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Duell - SZ-Cinemathek 42

Dennis Weaver , Jacqueline Scott , Steven Spielberg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Dennis Weaver, Jacqueline Scott, Eddie Firestone
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Komponist: Billy Goldenberg
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. Dezember 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007TFJB4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.473 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ein Horrorfilm, bei dem das Grauen aus einer ganz anderen Ecke kommt, als gewohnt. Das Monster ist eine riesige schwarze Stahlblech-Scheußlichkeit, ein 40 Tonnen Tanklaster. Mr.Mann ist Handlungsreisender. Wie jeden Tag ist er unterwegs um Geschäfte zu machen und die tägliche Arbeit möglichst reibungslos hinter sich zu bringen. Er fährt auf einer dieser endlosen,einsamen Straßen und überholt ein riesiges Ungetüm von Laster, alles ist wie gewöhnlich. Der Laster holt wieder auf und Mr. Mann ist ärgerlich, das übliche Überholgeplänkel beginnt. Aber das Ungetüm läßt sich nicht abschütteln und die Spannung der Zuschauer auch nicht mehr, sie läßt ihn keinen Augenblick mehr los. Das anonyme Monstrum jagt Mr. Mann, versucht ihm den Weg abzuschneiden, ihn zu überfahren, seitlich zu rammen, die Böschung hinabzudrängen, in einen Zug hineinzujagen, bis ihm nur noch die bloße Angst im Nacken sitzt. Warum - wer will ihn töten, gibt es einen Ausweg?

Produktbeschreibungen

DUELL

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Eintritt in die Oberliga 23. Dezember 2005
Mit Duell, ursprünglich fürs Fernsehen gemacht, ebnete sich Spielberg seinen Weg. Und dieser Film zeigt, warum das so ist. Die Geschichte ist simpel: ein Geschäftsmann fährt mit seinem Auto zu einem weit entferntem Termin, irgendwo in der Wüste Arizonas trifft er auf einen LKW (ein alter peterbilt-tanktruck), den er überholt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich ein Spiel um Macht, Grenzen und deren Verteidigung bzw. permanenten Durchbrechung. Das Publikum lernt den Autofahrer besser kennen. Er (glänzend und intensiv: Dennis Weaver) ist keiner, der in der ersten Reihe steht, keiner der mit seiner Person Eindruck schindet. Er geht Konflikten und Konfrontationen aus dem Weg - ein Telefonat mit seiner Frau gibt darüber Aufschluss - er lebt in seinem Trott und will da gar nicht raus. Bis der Truck kommt und sein Leben nicht mehr in Ruhe läßt. Der Autofahrer ist der Antiheld. Die Menschen, die er im laufe seiner Reise trifft begegnen ihm feindselig oder abwertend - niemand will mit dem Sonderling zu tun haben. Dem Zuschauer wird sein permanentes Versagen vor Augen geführt, bis er so in die Enge getrieben wird, dass er nicht mehr aus kann und Entscheidungen fällen muss. Der Autofahrer bietet viel Identifikationsfläche - er ist kein Superheld, der den LKW-fahrer von der Straße pustet und dabei unlustige Sprüche von sich gibt. Der mann kennt die Gefahr nicht, er weiß nicht mit ihr umzugehen, Entscheidungen fallen ihm schwer und vor allem will er sich nicht eingestehen, dass ein derartiger Übergriff in einer "zivilisierten" Welt möglich ist. Damit wird er lebensecht, weil es uns vermutlich nicht anders ergehen würde.

Was Spielberg da geleistet hat ist Suspense der Spitzenklasse, die Gefahr lauert ab der ersten Begegnung hinter jedem stein, hinter jeder Kurve oder auf jedem barhocker. Der LKW-fahrer, den wir nie zu Gesicht bekommen, ist überall bzw. sein LKW, der im Laufe des Films immer mehr zum Monster wird. Und er zeichnet perfekt das Bild des Durchschnittsbürgers, dem Konflikte schnell und radikal aus der Bahn werfen, der kaum Verteidigungsstrategien hat und abhängig ist von einer funktionierenden Welt und einer funktionierenden Gemeinschaft.

Die DVD ist wie bei allen der Cinematikedition mit dem Notwendigsten bestückt, dennoch in Ordnung für diesen Preis.

Es ist ein Fest, diesen Film endlich mal im Original zu sehen.

Dennoch rästelhaft scheint mir die neue Synchronisation. Warum tun die sowas? Ich habe die alte Synchro, den leicht hysterischen Ton des Autofahrers geliebt. Dieser ist verschwunden und durch eine, zumindest die ersten 45 min, erschreckend emotionslose Stimme ersetzt worden. Warum läßt man nicht die alte Synchro, oder diese zumindest als 3. Option dabei? Die Stimme ist ein wesentliches Element in diesem Film, da sie nicht nur Sprache ist, sondern auch seine Gedanken beschreibt. Veränderungen sollten dort stattfinden, wo es wirklich notwendig ist. Hier war es nicht nötig.

Fazit: Ein Film, der in jeder gut sortierten Filmsammlung zu finden sein sollte. Ein Film der zeigt, wie wenig Mitteln man braucht, um eine gute Geschichte zu erzählen. Schade, dass sich Spielberg von dieser direkten Einfachheit zusehends verabschiedet hat. Er hat mehr drauf, als Blockbuster am Band zu produzieren.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie macht man aus einer Mücke einen Elefanten? 28. Juli 2005
Von Karl Hopf
Das erste größere Filmwerk von Meister Steven Spielberg ist ein simples kleines Roadmovie, in welchem ein Mann auf der Landstraße von einem verrosteten LKW verfolgt und attackiert wird.
Mag unspektakulär klingen, ist es aber keinesfalls. Die Nerven des Zuschauers werden hier einer Dauerbelastung ausgesetzt, wie sie heftiger kaum sein könnte.
Was man hieraus sehr schön ersehen kann, ist, wie mit einfachsten Mitteln und praktisch null Spezialeffekten Action und Spannung vom Feinsten erzeugt werden kann, wenn man was davon versteht. Ein Talent, dem Spielberg seine steile Hollywood-Karriere verdankt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jens W.
Hut ab, Spielberg war mal grad 25 als seinen ersten abendfüllenden Spielfilm für's Fernsehen drehte und mit Respekt, die Story ist megaeinfach gestrickt, aber dafür umso spannender. Ein anscheinend geisteskranker Truckfahrer will an einem schönen Sommertag einem Vertreter
der auf dem Weg zu einem Kunden ist, auf dem Highway das Leben schwer machen. Warum? Keine Ahnung, spielt auch hierbei keine Rolle, denn es gibt nur wenig Dialoge und die sind schon sehr gut, da sie zur Spannung noch beitragen. Spielberg hat den Dreh raus, zeige ich den Bösen nicht, so mache ich ihn für den Zuschauer umso bedrohlicher.
Schon 1971/72 wussten erfahrene Produzenten: aus dem wird mal was...

Und bewiesen hat er es uns ja, mit Der weisse Hai, Jäger des verlorenen Schatzes, Jurassic Park, E.T., Schindler's List und unzähligen anderen Meisterwerken der Filmgeschichte.

Bitte Steven verfilme doch mal Arthur C. Clarke's 3001 - The Final Odyssey.

Duell ist Spitze!!
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5.0 von 5 Sternen Peterbilt
Als Spielberg "Duell" drehte, war er gerade mal 25 Jahre alt. Er konnte allen zeigen, was für ein ungeheueres Talent in ihm steckt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2011 von Bernd Hußnätter
4.0 von 5 Sternen 86 Minnuten Spannung
Zwar ist das Menü dieser DVD sehr lieblos erstellt und auch an der Hülle sind Klebestellen sichtbar, doch beeinträchtigt das den Filmgenuss nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Montarde
4.0 von 5 Sternen Mitreissend!
Der Film ist wie eine gute Kurzgeschichte von Stephen King aus seinen frühen Jahren.

Er ist schnell und intensiv, ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder gar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von Gerhard Fraisl
5.0 von 5 Sternen Genial langweilig! Stevens Spielbergs Meisterwerk der...
Hier finden wir einen hinterhältigen Truck, der wie ein ICE, ohne sich in die Kurve zu neigen, über den Asphalt brettert und dabei einen wehrlosen Autofahrer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von M. Guiard
5.0 von 5 Sternen Spielbergs erster Spielfilm, Spielbergs erstes Meisterwerk!
"Duell" war nie in den Kinos zu sehen.

Es lief zunächst als gekürzte Fassung nur im Fernsehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2007 von Michael Krautschneider
5.0 von 5 Sternen Das kommt nie wieder
Spielberg dreht herausragende Filme mit vielen atemberaubenden Spezialeffekten. "Duell" ist davon noch frei, zum Glück! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2006 von Leif Boysen
2.0 von 5 Sternen sehr uninteressant
Spielberg hat es wirklich fertig gebracht eine Geschichte, die man mit einem Satz erzählen kann, auf 86 Minuten zu strecken. Die Inszenierung ist dabei sehr gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2006 von lidude
5.0 von 5 Sternen Frühes Meisterwerk
Ein Spielberg, ohne Außerirdische, ohne Dinosaurier, ohne Gang in die Geschichte, nur mit einem stinknormalen Durchschnittsbürger, der in seinem stinknormalen Auto zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2006 von Ulrich Hartmann
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