Dieses Buch spielt im eher ländlichen England, der Handlungszeitraum umfaßt die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dies ist für den Fortgang der Geschichte wichtig, um Männer in Kriegen sterben bzw. sie verwundet aus Kriegen zurückkehren zu lassen; außerdem erklärt dies ein bißchen die angetippten Moralvorstellungen.
Ansonsten bleiben die Hauptpersonen: die Ich-Erzählerin und ihre drei Schwestern vom Weltgeschehen weitgehend unberührt.
Dieser in einer sehr klaren, einfachen und daher umso eindringlicheren Sprache erzählte Roman ist ein Strudel der den Leser hinabzieht. Ein Strudel der Beziehungsunfähigkeit, Lieblosigkeit, Bosheit und Gewalt. Zum Ende hin, als endlich alles zu spät erscheint, wohl alles weggespült werden wird, scheint eine Beziehungsfähigkeit aufzukeimen.
Mehr läßt sich zur Handlung nicht sagen, ohne zu viel zu verraten. Bleibt zusammenfassend zu erwähnen, daß dieses Buch einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal erhalten wird.