Mein Freund und ich haben im November 2000 eine 4 Wochen Reise durch Neuseeland mit einem Leihwagen gemacht. Auf diese absolute Traumreise hatten wir uns sehr sorgfältig vorbereitet und drei Reiseführer im Gepäck. Davon hat sich das Reisetaschenbuch Neuseeland aus dem DuMont Verlag für uns mit Abstand als der beste erwiesen. Wir konnten uns aus einer gut getroffenen Vorauswahl wunderschöne Tagesetappen zusammenstellen, ohne dass wir von Tausenden von Alternativen erschlagen wurden, wie in unserem >dicken< Reiseführer (um den durchzuackern hätten wir ein halbes Jahr bleiben müssen ). In unserem DuMont Reisetaschenbuch gab es für alle wichtigen Orte zwar wenige, aber sinnvolle und gute Übernachtungs- und Restauranttips. Das war meist schon ausreichend, jedoch haben sich auch die präzisen Hinweise auf aktuelle und nützliche Broschüren zu Unterkünften u.s.w. als Super-Tipp erwiesen. Da wir so wussten, nach was wir fragen mussten, konnten wir sie uns schon im Flughafen bei der Ankunft besorgen. Obwohl das DuMont Reisetaschenbuch sehr handlich ist, haben wir neben allen Informationen über die Highlights von Neuseeland auch noch viele Tipps auf traumhafte aber längst nicht jedem bekannte Sehenswürdigkeiten, Orte und Strände gefunden. Da hat ein echter Insider ausgewählt und unseren Geschmack fast immer getroffen. Mehr als einmal haben wir mit dem DuMont Reisetaschenbuch nur wenige Kilometer von einem überlaufenen, vor Bussen und Wohnmobilen kaum noch zu erkennenden >Muss-man-sehen-Höhepunkt< noch etwas total Tolles gefunden haben, und wenn wir dort nur auf wenige Einheimische gestoßen sind, haben wir gemerkt, was wir an diesem Buch hatten. Auf diese Weise haben wir viele schöne Dinge gesehen, die abseits der großen Reiseströme lagen,ohne dass wir im Nachhinein das Gefühl haben, von den großen Sachen etwas verpasst zu haben. Und schließlich war dieses Buch - wir hatten die 2000er Auflage - fast immer aktueller als unsere beiden anderen Reiseführer (angeblich auch von 2000). So haben wir das Hundertwasser-Klo in Kawakawa gesehen, die letzte Arbeit des Meisters vor seinem Tod und kaum ein Jahr alt. Später trafen wir viele Landsleute, die davon nie etwas gehört oder in ihren Reiseführern gelesen hatten.