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Duell im ewigen Eis. Scott und Amundsen oder die Eroberung des Südpols.
 
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Duell im ewigen Eis. Scott und Amundsen oder die Eroberung des Südpols. [Taschenbuch]

Rainer-K. Langner
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, August 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 209 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596149088
  • ISBN-13: 978-3596149087
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 244.216 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rainer-K. Langner
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Produktbeschreibungen

Wissenschaft-Online

Rainer Langner schildert die Geschichte der Entdeckung des Südpols durch zwei sehr unterschiedliche Männer: den Norweger Roald Amundsen und den Briten Robert Scott, die Anfang des letzten Jahrhunderts gleichzeitig, aber unabhängig voneinander aufbrachen, um als erste Menschen den Südpol zu erreichen. Nachdem der Nordpol kurz zuvor „genommen“ worden war, stellte die Eroberung des Südpols zu diesem Zeitpunkt die letzte große Herausforderung der geographischen Entdeckungsgeschichte dar. Bereits der Titel „Duell im Eis“ macht deutlich, dass es dem Autor nicht ausschließlich um die schlichte Dokumentation zweier parallel verlaufener Polarexpeditionen geht. Vielmehr interessieren ihn die Beweggründe und Charaktere der beiden Expeditionsleiter, die sich nie begegneten und deren ehrgeiziger Wettlauf zum Pol schon bald zu einem Kampf um das nackte Überleben wurde. Langner verfolgt die Lebenslinien der beiden Kontrahenten von den Kinderschuhen bis zu dem Zeitpunkt, an dem die norwegische „Fram“ und die britische „Terra Nova“ jeweils mit Kurs gen Süden in See stechen. Besonders beeindruckend ist Langners Schilderung der harten, entbehrungsreichen Überwinterung in den Basislagern „Franheim“ und „Cape Evans“. Den Höhepunkt findet sein Buch aber in der Beschreibung des eigentlichen Wettlaufs: der dramatischen Bewältigung der etwa 3000 Kilometer langen Wegstrecke zum Pol und zurück. Am 14. Dezember 1912 erreicht Amundsen den Pol als Erster. Scott und seine Mannschaft finden 4 Wochen darauf enttäuscht die Spuren des Siegers vor. Auf ihrem Rückweg zum Basislager erfrieren sie qualvoll. Das Buch ist spannend geschrieben und verzichtet auf eine unnötige pathetische Verklärung der Tatsachen. Sowohl das seinerzeit umstrittene und undiplomatische Vorgehen Amundsens als auch die tragischen Fehlentscheidungen Scotts, die letztlich zum Scheitern der britischen Expedition führten, werden beleuchtet. Anhand von Zitaten aus Briefen, Zeitungen und Logbüchern dokumentiert Langner die Geschehnisse originalgetreu. Erwähnenswert ist außerdem das gelungene Design des Buches, das viele Karten und Originalfotos enthält. Alles in allem ein durchweg empfehlenswertes Buch, das Liebhaber von Entdeckergeschichten mit Sicherheit in einem Rutsch verschlingen werden. Rezensent: Gudrun Massmann

Kurzbeschreibung

Am 14. Dezember 1911 steht der Norweger Roald Amundsen mit vier Männern und achtzehn Schlittenhunden am Südpol. »Ich will lieber aufrichtig sein«, notiert er in sein Tagebuch, »und geradeheraus erklären, dass wohl noch nie ein Mensch in so völligem Gegensatz zu dem Ziel seines Lebens stand wie ich bei dieser Gelegenheit.« Das Ziel seines Lebens, den Nordpol, hatte zwei Jahre zuvor bereits ein anderer erreicht, Robert Peary. Amundsen dagegen eroberte das Lebensziel eines anderen, der zu diesem Zeitpunkt noch 64o Kilometer hinter den Norwegern um den Ausstieg aus dem Beardmore-Gletscher kämpft. Vier Wochen später, während die Norweger ihr Basislager auf dem Ross-Schelfeis bereits abbrechen, steht Robert Falcon Scott mit der britischen Polmannschaft am Ziel und pflanzt neben die norwegische Flagge die des britischen Empires. »Wir haben dem Ziel unseres Ehrgeizes mit schmerzlichen Gefühlen den Rücken gewandt, haben 8oo Meilen anstrengenden Schlittenziehens vor uns - und müssen uns von den meisten Tagträumen trennen. 19. Januar 1912. Scott.«

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rüdiger
Format:Taschenbuch
Scott und Amundsen - unterschiedlicher könnten menschliche Charaktere kaum sein, doch die Besessenheit vom Südpol führte Sie zusammen. Scott dürfte wohl ein unbelehrbarer Brite gewesen sein und seine Überheblichkeit führte ihn mit seinen Gefährten in den sicheren Tod. Er war nicht fähig aus den Fehlern seiner früheren Expeditionen zu lernen. Amundsen hatte hingegen aus seinen früheren Expeditionen die Lehren gezogen und sich mit viel List und Tücke den Sieg erkämpft. Er hat alle betrogen: seine Geldgeber, Nansen und sich selbst. Doch die Welt verzeiht dem Sieger und geißelt den Verlierer ...
Selten fand ich eine Biografie spannender geschrieben - ein Buch das man nicht aus der Hand lesen kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
obwohl diese geschichte authentisch ist, kennen sie doch die wenigsten. ich habe dieses buch verschlungen! dem autor ist es durchaus gelungen meine neugier zu erwecken! spannend und doch mit einer respektvollen distanz zum geschehenen beschreibt der autor dieses ereignis und ich denke, auch wenn ich die geschichtlichen hintergründe der erforschung des pols gekannt hätte, ich würde das buch dennoch lesen! wann bitte gibt es das buch über die detaillierte erforschung des nordpols?! so macht geschichte lernen spass!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Spannend bis zur letzten Seite erzählt der Autor die Geschichte der Eroberung des Südpols. Man lernt die Figuren durch die Darstellung des Autors sehr gut kennen und leidet mit ihnen (armer Johanson!)Dieses Buch beschreibt aber nicht nur die ungewöhnliche Reise zweier unterschiedlicher Menschen zum Südpol, es zeigt auch auf, was passieren kann, wenn man eingebildet und stolz an alten Werten festhält und unbelehrbar ist. Insofern ist dieses Buch ein Mahnmal für jeden Menschen. Weil mir das Buch jedoch zu abrubt aufhört und es einige Zeilen nach der Rückkehr Amundsen ertragen hätte, erhält es "nur" vier Sterne. Was aber geschrieben wurde, ist vom feinsten und absolut lesenswert.
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