Duell - Enemy at the Gates 2000 CC

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Stalingrad 1942/43: Sowjetische und deutsche Truppen liefern sich seit Monaten die grausamste Schlacht des Zweiten Weltkriegs. Um den russischen Kampfgeist trotz der feindlichen Übermacht zu stärken, baut Polit-Offizier Danilov den gefürchteten Präzisions schützen Vassili Zaitsev zum Nationalhelden auf. Als er sich jedoch in die selbe Frau wie sein "Schützling" verliebt, kommt es zu Spannungen. Außerdem setzt das deutsche Oberkommando mit Major König seinen besten Scharfschützen ein, um Vassili zur Strecke zu bringen...

Darsteller:
Jude Law, Bob Hoskins
Verfügbar als:
DVD

Duell - Enemy at the Gates

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 6 Minuten
Darsteller Jude Law, Bob Hoskins, Joseph Fiennes, Mario Bandi, Ed Harris, Rachel Weisz, Mikhail Matveyev
Regisseur Jean-Jacques Annaud
Genres Kriegsfilm
Studio Highlight Communications
Veröffentlichungsdatum 18. September 2001
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Originaltitel Enemy at the Gates

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias am 23. Juni 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Handlung:

Dieser Film zeigt gut wie es in Stalingrad auch zugegangen sein muss, am besten in den ersten Minuten, in der Unmengen sowjetischer Soldaten mit zu wenigen Waffen sich der Wehrmacht entgegenwerfen müssen, wollen sie fliehen erwarten ihnen dafür die Kugeln ihrer eigenen Offiziere. In diesem Kampf wird der Schafhirte Vassily aus dem Kaukasus reingeworfen und entwickelt sich, durch Ausbildung seines Großvaters in der Kindheit, zum Scharfschützen.
Dieser tötet während der Kämpfe um die Stadt zahlreiche Offiziere und wird, geputscht durch Propaganda, zum Helden seiner Nation.
Die Wehrmacht schickt ihren besten Scharfschützen, um dem Treiben Vassily's ein Ende zu bereiten und beide liefern sich erbitterte Kämpfe, bei dem der eine dem anderen immer einen Schritt voraus ist...

Die Schlacht um Stalingrad ist in diesem Film aber "nur" die Rahmenhandlung, es werden zwar immer Kämpfe gezeigt, doch Hauptaugenmerk liegt auf dem Duell der beiden Scharfschützen, die Schlacht ist in dem Sinne das Beiwerk.
Atmosphäre hat der Film zu bieten, ebenso einen beeindruckenden Ton und die Dialoge sind nicht belanglos, sondern tragen ihren Teil bei. Die einzelnen Figuren sind auch glaubhaft umgesetzt und handeln nachvollziehbar.
Ich finde es auch gut, das es keine großartigen Vorteile gibt, bzw das hier in Gut und Böse unterteilt wird.

Technisch ist der Film wie erwähnt einwandfrei, wobei man beim Bild kein HD erwarten darf, ist natürlich bei dem Alter des Filmes aber auch nicht tragisch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jimmy K. TOP 500 REZENSENT am 3. Januar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Vassili Zaitsev (Jude Law) ist ein bekannter russischer Scharfschütze im zweiten Weltkrieg, den die sowjetische Propaganda, darunter vor allem der gerissene Polit-Kommissar Danilow (Joseph Fiennes) geschickt zum Medienstar und zum Schrecken aller deutschen Wehrmachtssoldaten aufbaut. Irgendwann reicht es den entnervten deutschen Befehlshabern schließlich: Aus Deutschland wird ein abgebrühter Jäger geschickt: Major König (Ed Harris). Er hat nur eine Mission in Stalingrad: Zaitsev finden und ausschalten. Ein gnadenloses Duell entbrennt...

Der Film beginnt mit einer beklemmenden und erschütternen Szenenfolge: Russische Soldaten, so gut wie gar nicht trainiert und vorbereitet, werden an die Front geschickt und wie Lämmer auf die Schlachtbank der gut ausgerüsteten und sorgfältig ausgebildeten deutschen Soldaten geführt - zum Teil sogar ohne Gewehr. Hinter ihnen stehen ihre Kommissare und treiben sie unbarmherzig in den Tod - ein furchtbares Bild. Nach dem unausweichlichen Blutbad beginnt der Aufstieg Vassilis und seine Freundschaft mit Danilow.

Schauplatz der Handlung ist das vom Krieg gepeinigte und geschüttelte Stalingrad im Herbst und Frühwinter 1942, also zu einem Zeitpunkt, als die deutsche 6. Armee noch nicht eingekesselt und zum Teil sogar noch vom Glück begünstigt war. Düster ragen die hohen, vom Ruß unzähliger Explosionen geschwärzten Mauern, überall liegen Leichen, Sterbende, Verwundete, halb Verweste. Ein grässliches und trauriges Bild.

Die Handlung selbst erinnert an einen Western: Zwei Männer - der eine jung, voller Mut und Hoffnung - der andere alt, erfahren und seltsam müde, weltabgewandt und traurig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fox am 23. Mai 2011
Format: DVD
Für mich ist das aktuell einer der besten Kriegsfilm über den Zweiten Weltkrieg. Gerade zu Beginn wird man mit beeindruckenden Kampfszenen ins Thema geführt und ich denke auch sehr realistisch dargestellt. Die Rotarmisten vom Material her noch(!) unterlegen, russische Deserteure werden von russischen Offizieren erschossen, Rotarmisten die kein Gewehr haben nehmen sich eines von ihren gefallenen Kameraden. Danach konzentriert sich der Film immer mehr auf das Duell des deutschen Majors und des russischen Scharfschützen, wobei auch ansonsten genug auf andere Personen und das Kriegsgeschehen in Stalingrad eingegangen wird. Auch die Liebesszene hat gepasst und stellt einen gelungenen Handlungsstrang zusätzlich dar, weil es die Dramaturgie des Geschehens unterstützt und zugleich nicht schnulzig oder überladen dargestellt wird. Diese Liebesgeschichte stellt einen interessanten Handlungsstrang für sich dar, weil es dadurch zu einem tiefgründigen Konflikt kommt zwischen russischen Scharfschützen und russischen Offizier, welche ja Freunde sind.

Gut, ein wenig ist das alles vielleicht zu sehr aus russischer Sicht beschrieben und es kommt nicht wirklich rüber, was für ein Verbrecher Stalin war. Andererseits werden aber die Deutschen als gleichwertige Gegner gezeigt, welche man aufgrund ihrer militärischen Stärke als Gegner fürchtet und Respekt hat vor ihnen. Wenn wir mal ehrlich sind, niemand nimmt Anstoss daran, wenn in sonstigen Kriegsfilmen meist alles aus amerikanischer bzw. West-Aliierter Sicht dargestellt wird (z.B. "Der Soldat James Ryan") - hier ist es eben aus russischer Sicht weitgehend gehalten. So lange man die Wehrmacht in solchen Filmen nicht als "Verbrecher-Truppe" darstellt, soll es mir also recht sein.
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