Was für ein Album... 15 mehr oder weniger bekannte Songs hier als Dubversionen, die keine Wünsche offen lassen. Für Dub-/Reggaekenner finden sich unter den Originalinterpreten Namen wie Smoke (Island), Dubblestandart (I Do Voodoo) und Dub Spencer & Trance Hill (Galli Dani). Der weniger Versierte kennt sicherlich Seeed (Aufstehn), Gentleman (Dem Gone) oder Steele Pulse feat. Damian Marley (No More Weapons). Ausserdem gibt es mit den Stereo MCs (city Lights) und Up,Bustle & Out (Breaking Codes) auch noch Musiker, die mit Reggae nur am Rande zu tun haben. All diese Versionen sind so weit weg vom Original, dass sie eigenständig und originell sind, aber auch so nah dran, dass man sie leicht wieder erkennt. Es geht hier also nicht darum, Bekanntes ein nur Wenig zu verändern, sondern es wird die Songstruktur bewusst aufgebrochen. Dabei bleiben die neuen Versionen allerdings weiter gut verdaulich und gehen auf ihre Art ins Ohr und auch ins Bein.
Ein weiterer großer Wurf eines bisher nicht allzu sehr bekannten Künstlers.