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am 13. Dezember 2013
Wer hätte gedacht, dass diese Insel, die Kolumbus Hispaniola nannte und von wo aus die spanische Krone ihre Eroberungsfahrten nach Mittelamerika plante, dass diese Insel, die doch touristisch verdächtig und anrüchig ist, so viel bietet. Dem Autor P. Lichterbeck gelingt es, in seinen engagierten und mit Empathie geschriebenen Texten über seine unkonventionellen Wege kreuz und quer durch die Insel, die aufregende Geschichte, die exemplarisch ist für viele Länder Mittelamerikas, darzustellen. Er bringt uns auch die Konflikte der Dominikanischen Politik mit dem so gebeutelten Nachbarn Haiti nahe, wenn er bei dem Besuch in einer Zuckerrohrplantage erlebt, wie bis heute die haitianischen Arbeiter ausgebeutet und menschenverachtend gehalten werden. Sollten wir diesen Zucker noch kaufen?

Die Insel bietet landschaftlich auf kleinstem Raum und gut erreichbar die schönsten Strände der Karibik, lebhafte Städte, Naturschutzgebiete, Urwald und Berge mit Wasserfällen und Flüssen, die zum Kanu fahren und wandern einladen. Man trifft auf Geisterglauben, archaische Rituale, Aussteiger, die sich hier Träume erfüllen wollten und auf skurrile Sonderlinge.
Bevor Reisende sich für einen Urlaub in einem der Ferienressorts entscheiden, sollten sie auch ein bisschen neugierig sein auf das Land, in das sie fliegen. Ich war dort unterwegs und habe viel über den Zustand unserer Welt und insbesondere dieser Region erfahren. Die Geschichten von Philipp Lichterbeck machen Lust, die Insel selbst zu entdecken.
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am 13. Dezember 2013
Die " DomRep" – über kaum ein Lieblingsurlaubsziel der Deutschen kursieren mehr Klischees
Also muss man bei jedem Buch über die Karibikinsel skeptisch sein.
Aber der Autor überrascht sehr: Er kommt ohne ein einziges Klischee aus.
Das Buch mach Lust, die Dominikanische Insel kennenzulernen und mit anderen Augen zu sehen.
Dabei kommt er ohne den erhobenen Zeigefinger aus, langweilt nicht, spricht auch die naheliegenden Themen an – Ex- und Pauschaltourismus etc.
Er gibt der Insel Würde und Zauber zurück.
Das Buch ist aber nicht nur für "Fortgeschrittene", sondern auch für "Anfänger" geeignet, die zum ersten Mal in die Karibik reisen.
Ein Highlight: Wie der Autor versucht, an einer Voodoo-Zeremonie teilzunehmen und sich dabei selber auf die Schippe nimmt.

Sehr empfehlenswert!
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am 2. Mai 2014
Bisher gab es keine gründlichen Reportagen über die Dominikanische Republik, man war auf relativ oberflächliche, eher werbende Informationen aus Reiseführern angewiesen.
Nun liegt ein glänzend geschriebenes Buch des Journalisten Philipp Lichterbeck über die beiden Karibik-Länder Haiti und Dominikanische Republik vor. Es den Titel „Das verlorene Paradies“, 2013 im DUMONT Verlag erschienen. Sind die beiden Länder, die von den so genannten Entdeckern "Paradies" genannt wurden, wirklich verloren? Gibt es noch demokratische Kräfte an der Basis, die für das Wohl des Volkes arbeiten? Die Reportagen bieten einen sehr guten Einblick zur kulturellen, politischen und soziale Situation. Sie lesen sich sozusagen „spannend“, weil der Autor Erlebtes auf seinen (nicht ungefährlichen) Reisen auch in die unwegsamen Regionen der Länder schildert.
Die Dominikanische Republik, das wird deutlich, ist in den letzten Jahren immer mehr auch zu einem Platz von Kriminellen und Drogenhändlern geworden, die Armut in der Bevölkerung nimmt immer mehr zu, das Engagement des Staates für Bildung und Kultur (und Gesundheit usw.) ist äußerst schwach, während der Luxus in den Hotelanlagen (in ausländischem Eigentum) fast keine Grenzen kennt. Das könnte eigentlich eine Stimmung von Protest und Rebellion erzeugen. Die Rolle der katholischen Hierarchie, vor allem des einflussreichen ultrakonservativen Kardinal Lopez Rodriguez, wird leider in dem Buch nicht besprochen. Die Kirche hat so viel Einfluss, dass es dort das rigideste Gesetz gegen die Abtreibung gibt, um nur ein Beispiel zu nennen.
Wir empfehlen das Buch von Philipp Lichterbeck dringend, egal, ob man dorthin reisen will oder in Ruhe bei der Lektüre zuhause einen - erschütternden - Ausflug dorthin unternimmt.
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am 15. Januar 2014
Das große Verdienst dieses Buches ist es tatsächlich, dass es einem die extrem widersprüchliche und mit Klischees belastete Insel Hispaniola auf unterhaltsame und spannende Weise näherbringt. Ich war selbst mehrfach dort, wenn auch nicht immer auf Abenteuersuche so wie der Autor. Lichterbecks 21 Stories sind sehr unterschiedlich, mal geht's um Prostituierte und ihre ausländischen Freier, mal um Bergarbeiter in der einzigen Larimarmine der Welt, mal um ferne Ereignisse wie den wahnwitzigen Bau der Festung La Ferriere in Haiti. Aber der Autor spinnt sie an einem roten Faden zusammen, indem er immer wieder auf die Folgen von 500 Jahren Kolonialismus (und Neokolonialismus) verweist, ohne die man kein Land Lateinamerikas verstehen kann. Vielleicht könnten die DomRep und Haiti, diese extrem schönen und fruchtbaren Länder, heute ja tatsächlich das Paradies sein. Sind sie aber nicht. Im Gegenteil. Und Lichterbeck zeigt ein wenig, warum. Er schreibt flott und dennoch ernsthaft, mal witzig und mit Sinn für die Absurdität einiger Situationen, in die er sich begibt. Immer aber ist sein Buch engagiert und aktuell.
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am 5. Dezember 2013
Hatte dieses Buch kürzlich entdeckt, weil wir in die DomRep fahren wollen. Etwas mulmig war uns bei dem Entschluss, da ein Urlaub dort etwas "anrüchig" ist und mit vielen Vorurteilen belastet ist.
So hofften wir in diesem Buch eine andere Seite der Insel zu entdecken, die wir auch gern selber erkunden wollen. Und wir sind fündig geworden! Man findet in diesem Buch keinen alternativen Reiseführer, sondern der Author beschreibt lebendig und authentisch das Leben auf der Insel abseits von Hotels und All-Inclusive. Der Stil ist erfrischend und es macht Laune, beim Lesen mehr über das Leben dort zu erfahren. Dieses ist sicher nicht immer angenehm, aber Schattenseiten erwartet man in diesem Teil der Welt eigentlich auch.

Eine Lektüre , die jedem zu empfehlen ist - auch wenn man nicht gerade eine Reise dorthin plant.
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am 23. Juni 2014
Philipp Lichterbeck gelingt es, mit diesem sehr gut recherchierten Buch ein ausgewogenes Bild von der "gespaltenen Insel" Hispaniola zu zeichnen.

Seine Anekdoten sind unterhaltsam und informativ und lassen neben seinen persönlichen Erlebnissen auch geschichtliche Hintergründe und Zusammenhänge nicht unbeleuchtet.

Herr Lichterbecks Buch hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt und mir zweifelsohne meine eigene Recherchearbeit erleichtert.

Abschließend würde ich gerne noch erwähnen, dass Herr Lichterbeck auch meine Rückfragen innerhalb kürzester Zeit per Mail beantwortete und mir eine große Hilfe war.
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am 26. Mai 2015
Ich finde dieses Buch sehr gut geschrieben. Es ist ein Mix aus persönlichen Erfahrungen der Reise, welche durchaus nicht alltäglich sind, und gut recherchierten Hintergrundinformationen. Nach diesem Buch sieht man dieses "Paradies" wohl mit einem etwas anderem Auge. Ich finde jeder sollte eine Reise abseits der Touristenrouten und den Standardreiseführer machen. Nur so erfährt man das wahre Abenteuer einer Reise. Dem Autor ist es gut gelungen diese Abenteuer in einem fanatischen Buch festzuhalten.
Vielen Dank für die kleine Reise in einem fernem Land.
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am 6. Dezember 2013
Die Dominikanische Republic ist durch den All-Inclusiv-Tourismus bzw. Billig-Tourismus mit vielen Vorurteilen belastet. Die meisten Leute fahren dort nur hin, um preiswert Sonne, Strand und "Rundum-Versorgung" zu genießen. Das Buch von P. Lichterbeck zeigt einen ganz anderen, sehr interessanten Blick auf die zweigeteilte Insel. Das Buch macht neugierig und motiviert uns vielleicht doch nochmal dorthin zu fahren, um das Land kenenzulernen - aber eben nicht in ein Urlaubs-Ghetto!
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am 22. Oktober 2015
Hervorragend recherchiert; großartig erzählt! Dabei versteht es der Autor geschickt und auf spannende Weise lokale Menschen zu porträtieren, Unterschiede und Missstände aufzuzeigen und deren Ursprung zu erläutern.Wer sich für diese Insel, deren Geschichte und Bewohner interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Bitte mehr davon!
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am 21. Mai 2015
Sehr zu empfehlen - werde für meinen nächsten Füller sicher zuerst hier vorbeischauen...
Gute Produkt und Weiter so super gut
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