Also, ich kann mich zum Glück sehr gut orientieren, Herr Schneider anscheinend nicht, wenn man seinem Wanderführer folgt, kann man froh sein, wenn man wieder zum Ausgangspunkt zurückfindet.
Ich bezweifle, dass der Autor die Touren jemals selbst gegangen ist.
Das lustige war, als wir andere verirrte Wanderer getroffen haben, die ebenfalls nicht wussten, wo sie eigentlich sind und die auch den vorliegenden Wanderführer in der Hand hatten :-)
Erstens: Stimmen die Zeitangaben nicht, da müsste man schon fliegen, um das zu schaffen. Wir gehen zügig, aber waren 1 ganze Stunde langsamer!! Das kann bei nicht ganz fitten Wanderern und einem heissen Tag schon kritisch werden.
Zweitens: Werden die Orientierungspunkte oft so falsch von der Entfernung her angegeben, dass man sich schnell verfranst, wenn man sich auf den Wanderführer verlässt.
Drittens: Stimmen die Karten nicht mit der Beschreibung überein, wenn es in der Beschreibung heisst links vom Fluss dann war es auf der Karte (Tour 9) rechts vom Fluss (in Wanderrichtung) eingezeichnet.
Viertens: Völlig wirre Beschreibungen: zB die Alternative Rückwanderung (normal geht man oneway und fährt mit dem Bus zurück) wird angesprochen, dann folgt ein wirres Durcheinander von Busverbindungen, aber keine Beschreibung des Rückweges.(Der allerdings dann leicht zu finden war, als wir endlich identifiziert hatten, in welchem Dorf wir uns befinden)
Für unerfahrene oder nicht wirklich fitte bzw ältere Personen absolut unempfehlenswert(besonders die Einstufung des Schweregrads), für alle anderen: Nie auf das Buch verlassen, immer selbst den Weg nachvollziehen, sich eine detaillierte Karte kaufen od Kompass mitnehmen und hat jetzt nichts mit dem Wanderführer zu tun ist aber für Kreta empfehlenswert) am besten Griechisch können, um nach dem Weg fragen zu können und nie allein losgehen und nie ohne Handy für Notfälle...
Leider können Ziegen nicht sprechen, die sind wenigstens überall anzutreffen :-)