Das Buch erinnert mich an einen Aufsatz in der 3. Klasse, bei dem die Lehrerin ihren Schülern den gehäuften Gebrauch von Adjektiven empfiehlt. Die Sprache wirkt krampfhaft bemüht und künstlich. Leider sind die Charaktere insich nicht stimmig und demnach null glaubwürdig. Am schlimmsten ist jedoch die dünne Story. Der gesamte Plott erinnert an eine Sat1-Weltpremiere und die Zufälle sind einfach unglaublich. Ein Mann, Multimillionär ohne dem Wissen der Frau, wird wochenlang mit Abführmittel vollgepumt, auf die Idee einen Arzt zu konsultiueren, kommt er nicht. Seine fast erwachsenen stoffeligen Söhne verwandeln sich plötzlich in süße Kinder, weil Mutti nen Hund anschleppt und freuen sich, wenn selbige mit ihnen ins Kino schlappt. Ein anderer Mann - schwerreich versteht sich, erkennt seine eigene Frau im Puff nicht, in dem man einfach mal schnell anheuert. Und die dritte Dame im Bunde, die weltberühmte Politikerin, die in einem Nebensatz mal an Bulimie litt, erkennt niemand, sodass sie ungeniert in einem Hotelzimmer Callboys empfangen kann. Der Callboy - Wahnsinn - kann alles, sogar operieren!!! Am besten fand ich die Szene, als sich die drei Freundinnen, die ewig nichts voneinander gehört haben, erst einen Callboy teilen und sich dann nach den Nachnamen fragen - wie im wahren Leben!
Mein Urteil: völlig Schrott!