|
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
2 Sterne für die Veröffentlichung...,
Rezension bezieht sich auf: Duell am Missouri (DVD)
...und Null Sterne für diese unsägliche Edition von MGM: keine deutschen Untertitel (selbst Norwegisch, Rumänisch etc. ist ansonsten vorhanden...), weil das "die DVD-Kosten erheblich erhöhen würde" (= so MGM); aber das schlimmste ist tatsächlich das hier transferierte Bild - grieselig, unscharf und in dunklen Szenen nur am verschwiemeln... - das ist ärmlich! Ich bin ja nun wirklich nicht soooo verwöhnt bezüglich Kantenschärfe, Brillianz u. a. und finde einige Rezensionen etwas zu übertrieben "pingelig", auch ich habe ich keine Restauration im Stile von "Spiel mir das Lied vom Tod", "Glorreiche Halunken" oder so erwartet, aber dieses Ergebnis ist fast eine Frechheit - sowohl den Stars als auch dem Konsumenten gegenüber. Daumen runter für MGM, die diese Verfahrensweise - zumindest der weggelassenen deutschen Untertitel wohl zur Regel machen (siehe: "Urteil von Nürnberg", "Zeugin der Anklage", "Eins-Zwei-Drei"). Schaaaadeee!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Missouri Breaks,
Von
Rezension bezieht sich auf: Duell am Missouri (DVD)
Die Missouri Breaks waren in der Zeit, in der dieser Film spielt noch ein von der Strafgerichtsbarkeit der USA unerschlossenes Gebiet. Wollten sich die Siedler nicht kampflos den in dieses Gebiet hereinströmenden kriminellen Banden und Strolchen ergeben, so mussten sie diese bekämpfen und mit eigenen Mitteln eine Strafgerichtsbarkeit einführen. So entstanden Volksgerichte. Die Mitglieder dieser Volksgerichte nannte man Regulatoren; diese waren Gesetzgeber, Richter und Vollstrecker in einer Person.Sie waren in etwa vergleichbar mit der deutschen Feme. Regulatoren und Feme gemein ist ihr Wirken im Verborgenen. "Tagsüber" friedliebende Bürger, die vor dem Mob kuschen, wandeln sich diese zu gegebener Zeit in furcht- und erbarmungslose "Rächer". Und agieren so in ähnlicher Weise wie die Kriminellen auf der anderen Seite des Gesetzes: Getarnt als friedliebende Bürger, wandeln sich diese zu gegebener Zeit in erbarmungslose Diebe und Mörder. Marlon Brando spielt den Regulator. Tagsüber ein "überkandidelter", nach Veilchen duftender Parvenü, wandelt er sich draußen in der Wildnis zum erbarmungslosen, fintenreichen Menschen-Jäger. Jack Nicholson gibt den friedlichen, Kohl anbauenden Kleinbauern, der in "Wirklichkeit" der Kopf der Bande von Pferdedieben ist, die die Existenz der Pferdezüchter auf das Ärgste bedroht. Der Plot könnte also so einfach sein. Und wäre er auch bei einem klassischen Western von Howard Hawks oder John Ford gewesen: Marlon Brando hätte einen weißen Hut, Jack Nicholson einen schwarzen getragen. Bei diesem Film aber handelt es sich aber um einen wesentlich vielschichtigeren Spätwestern. Und um einen Film, bei dessen Dreharbeiten sich sowohl Arthur Penn, als auch seine beiden Hauptdarsteller prächtig amüsiert haben müssen. Marlon Brandos Lee Clayton ist ein alternder Mann, der sich auch ein wenig nach Ruhe und einem Alterssitz sehnt. Das Herrenhaus des Ranchers, der ihn engagiert hat, scheint ihm durchaus angemessen zu sein und so zieht er die Jagd nach dem Kopf der Bande, als dessen er Jack Nicholsons Tom Logan längst identifiziert hat, künstlich in die Länge. Der Rancher ist ihm in keiner Weise gewachsen und muss dem Treiben hilflos zusehen. Aber auch Jack Nicholsons Tom Logan umkreist seinen Widersacher, als welchen auch er den scheinbaren Parvenü entlarvt hat, eher abwartend und gar nicht so zielgerichtet, wie es seine Freunde eigentlich von ihm verlangen. Des Rätsels Lösung: Des Ranchers Töchterlein hat es dem Strolch angetan und er für sie ein Märchen vom armen, schwer schuftenden Kleinbauern erfunden. Regulator und Strolch haben bei einem Duell mit Waffen, also (zu)viel zu verlieren. Egal wie es ausgeht, sie würden immer Verlierer sein. Allein der Status Quo hält ihre Träume am Leben. So beginnen Sie ein sehenswertes Katz- und Maus-Spiel, bei dem auf der einen Seite Recht und Gesetz - auf der anderen Seite die Freunde die Verlierer sind. Herrlich, wie Arthur Penn und seine beiden Protagonisten der zarten Planze "Bürgerliche Moral" liebevoll ein Blütenblättchen nach dem anderen ausreißen. - Ein Molière hätte hierbei seine helle Freude gehabt! Das Finale ist unweigerlich, das Ergebnis aber genauso abstrus wie eigentlich logische Folge dieses zuerst halbherzig und dann immer leidenschaftlicher vorgetragenen Duells. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Western als Parabel,
Von Filmfreund "Bernd" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Duell am Missouri (DVD)
A.Penn untersucht in seinem Film das große Thema "Ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß". Diesen Spannungbogen reizt er, gekonnt ins Western-Genre eingebaut, aus. Wo sonst liegen männliche Interessen, Fehden und Befindlichkeiten blank. Indem er bisweilen ironische Momente einfügt, kolportiert besagtes Image auf angenehme Weise.Dem Zuschauer wird das Duell zweier Männer vorgeführt, die unterschiedlicher nicht sein können. Nicholson und Brando verkörpern dies auf brillante Art und Weise. Das Ende des Films ist nachgerade philosophisch. "Du bleibst, was du bist." In diesem Fall Pferdedieb. Ein intelligent gemachter Film, von dem sich "Nicht-Westernfans" nicht abschrecken lassen sollten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|