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DuMont Geschichte der Kunst
 
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DuMont Geschichte der Kunst [Gebundene Ausgabe]

Martin Kemp
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (10. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832190252
  • ISBN-13: 978-3832190255
  • Originaltitel: Oxford History of Western Art
  • Größe und/oder Gewicht: 28 x 22,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 113.476 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist ein heutzutage immer noch gern zitierter Gemeinplatz, dass Kunst von Können komme -- auch wenn die Ideen-Kunst des 20. Jahrhunderts mit ihren Ready Mades (Duchamp), industriellen Produktionsverfahren (Warhol) oder bei Madonnenschnitzern in Oberammergau in Auftrag gegebenen Plastiken (Koons) diesen Satz immer wieder infrage stellte. Dennoch wird Einigkeit über die Feststellung bestehen, dass ein Standardwerk über die gesamte Kunstgeschichte von der griechischen Skulptur im ersten Jahrtausend vor Christus bis hinein in unsere Tage unbedingt von Könnern gemacht werden müsse. Ebendies ist mit der Dumont Geschichte der Kunst gelungen.

Informativ und -- vor allem, wie man es bei einer Publikation dieser Art erwartet -- reichhaltig illustriert führt der Band durch die künstlerischen Leistungen von Rom und Griechenland, erläutert das Verhältnis von Kunst, Kirche und Staat im Mittelalter und veranschaulicht die Entwicklung bis hin zur Moderne und (wenn auch zaghafter) zur Postmoderne. Überblicksartikel gewähren einen leichten Erstzugang, 350 Bilddoppelseiten widmen sich speziellen Einzelthemen, 2.000 Stichwörter und Verweise geben vernetzte Zusatzinformationen. Zusammenhänge zwischen Kultur, Religion und Gesellschaft werden so allgemein verständlich gemacht.

Mit dem Kunstgeschichtsprofessor Martin Kemp (Der Blick hinter die Bilder) konnte ein kompetenter Kenner verschiedenster Epochen gewonnen werden, der die einzelnen Beiträge seines internationalen Fachgremiums (darunter Koryphäen wie Willibald Sauerländer, Pierre Rosenberg oder Salvatore Setis) klug zu bündeln wusste. So ist die Dumont Geschichte der Kunst ein Buch von Könnern über die Könner der bildenden Kunst geworden. Der Versuch, Kunstgeschichte für ein breites Publikum aufzubereiten, ist hier bestens geglückt. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das Standardwerk der Kunstgeschichte jetzt in neuer AusstattungEin Buch zur Kunstgeschichte - unmöglich? Martin Kemp gelingt in diesem Band, was sich jeder Kunstinteressierte - ob Laie, Fachmann, Student oder Lernender - wünscht. Mit seinem Expertenteam entwirft er einen anschaulichen Überblick zu allen Sparten und Medien der Kunst, der sich nicht nur gut verständlich liest, sondern historische Linien entwickelt, interpretatorische Schneisen schlägt und fesselnde Zusammenhänge eröffnet. Dieser Band gliedert sich nach Zeiträumen und Medien in reich illustrierte Kapitel, die die unterschiedlichsten Fragen beantworten. Fragen, die wir an die Kunstgeschichte haben, oder solche, die sich bei der Betrachtung von Werken ergeben. Dieses Buch liefert Antworten zu allem, was wir schon immer von der Kunst und ihrer Geschichtsschreibung wissen wollten. - Reich illustrierter Überblicksband zur gesamten Kunstgeschichte- Bislang über 25 000 verkaufte ExemplareMartin Kemp, geboren 1941, ist seit 1991 Professor für Kunstgeschichte am St. Andrew's College in Oxford. Er ist Autor der viel beachteten Publikation »Bilderwissen«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In ihrer „Geschichte der Kunst" berichten 51 Experten vom Stand der Forschung.

Eine Geschichte der Kunst auf gerade mal 560 Seiten? Als ich dieses imposante Buch mit dem blauen Hochglanz-Cover mit goldenen Buchstaben und den Botticelli-Figuren in meinen Händen hielt, kamen mir die ersten Zweifel. Sicherlich wieder die alten überholten Begriffe wie „Barock" mit ihren Klischees, die da wieder mal zu Papier gebracht worden sind.
Doch der Herausgeber Martin Kemp und 50 weitere Fachautoren bemühen sich dem großen Publikum einen möglichst klischeefreien Überblick über den Stand der Forschung zu geben, die Schubladen mit den alten Stiletiketten sollen nach Möglichkeiten entrümpelt werden.
Die Autoren haben sich auf fünf historische Kapitel geeinigt. Im ersten wird die Antike bis zu der Eroberung Roms von 600 v.Chr. bis 410 n. Chr. behandelt. Über die Grundlagen der griechischen Skulptur und Malerei gelangt man zur römischen Kunst mit seiner Malerei und Mosaikkunst, die einst die römischen Bauten der Antike prachtvoll schmückten. Zum Ende des ersten Kapitels werden die antiken Paradigmen bis in die Regierungszeit Mussolinis erwähnt.
Das Mittelalter, damit befasst sich das zweite Kapitel. Hier wird über das Verhältnis der christlichen Kunst zu Kirche und Staat. Das Kapitel schließt mit der Plünderung Roms im Jahre 1527 durch die deutschen Landsknechte. Dieses Ereignis steht für eine der größten Krisen der religiösen Kunst.
Im dritten Kapitel verlassen die Autoren die ewige Stadt Rom und wenden sich der Kunst der Nationen bis zum Jahre 1770 zu, um dann im vorletzten vierten Abschnitt die Kunst der Revolutionen anzusprechen. Der letzte Teil schließt mit der Moderne seit 1914 ab und bezieht zugleich die Kunst aus Indien, Afrika und Lateinamerika mit ein.
Nicht nur die Anzahl der Unterkapitel wie zum Beispiel „Design und Industrie" oder „Bilder und ihr Publikum" machen den breiten Horizont der dem Publikum eröffnet wird aus, es sind die rund 730 gut ausgewählte Abbildungen und vor allem auch zusätzlichen Informationen über Arbeitstechniken beim Fresko, bei der Druckgrafik und Pastellmalerei, die das Gesamte informativ abrunden.
Die kenntnisreichen Texte konzentrieren sich aufs Wesentliche. Ein weiterer Einwand mag sein, dass die Architektur zu kurz kommt, doch dies ist eine Wissenschaft für sich und würde sicherlich in einem eigenen Band behandelt werden müssen.
Ein wirklich tolles Geschenk für Kunstfreunde und Interessierte. Und in dieser Ausgabe ein Schmuckstück für jedes Bücherregal.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Buch hat mich insgesamt sehr enttäuscht. Doch zunächst zum Positiven:

- Auf Doppelseiten werden jeweils ca. 6 Bilder zu einem Thema mit kurzen Informationen attraktiv "ausgestellt".

- Das Werk beschränkt sich keinesfalls auf Gemälde und Skulpturen, sondern gibt anderen Formen wie Buchmalerei, Glasmalerei und häuslicher Künst viel Raum.

Die Liste des Negativen:

- Das Bemühen, alte ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues zu erproben ist gründlich misslungen. Begriffe wie Gotik, Barock usw. werden bewusst vermieden, man kommt aber zu keiner schlüssigen Neu-Kategorisierung. Das Resultat ist eine verwirrende, unklare Struktur, bei der z.B. die Rennaissance in zwei Kapiteln auseinandergerissen wird, der Impressionismus kaum auffindbar ist, die Künstlergruppe "blauer Reiter" fehlt, wichtige Begriffe wie Kubismus nicht erklärt werden.

- Da den "Nebenformen" wie Glasmalerei" oder "Ars sacra" viel Raum geben wird, bleibt der "Königsdisziplin", dem Gemälde nur sehr wenig Raum. Stiefmütterlich behandelt, wird das ganze 19. und beginnende 20. Jahrhundert (Klassizismus, Realismus, Romantik, Impressionismus, Expressionismus, etc. bis hin zur abstrakten Malerei) in wenigen Seiten unter dem nichtssagenden Titel "Bilder und Ihr Publikum" abgehandelt.

- Das Bemühen, alte Pfade zu verlassen, führt dazu, dass zentrale Künstler wie Michelangelo oder Rembrandt mit der Lupe gesucht werden müssen, da sie nur ganz nebenbei (lustlos?) erwähnt werden.

- Neben den Gemälde-Doppelseiten gibt es viele Textseiten ohne jedes Bild, ohne Zwischenüberschriften, echte "Bleiwüsten".

Also: Um sich einen Überblick über die Kunstgeschichte zu verschaffen ist das Werk in keiner Weise geeignet, um wichtige Begriffe wie "Surrealismus" nachzulesen auch nicht. Wem ein unstrukturiertes Sammelsorium reicht, in dem breit gefächert verschiedenste Phänomene der Kunst angeboten werden, mag zufrieden sein.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Den positiven Beschreibungen schließe ich mich gerne weitgehend an. In der Tat geht Dumonts Kunstgeschichte auf praktisch alle Epochen, Stile und Werke intensiv ein. Auch eher unbedeutende und "kleinere" Künstler werden hier nicht vergessen.
ABER - wie kann es sein, dass ein Buch, das mit einigem Recht den Anspruch darauf hat, als Standardwerk in Sachen Kunstgeschichte bezeichnet zu werden, einen so große und wichtigen Expressionisten wie August Macke mit keiner Silbe erwähnt? Selbst bei der Beschreibung der Künstlervereinigung "Blauer Reiter" tritt sein Name nicht in Erscheinung.
Sicherlich kann man nun sagen, dass so etwas bei einem so umfangreichen Werk schonmal passieren kann. Ich finde es *kann* passieren, *darf* es bei einem so hoch gelobten (Lehr-)Buch aber nicht. Auf jeden Fall, verliert das Buch so das Vertrauen der Leute, die wie ich hofften, endlich eine vollständige Kunstgeschichte besitzen zu dürfen - ob man Macke nun vermisst oder nicht.
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