"Im Netz" ist zwar schon 1958 geschrieben worden, hat aber noch nichts von seiner Spannung eingebüßt. Ein erfolgreicher Anwalt will seine Ehefrau loswerden um das Leben mit seiner attraktiven Sekretärin genießen zu können. Scheidung geht leider nicht, denn seine Frau ist die mit dem Geld in der Beziehung. Allerdings dämmert dem sonst so cleveren Anwalt nicht, daß seine Geliebte vielleicht auch nur hinter seinem Geld her sein könnte. Dann kommt noch eine dritte Frau hinzu, die unser schlauer Anwalt zur Verwirklichung seines Plans benutzt. Die wiederum will sich damit den Anwalt ins Bett holen. Und natürlich gehört auch noch ein Ermittlungsbeamter dazu, der die dunklen Machenschaften aufdecken will. Also, ganz ehlich, der Roman liest sich zwar wie Butter, aber die ganz große Spannungsgänsehaut hat er bie mir nicht hervorgerufen. Der Plot ist wirlich gur durchdacht und die Charaktere einigermaßen glaubwürdig, aber frau merkt doch, daß in den Fünfzigern noch ein weiter Weg bis zur Frauenemanzipation war. Als Frau nervten mich besonders die stereotypische Darstellung meiner Geschlechtsgenossinnen, die auf wenige Eigenschaften reduziert, schön brav nach der Nase des Autors tanzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)