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DuMont Kunst Reiseführer Iran
 
 
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DuMont Kunst Reiseführer Iran [Taschenbuch]

Mahmoud Rashad
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: DuMont Reiseverlag, Ostfildern; Auflage: 5. Auflage 2008 (21. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770133854
  • ISBN-13: 978-3770133857
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 15,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.419 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Klaus Gallas
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Band führt den Reisenden von der elamischen Metropole Susa zur achämenidischen Residenzstadt Persepolis; vorbei an mittelalterlichen Wüstenstädten geht es zu den farbenprächtig verzierten Bauten der safawidischen Königsstadt Isfahan.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl als Reisebegleiter, 19. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: DuMont Kunst Reiseführer Iran (Taschenbuch)
In unserer Reisegruppe im November 2001 hatten wir insgesamt zwei Exemplare von Rashads Reiseführer dabei, die von Hand zu Hand gingen. Das Buch bietet wesentlich detailliertere historische und kunsthistorische Informationen zu den Sehenswürdigkeiten als die anderen Reiseführer für den Iran. Infos über Unterkünfte oder Teehäuser, etc. finden sich nicht, da muß man dann mit dem Lonely Planet ergänzen (oder noch besser den einheimischen Reiseleiter fragen, so man einen hat), aber das ist ja auch nicht das Ziel dieses Reiseführers. Tip: Vorher lesen (zum Appetit machen), mitnehmen (um alles richtig zu genießen) und hinterher noch mal lesen (und Fernweh kriegen).
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr hilfreiches Buch auch für Individualreisende, 28. September 2001
Rezension bezieht sich auf: DuMont Kunst Reiseführer Iran (Taschenbuch)
Dieses Buch war uns als deutsch-iranischem Ehepaar bei einer Reise (2001) auf eigene Faust sehr hilfreich, da es wie alle Dumont-Kunstreiseführer sehr ausführlich auf die kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten eingeht und auch gute Anfahrtsbeschreibungen für diejenigen bietet, die nicht mit dem üblichen Reisebus, sondern mit dem eigenen Auto anreisen. Leider ist es etwas zu "europäisch" gemacht, d. h. viele, nur Moslems zugängliche Sehenswürdigkeiten (Mashad, Ghom etc.) werden nicht oder nur sehr oberflächlich behandelt. Ansonsten hat es sehr viel Spaß gemacht, mit diesem informativen Buch zu reisen. Wir empfehlen es in Kombination mit dem Lonely Planet "Iran" (wegen der Hoteltips etc. und der Iran-Karte des RV Verlages, dann ist man für eine Reise perfekt gerüstet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bewährte Basis für die Vorbereitung einer Iranreise, 11. September 2011
Von 
Frank Stefan Becker (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: DuMont Kunst Reiseführer Iran (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich konnte die 2. Auflage dieses Buches (jetzt 6. Auflage 2011) bei einer vierwöchigen individuellen Iranreise vor zehn Jahren testen. Unter den zur Reisevorbereitung benutzten Büchern war es sicher eines der besten, um sich mit Kunst und Kultur dieses faszinierenden, den Europäern weitgehend unbekannten Landes vertraut zu machen - eine alte Kulturnation und ein Reich, das uns aus dem Schulunterricht allenfalls als (geschlagener) Gegner der Griechen in Erinnerung ist.

Nachdem die ersten 100 Seiten über Geschichte, Natur und Kultur informieren, werden anschließend nach Provinzen gegliedert die Sehenswürdigkeiten beschrieben, bewertet und z.T. mit Stadtplänen und Fotos vorgestellt. Meiner Erfahrung nach ist die getroffene Auswahl sinnvoll, umfassend und bietet weit mehr, als man vor Ort bewältigen kann. Erfreulicherweise wurden einige damals noch vorhandene Lücken inzwischen gefüllt - so z.B. die überaus sehenswerte Tekiyeh Moaven al Molk in Kermanshah. Zusätzlich sind jetzt verstärkt Hotels und Restaurants, ebenso wie Öffnungszeiten der Museen angegeben. So weit, so gut.

Nicht dem Anspruch des DuMont-Verlags gerecht werden allerdings die geschichtlichen Informationen, die fehlerhaft und teilweise lückenhaft anmuten. Einige Beispiele (ausführlich dargestellt, damit die nächste Auflage besser werden kann):

S. 35: Unsinn ist die Behauptung, Mithras sei 307 n. Chr. zum "obersten römischen Reichsgott erhoben" worden. Der Mithraskult war immer ein persönlicher, auf Geheimhaltung ausgelegter Erlösungskult nur für Männer; M. Clauss stellt das in "Mithras - Kult und Mysterien" klar: "Der Mithraskult ist nie staatlich geförderter Kult geworden" (S. 36), sondern sei "weder offiziell noch öffentlich" gewesen (S. 37).

Die auf S. 61 zu findende Feststellung, bei den römisch-parthischen Kriegen seien "die Römer meist den Parthern unterlegen" ist ebenso falsch; von den dort als besiegt erwähnten Kaisern haben z.B. sowohl Traian wie auch Septimius Severus die parthische Hauptstadt Ktesiphon erobert; es gelang ihnen nur nicht, das Zweistromland dauerhaft dem Imperium einzugliedern.

Gravierender ist aber in meinen Augen der im Buch zu findende Mangel an fundierter Kenntnis der islamischen Geschichte. So konnte Abu al-Abbas um 750 n. Chr. wohl kaum in Bagdad zum Kalifen ausgerufen werden, da diese Stadt erst 762 gegründet wurde (S. 67). Wirklich unverzeihlich ist in diesem Abschnitt aber das völlige Übergehen der Kämpfe zwischen der ersten Kalifendynastie, den Umayaden (661-750 n.Chr.) und den Nachkommen Alis (Schwiegersohn von Mohammed), die die heute noch existierende Abspaltung der Schiiten auslöste - ein entscheidender Faktor für den religiösen und politischen Sonderweg Irans.

Ein letztes Beispiel: Die auf S. 283 zu findende Falschaussage, Isfahan sei "vom 7. bis 10. Jh. Unter umayadischer Herrschaft" gestanden, hätten der Autor oder das Lektorat nur mit der korrekten Zeittafel auf S. 90 vergleichen müssen, um den Fehler auszumerzen.

Genug der Beispiele - so etwas würde ich in einem auf praktische Reisetipps angelegten Buch (z.B. Lonely Planet) achselzuckend übergehen, hier wird es dem Anspruch der Leserschaft leider nicht gerecht, weshalb ich nur vier Sterne vergebe.
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