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Du stirbst nicht: Roman [Gebundene Ausgabe]

Kathrin Schmidt
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. Februar 2009
Vom Hirnschlag erwacht - die atemberaubende Geschichte einer Heilung Helene Wesendahl weiß nicht, wie ihr geschieht: Sie findet sich im Krankenhaus wieder, ohne Kontrolle über ihren Körper, sprachlos, mit Erinnerungslücken. Ihr Weg zurück ins Leben konfrontiert sie mit einer fremden Frau, die doch einmal sie selbst war. Kathrin Schmidt packt ihre Leser diesmal durch die Beschränkung, und zwar im wörtlichen Sinne. Mit den Augen ihrer erwachenden Heldin blicken wir in ein Krankenzimmer, auf andere Patienten, das Pflegepersonal und den eigenen Körper, der plötzlich ein Eigenleben zu führen scheint. Und wir erleben die mühsamen Reha-Maßnahmen mit, die Reaktionen der Familie, den aufopferungsvollen Einsatz ihres Mannes – und die bruchstückhafte Wiederkehr ihrer Erinnrung. Was da zutage tritt, konfrontiert Helene mit einem Leben, in dem sie sich kaum wiedererkennt, und das vieles in Frage stellt, was in der neuen Situation so selbstverständlich scheint. Sie entdeckt frühe Brüche in ihrer Biographie, verdrängte Leidenschaften und aus der Not geborene Verpflichtungen. Als ihr bewusst wird, dass ihr Herz sich bereits auf Abwege begeben hatte und sie den Mann, der sie jetzt so eifrig pflegt, eigentlich verlassen wollte, droht sie den Boden unter den Füßen zu verlieren. Kathrin Schmidt gelingt das Erstaunliche: Sie macht den Orientierungs- und Sprachverlust nach einer Hirnverletzung erfahrbar und zeigt einen Weg der Genesung, der in zwei Richtungen führt, zurück und nach vorn. Dabei entsteht ein Entwicklungsroman ganz eigener Art, der durch seine innere Dynamik fesselt und durch die Rückhaltlosigkeit, mit der seine Heldin sich mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert, fasziniert. Er überzeugt vor allem durch die bewegende Schilderung eines sprachlichen Neubeginns.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1. Auflage (20. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462040987
  • ISBN-13: 978-3462040982
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 257.928 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Atemberaubend genau zeichnet Schmidt [den] mühsamen Gang, zurück in die menschliche Existenz, nach. [Es] zieht sich eine beharrliche Kraft durch dieses Buch, eine ermutigende Kraft [...].«, Neue Züricher Zeitung

»Schmidts Roman ist kein Erlebnisbericht, sondern ein schönes Beispiel dafür, wie aus autobiografischem Erleben Literatur werden kann.«, Tagesspiegel

»Erneut erweist sich Kathrin Schmidt als Erzählvirtuosin, die kollektive historische Erinnerungspartikel im persönlichen Schicksal ihrer Protagonistin zum Vorschein bringt.«, Spiegel Online

» Du stirbst nicht ist ein herausragender, wahrhaftiger Roman.«, Süddeutsche Zeitung

»Ein eindringliches Buch. [...] Kathrin Schmidt ist wieder da. Wir dürfen uns freuen!«, Die Welt

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Leonce- und Lena-Preis 1993. Ihr 1998 erschienener Roman Die Gunnar-Lennefsen-Expedition wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Für Ihren Roman Du stirbst nicht erhielt sie 2009 den Preis der SWR-Bestenliste und den Deutschen Buchpreis. 2010 erschien Blinde Bienen. Gedichte. Sie lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
179 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schicksalsschläge! 6. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ganz Ungeheuerliches passiert der Heldin in diesem Roman:
zwischen Wachen und Träumen, zwischen Wahn und Wirklichkeit erlebt Helene einen Alptraum. Sie öffnet die Augen, versteht nicht, wer da ist, was da passiert, wer redet und schweigt, und wo sie sich überhaupt befindet. Liegt sie hier oder jemand anderer?
Die 44 jährige Schriftstellerin Helene hatte eine Hirnblutung erlitten und liegt auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie hat fünf Kinder und lebt in der ehemaligen DDR mit den vielen Seen und herrlichen Landschaften. Die Wende liegt schon Jahre zurück, und auch der 11. September in New York hat das Gesicht der Welt inzwischen verändert.

Helenes Mann Matthes erscheint bei ihr, die Kinder tauchen auf,--sie jedoch kann nichts richtig einordnen.

In unglaublich eindrucksvollen Bildern beschreibt die Autorin Kathrin Schmidt Erlebnisse, die jedem passieren könnten. Sie sind an Schrecknissen in ihrer Ohnmacht kaum zu überbieten. Die unmittelbaren Erfahrungen muten wie authentische Ereignisse an. Aus Sicht der Betroffenen erlebt man mit, wie hilflos sich Helene in ihrem Zwischenreich fühlt. Sie kann kaum begreifen, was um sie her geschieht. Bilderfetzen kommen und gehen, Menschen erscheinen und betätigen sich an ihr, ohne dass sie auch nur die mindeste Mitsprache hätte. Selbst die Ansprüche ihres Körpers liefern sie der Hilfe anderer aus, indem sie sich in den intimsten Bereichen ihrer Autonomie beraubt sieht. Der Leser erfährt unmittelbar, als sei er selbst betroffen, wie absolut kreatürlich schwach man ist, wenn man sich nicht mehr artikulieren kann.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich habe es genauso erlebt! 8. November 2009
Von NUKNUK
Format:Gebundene Ausgabe
Vieles, was in dem Buch geschrieben wird, habe ich am eigenen Leib erfahren und kann diese Geschichte voll und ganz bestätigen.Es gibt boshaftes Pflegepersonal und Versuche der Entmündigung. Das Buch sollte man nicht lesen, wenn man depressiv ist. Zur Information, wie sich ein Mensch fühlt, der diese Krankheit gerade durchmacht ist es ausgesprochen nützlich und fördert vielleicht das Verständnis für den Mitmenschen. Es sollte Pflichtliteratur während der Ausbildung in einem Pflegeberuf sein. Die "Sachsenklinik" gibt es in der Wirklichkeit nicht. Die Erzählweise ist etwas gewöhnungsbedürftig, gibt aber das innere Chaos der Gedanken und Gefühle ausgezeichnet wider. 5 Sterne von mir.
Du stirbst nicht
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben zurückerobern 22. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das erste, was Helene Wesendahl hört, ist das Klappern von Besteck, vom Silberbesteck ihrer Großmutter.
Helene nimmt erst ganz allmählich wahr, dass sie in einem Krankenzimmer liegt, die Personen um sie herum ihre Familie ist. Sie leidet an einer rechtsseitigen Lähmung mit Sprach- und Gedächtnisverlust. Dass sie eine Hirnblutung hatte, begreift Helene erst später.
Zunächst erscheint Helene alles wie ein Albtraum, sie ringt um Verstehen. Sie hört "Afasie" und versteht Anfang sieben. Bevor die Sprache zurückkommt, füllt sich Helenes innere Leere mit Erinnerungen, Erinnerungen an ihre Kindheit in Ostberlin, Eheschließung, Geburt der Kinder. Die letzten Wochen vor der Hirnblutung bleiben zunächst verschlossen. Helene fühlt sich ausgeliefert, unfähig, Wünsche zu äußern.

Der Leser verfolgt in dieser Geschichte der Geschichte eines Menschen, der sich verloren zu haben scheint und darum kämpft, sich wiederzufinden.
Ihr Ehemann Matthes versorgt sie fürsorglich, veranlasst die Verlegung auf eine besser ausgestattete Station und dann in die Rehaklinik Heidemühlen.
Dies alles schildert Kathrin Schmidt aus der Sicht der Betroffenen, konsequent die Ich-Form meidend. In eindrucksvollen Bildern erfährt der Leser die Hilflosigkeit und Schrecknisse Helenes.
Sehr eindrücklich beschreibt die Autorin die Aufarbeitung der Vergangenheit. Weitere Erinnerungen kehren zurück - wollte sie, Helene, Matthes nicht gerade verlassen? Diesen Mann, der nun fast täglich an ihrem Krankenbett steht? Mit Wucht kehrt die Erinnerung an Viola zurück, eine transsexuelle Frau. Wollte sie deshalb ihren Mann verlassen?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Autorin macht eine ungewollte Grenzerfahrung zwischen Leben und Tod, und danach ist nichts mehr wie vorher. Nicht ihr Leben und nicht ihr Schreiben. So könnte man das neue Buch der Schriftstellerin Kathrin Schmidt beschreiben, das 2009 den Deutschen Buchpreis erhalten hat. Verdientermassen, wie ich meine.

Sie hat eine Spielfigur dazu erschaffen mit dem Namen Helene. Sie lässt sie die eigenen Erfahrungen erzählen mit einer Sprache, die bisher ungeahnte Töne anschlägt. Im Sommer 2002 erlitt Kathrin Schmidt im Alter von 44 Jahren eine Gehirnblutung, die ihr die Fähigkeit nahm, sich zu bewegen und zu sprechen. Schlimm für eine Autorin, deren bisherige Bücher eine ganz eigene, fast barocke Sprachmacht auszeichnete.

Mit diesem schlimmen Schock beginnt das Buch. Zwei Wochen danach lässt sie ihr Alter Ego, Helene Wesendahl aus dem Koma aufwachen. Mit einer knappen Sprache, die sich dem Leser fast schon körperlich mitteilt, auf jeden Fall in ihrer Präzision unter die Haut geht, schildert Kathrin Schmidt, wie sich der Verlust von Sprache anfühlt.

"Du stirbst nicht" ist ein Stück erkämpfter, eine Art durchlittener Literatur, wie man es so vorher nicht gelesen hat. Ein bewegendes persönliches Dokument, wie ein Mensch die Sprache als Lebensform neu für sich gewinnt und über das Glück und die "Freude, dass Wörter sie anfliegen".

Wie nach der Überwindung dieser schweren Krankheit und dieser literarischen Selbstvergewisserung der neue Roman aussehen wird, dass kann man schon heute mit Spannung erwarten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen wichtiges und mitfühlendes Buch
Das Buch ist auch für medizinisches Fachpersonal spannend-wieviel erleben Patienten, die "weit weg" scheinen, doch. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von R. Brügger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch !!
Da wir aktuell auch einen Fall mit einer Gehirnblutung in der Familie haben, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von M. Korte veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen gut =)
1 was mit der cover photo? passt nicht!
2 ich mag der Tematik aber... schwer zu folgen
3 open end; mag ich!
Vor 8 Monaten von rafaela veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schrecklich langweilig
normalerweise lese ich so ein winziges buch in MAX 1 woche (lese nur abends vorm schlafengehn)
aber dieses buch war so schrecklich langweilig, dass ich nach über einem... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Angelika Lu veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Bewertung
Habe das Buch mit Interesse gelesen. War nicht immer ganz einfach zu verstehen. Aber sehr eindrücklich. Werde es weiter empfehlen.
Vor 13 Monaten von Marie-Nelli Köpff veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kampf zurück ins Leben
Kathrin Schmidts Roman lässt mich etwas konfus zurück. Wohl ebenso konfus, wie sich Helene, die Protagonistin dieses Buches, gefühlt haben muss, als sie nach einer... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von gst veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen meine Lieblingsautorin
Nach dem Roman "Die Gunnar Lennefsen Expedition" mein zweiter Roman von Kathrin Schmidt. Ich mag ihren Schreibstil sehr und verschenke das Buch weiter
Vor 17 Monaten von Anke Radtke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen lesenswert
sehr emotional beschreibt Kathrin Schmidt die eigenen schmerzlichen Erfahrungen, die sie durch ihre schwere Erkrankung (Gehirnblutung) machen musste. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von H. Schneider veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht lesbar!
Ich bin wirklich niemand, der ein Buch schnell aufgibt. Aber nachdem ich nun schon 1,5 Wochen mit "Du stirbst nicht" kämpfe, gebe ich es jetzt nach der knappen Hälfte,... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von booksinmyworld veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Exenlente Sprecherin
Mit Eva Matthes als Vorleserin werden viele Bücher zum Genuss!
Davon abgesehen ist die Geschichte sehr spannend,
vorallem in den Passagen,
in den die... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Gülseren Grün veröffentlicht
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Narziß und Goldmund 0 24.11.2009
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