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DuMont Noir, Nr.1, Die verdeckten Dateien
 
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DuMont Noir, Nr.1, Die verdeckten Dateien [Broschiert]

Derek Raymond
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 429 Seiten
  • Verlag: DuMont Reiseverlag, Ostfildern (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770147820
  • ISBN-13: 978-3770147823
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 288.946 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 06.06.2000
Robert Brack bespricht zwei Bücher des "wichtigsten britischen Krimiautors der Achtziger- und Neunzigerjahre": Derek Raymond (1931-1994).
1) "Die verdeckten Dateien" (Dumont Noir)
Brack empfiehlt dringend, dieses Buch möglichst schnell zu kaufen, da Dumont seine Krimireihe "Dumont Noir" einstellen wolle. Raymond, der Sohn eines Textilmagnaten, der sich - abgestoßen von der "Verlogenheit des britischen Klassensystems" - von seiner Familie abgewandt hatte, hat mit diesem Buch seine Erinnerungen vorgelegt. Obwohl Brack der Lebensweg dieses "Rebellen" sichtlich imponiert, beeindruckt ihn das Buch vor allem wegen eines Essays über den "Noir-Roman". Dieser sei nur vergleichbar mit Raymond Chandlers "The Simple Art of Murder", rühmt der Rezensent.
2) "Ich war Dora Suarez" (Maas Verlag/pulp master)
Dies sei Raymonds "wichtigstes Buch" und der "schwärzeste aller Noir-Romane", meint Brack. Ein Polizist, der den Mord an einer Prostituierten aufklären soll, identifiziert sich zu diesem Zweck mit dem Täter. Nach der Lektüre wird niemand mehr glauben, dass ein Krimimord "nur ein Kavaliersdelikt" ist, prophezeit Brack.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Der kürzlich verstorbene Derek Raymond veränderte den englischen Kriminalroman der 80er Jahre nachhaltig: Er leitete die Renaissance des 'Schwarten Romans' ein und setzte neue Maßstäbe. 'Die verdeckten Dateien'; autobiographische Erinnerungen und literaturgeschichtliche Betrachtungen in griffigen und brillanten Analysen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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Schonungslos ehrlich 27. März 2001
Von Ein Kunde
Derek Raymond gefällt es, seinen Lesern einen Einblick in seine verdeckt gelagerten Dateien zu gewähren. Der autobiographisch angelegte Roman setzt sich aus nicht chronologisch angeordneten Erinnerungsfragmenten zusammen. Als Sohn eines Textilmagnaten übt er Kritik an der Verlogenheit des britischen Klassensystems und deren scheinbar makellosen Fassade, die Abkehr von der Familie und das damit verbundene gesellschaftliche Anecken. Raymond reist durch die unteren Etagen der menschlichen Existenz, die seine Einstellung zum Leben und seiner literarischen Arbeit beeinflusst haben. Die durch klaren analytischen Blick gewonnenen Erkenntnisse verarbeitet er in einer Reihe von Essays über die Aufgaben und den Inhalt des Noir - Romans und seine Rolle als Schriftsteller. Derek Raymond bietet einen ungeschminkten Einblick in sein Leben und auf seine Sicht der Dinge. Ihm gelingt es, ohne den Blick zu verklären, die Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Seine Essays über die Noir - Literatur sind ein unbedingtes Muss für Fans dieser Schriftgattung. Geschrieben mit großer Melancholie aber nicht ohne Hoffnung.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Autobiographische Erinnerungen und literaturgeschichtliche Betrachtungen. Als Taxifahrer lernte Derek Raymond, Sohn eines Textiltycoons, Romancier in den 60ern und ehemaliger Eton-Zögling, die Unterwelt Londons kennen. Raymond sieht den Noir-Roman in der Tradition Fieldings und Dickens und begründet dies in kurzweiligen und brillanten Analysen, die seinen Status als Kult-Autor bestätigen. Die verdeckten Dateien sind eine gnadenlose Abrechnung mit dem Britschen Klassensystem.

"Erfolgreiche Schriftsteller schreiben selten ehrlich über sich selbst und ihre Kunst. Für die, die das schaffen, sollten wir dankbar sein. Raymonds Buch ist unterhaltsam, informativ und durchdacht provokant." The Times
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