Wir haben für einen Kurztripp nach Moskau den DuMont Reiseführer gekauft. Die erste Fehlinfo ließ nicht lange auf sich warten. Im Falt-Stadtplan sind 2 U Bahnstationen falsch beschrieben. Unser Hotel sollte an einer dieser besagten Haltestellen liegen. Im Stadtplan tauchen die Stationen Taganskaja und Marksistskaja 2 mal auf (direkt untereinander) obwohl es sich einmal um die Haltestellen Proletskaja und Krest'janskaja Zastava handelt. Wir haben dadurch fast eine Stunde gebraucht um unser Hotel zufinden, was bei minus 10 Grad kein wirklicher Spaß ist.
Es wird angegeben dass man einen Kaffee in einem guten Hotel für ca 3,50¤ bekommt. Um ehrlich zu sein haben wir keinen Kaffee unter 5¤ getrunken.
Es wäre darüber hinaus schön gewesen wenn eine Info im Reiseführer gewesen wäre, dass man an Wochenenden keinen Tisch zum Essen bekommt wenn man ihn nicht vorbestellt hat (vor allem in allen vom Reiseführer angepriesenen Restaurants). Drei der angegebenen Restaurants konnten wir gar nicht finden, angesichts der Tatsache das der Reiseführer aus dem letzten Jahr ist, etwas merkwürdig. Leider habe ich mir diese nicht notiert, es war aber insofern ärgerlich als dass es wirklich kalt gewesen ist und wenn man dann umherirrt, vergeht einem die Laune schonmal.
Wir haben versucht an einem Samstag in einen Club zu kommen. Leider war dies ohne gute Russischkenntnisse nicht möglich, da man vom Türsteher abgewiesen wurde.
Das Bild der Brücke Andrejewski mag eine schöne Brücke zeigen, aber auf keinen Fall die Andrejewski Brücke, diese ist nämlich gelb und sieht nicht so aus wäre sie erst in den letzten Jahren gelb gestrichen worden.
Die Angabe von Eintrittspreisen (die nur sehr rudimentär im Reiseführer erwähnt werden) wäre hilfreich gewesen.
Bei all der Kritik möchte ich aber die UBahn Tour loben, die hat uns wirklich super gefallen.
Insgesamt muss ich sagen bin ich sehr enttäuscht vom Reiseführer und er hat bei uns oft zu schlechter Laune geführt. Ob ich wieder einen DuMont Reiseführer kaufe glaube ich nicht.