.Außerdem versucht der Oberst seine tochter verständnis und v.a. mitleid für die kriegsvergangenheit und das dort geschehene bei ihrer tochter biggi zu erregen. In diesem ganzen roman entstehen oft konflikte zwischen vater und tochter, wobei die tochter stets unterliegt, bis sie neugierig wird, was der oberst einst für ein verhältnis hatte mit seinem soldatenkamerraden makenroth. Durch ein Unglück kommt sie in kontakt zu zwei engländern, die ebenfalls ihre erinnerungen an den krieg wachrütteln wollen, die engländer sind von der jungen dame völlig angetan und helfen ihr aus den schlamasel, der durch das unglück ausgelöst wurde, wieder herauszukommen. Durch einen der engländer erfährt sie, dass das verhältnis zwischen den oberst und makenroth garnicht so makellos war und sie "müpft" auf gegenüber seinen vater und will die wahre vergangenheit ihres vaters wissen...
Siegried Lenz beschreibt die natur sehr schön, wie die erbarmungslose hitze auch stets wieder konflike entstehen lässt, die sich gegen den menschen richten.
Die Rolle des Oberst ist die faszierensde peron überhaupt, sie lässt bei den leser richtig wut aufkommen über seine sturrheit und verachtung gegenüber allem, ein richtiger "kotzbrocken" halt.
Das Buch ist einfach ein Muss für jeden "lenz- fan"!, ist auch nicht so langatmig wie andere lenz bücher, da stets etwas passiert.
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Von Shaun TOP 1000 REZENSENT am 2. November 2014
Format: Taschenbuch
Siegfried Lenz war 1926 in Lyck, Ostpreußen geboren, zahlreiche sehr lesenswerte Erzählungen wie z.B. "So zärtlich war Suleyken" und Romane, z.B. "Deutschstunde" haben zu inzwischen sehr vielen Ehrungen und Preisen geführt. Er starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg.

Zwei Jahre nach „Es waren Habichte in der Luft“ erscheint 1953 der zweite Roman des gerade 27-jährigen Lenz. Auch hier spielt die Handlung noch nicht in Deutschland, wie in seinen späteren Romanen. Es ist die Gluthitze der lybischen Wüste, in die sich ein ehemaliger Oberst des deutschen Afrikakorps einige Jahre nach Kriegsende mit seiner Tochter Biggi begibt, und zwar an jenen Ort, wo er schuldig geworden war am Freund und Fahrer Mackenbrandt, den er schwer verletzt und unter Raub seiner Identität verließ, als der Feind nahte. In diese Ungewissheit, ob Mackenbrandt noch lebt oder ob er durch seine Schuld verstarb, nimmt der Oberst seine Tochter mit. Im Grunde ist er ein durch die damalige Feigheit ausgehöhlter Charakter, der auch auf der Suche nach Erlösung von der gefühlten Schuld sich den Strapazen der Wüste rücksichtslos stellt und dabei längst seine Vaterrolle Biggi gegenüber völlig verraten hat. Doch für Biggi wendet sich das Blatt, als sie in der Wüste auf die beiden englischen Brüder Horace und Alaric trifft, die auch durch die Erinnerung an die Kriegswirren hierher gepilgert sind. Über die beiden humorvollen Engländer findet sie letztlich zu einer eigenen Rolle und zum Aufbegehren gegenüber dem übermächtigen Vater – sie verlässt seinen „Schatten“.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Lambrich am 29. Mai 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist in einer guten verfassung und auch schnell da gewesen.Nur der inhalt des Buches ist für mich als Lenz-Fan eine Zumutung.
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