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Die Dualisierung des Erkennens. Zu Konstruktivismus, Neurophilosophie und Medientheorie
 
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Die Dualisierung des Erkennens. Zu Konstruktivismus, Neurophilosophie und Medientheorie [Taschenbuch]

Stefan Weber
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 264 Seiten
  • Verlag: Passagen Verlag (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3851652452
  • ISBN-13: 978-3851652451
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,3 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.624.637 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch beschäftigt sich mit einer vierfachen Dualisierung des Denkens: 1. Die Dualisierung des Erkenntnisprozesses in Erkennendes und Erkanntes, in Beobachter und Beobachtetes, in Subjekt und Objekt oder in Ich und Welt , welche die Kontroverse zwischen Realismus und Konstruktivismus hervorruft. 2. Die weitere Spaltung des Erkennenden in Geist und Gehirn oder in Seele und Leib, die zu neurophilosophischen Debatten führt. 3. Die Dualisierung des Erkannten in Wahres und Falsches oder in Realität und Virtualität, auf der medientheoretische Diskurse aufbauen. 4. Schließlich die Meta-Dualisierung des Erkenntnishorizonts in Wirklichkeit und Realität, in Endo- und Exowelt oder in prinzipiell Beobachtbares und prinzipiell Unbeobachtbares, die in Fragen der Metaphysik endet. Der Autor kritisiert diese Ansätze und stellt mit Varela, Glanville und Mitterer nicht-dualisierende Alternativen des Denkens vor. Nicht monistische oder reduktionistische, sondern zirkuläre Denkbewegungen werden favorisiert, in denen es darum geht, die Einheit der Unterscheidung zu denken.

Der Autor über sein Buch

Das Dualismus-Problem bei beobachterzentrierten Theorien
Das Buch kreuzt erstmals die aktuelle Realismus/Konstruktivismus-Kontroverse in der Erkenntnistheorie mit der klassischen Debatte um Monismus und Dualismus - mit Kapiteln über Neurophilosophie und Kognitionsforschung, Medientheorie, Endophysik und Metaphysik. Die zentrale Frage lautet: Was tragen aktuelle beobachterzentrierte Theorien wie (Radikaler) Konstruktivismus (Siegfried J. Schmidt), (autopoietische) Systemtheorie (Niklas Luhmann), Kybernetik zweiter Ordnung (Heinz von Foerster), Endophysik (Otto E. Rössler) oder Interpretationskonstruktionismus (Hans Lenk) zu einer Ent-Dualisierung des Erkennens bei, d.h. zu einem Denken jenseits der klassischen Dichotomien von Beobachter/Beobachtetes, Geist/Gehirn, Realität/Virtualität, Wahrheit/Falschheit usw.? Als mögliche Alternativen zum dualistischen Para-dogma werden die Nicht-dualisierende Philosophie (Josef Mitterer), die Kognitionswissenschaft des Mittleren Weges (Francisco J. Varela) und die selbstreferentielle Kybernetik (Ranulph Glanville) vorgestellt. Der Text stellt einen Versuch dar, in der Sprache der Wissenschaft das Undenkbare - d.h. die Einheit der Unterscheidung Sein/Nichtsein und letztlich die Aufhebung der Todesparadoxie - zu denken.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Exzellenter Überblick 15. Mai 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist ein exzellenter Überblick über medientheoretische und konstruktivistische Diskurse. Lesenswert und unbedingt weiterzuempfehlen.
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