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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
schlicht und ergreifend schlecht!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Du bist, was du zeigst!: Erfolg durch Selbstinszenierung (Taschenbuch)
ich bin 21, student in london und habe mich in den letzten monaten sehr eindringlich mit dem thema der rethorik beschäftigt, da gerade im angelsächsischen raum sehr stark auf soft skills wert gelegt wird. dieses buch ist mit abstand das schlechteste was ich in diesem bereich gelesen habe, sowohl in englischer als auch in deutscher sprache. das traurige ist, dass es im gegensatz zu vielen anderen büchern, gekünstelte rhetorik zu vermitteln versucht, eine rhetorik die nicht authentisch aus dem selbstvertrauen ihres anwenders hervorgeht, sondern erschreckend unseriös, unsachlich und teilweise unmoralisch ist. ich könnte mehr in die tiefe gehen, bin aber normalerweise nicht jemand der rezensionen schreibt, nur in diesem falle hielt ich es für unbedingt nötig, weil ich mich von den überraschend positiven bewertungen für dieses buch bereits habe täuschen lassen und dies anderen ersparen möchte.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nimm dir ein Beispiel an denen...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Du bist, was du zeigst!: Erfolg durch Selbstinszenierung (Taschenbuch)
die es schon können. Was verbindet Gerhard Schröder, Verona Pooth, Paris Hilton und Barack Obama miteinander? Sie sind geniale Selbstinszenierer. Vorbei sind die Zeiten, in denen es langte, dass jemand etwas zu sagen hat - nun muss er die Inhalte auch noch ansprechend präsentieren, um sein Gegenüber zu fesseln. Das wird im Buch hervorragend am Beispiel Schröder contra Stoiber deutlich gemacht.Wer gar nichts zu sagen hat, sollte sich natürlich auch inszenieren - siehe P. Hilton und V. Pooth.Ein Buch, das sich durch Schreibstil, Aufbau und eben durch diesen Bezug auf die Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik von den üblichen Ratgebern abhebt. Anhand zahlreicher Beispiele aus dem Film-Business wird der Leser angeleitet, sich darüber Gedanken zu machen, was er sein möchte und wie er sich nach außen präsentieren möchte. Denn: Wer sich nicht bewusst inszeniert, wird von seinen Mitmenschen in eine Schublade gesteckt, die vielleicht weder passt, noch gefällt. In den vier Buchabschnitten "Der Entertainment-Faktor", "Strategische Selbstinszenierung", "Die Tools aus Hollywood" und "Action", die jeweils in zahlreiche Kapitel unterteilt sind, wird der Leser angeleitet, sein eigenes Dreh- oder Figurenbuch der Selbstinszenierung zu schreiben und Schritt für Schritt umzusetzen. Zu diesem Zweck werden auch immer wieder Filmzitate eingeworfen oder die Geschichten von A-, B-, oder C-Promis angerissen. Mein Fazit: Die 250 Seiten sind gespickt mit Ratschlägen, die man schon irgendwo einmal gelesen hat. Mir persönlich erscheint der Inhalt wie eine Mixtur aus den Bereichen Branding (s. Robin Fisher Roffer mit "Goodbye, Mrs. Nobody" - ein älteres, aber immer noch sehr empfehlenswertes Buch), Persönlichkeitsfindung (á la Barbara Sheer "Lebe das Leben von dem du träumst", Martha Beck "Polaris-Prinzip" u.v.m.) - allerdings sagt mir der Schreibstil der aufgezählten Bücher deutlich mehr zu, weil diese sich kurzweiliger lesen lassen und ich für mich persönlich mehr Wissenswertes herausfiltern konnte. Gálvez würzt sein Buch noch mit ein wenig Storytellung und NLP - und fertig ist das Drehbuch zur Selbstinszenierung. Wirklich befriedigend empfinde ich das Buch nicht, denn dafür mangelt es einfach an Tiefgang. Zudem macht der starke Hollywood-Bezug das Buch in meinen Augen nur bedingt brauchbar für den hiesigen Einsatz. Wer mit den oft zitierten Filmbeispielen so gar nichts am Hut hat, überfliegt schnell ganze Textpassagen und fragt sich hinterher, ob er womöglich irgendwas verpasst hat. Wer sich schon intensiv mit dem Thema "Selbstdarstellung" beschäftigt hat, wird kaum bahnbrechenden Erkenntnisse aus dem Buch filtern können. Allerdings wird das bisherige Wissen aufgefrischt und gefestigt - und das ist ja auch nicht verkehrt. Zu den Büchern, die ich noch ein zweites oder drittes Mal lesen werde, gehört dieses hier allerdings ganz sicher nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Story Telling, mehr nicht.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Du bist, was du zeigst!: Erfolg durch Selbstinszenierung (Taschenbuch)
Der Autor versucht seine Erfahrungen, die er in Amerika als Schauspielschüler gemacht hat - was er auch immer wieder im Buch erwähnt - in den Alltag zu übertragen. Das gelingt ihm nicht, vermutlich vor allem deshalb nicht, weil es einfach nicht passt. Film ist Film und Leben ist Leben, auch wenn im wirklichen Leben vieles Show ist.So wirkt es befremdlich, wenn er beispielsweise den Rat gibt, für sich ein Figurenbuch zu erstellen. Damit werden üblicherweise Charaktere in Filmen beschrieben, damit die Schauspieler sich in die Rolle einfinden können. Der Leser soll sich auch ein solches Figurenbuch zulegen, "nach dem er sich in seiner Darstellung konsequent ausrichtet. (...) Eine Art Bibel für das eigene Handeln". Das Produzentenbuch ist ein weiteres Werkzeug, das man sich zulegen sollte, um alle Einfälle und alles, was einem über den Weg läuft gleich festhalten zu können. Zum einen keine neue Idee ein Notizbüchlein bei sich zu tragen, zum anderen wird hier aus etwas Banalem eine riesen Geschichte gemacht. Damit wären wir auch schon bei dem nächsten Abschnitt dieses Buches, dem Story Telling. Also sich schöne Geschichten überlegen, in die man die Figur - sich selbst (!) - packen kann, um sie so interessanter zu machen. Letztlich wirkt das gesamte Buch nahezu wie Story Telling; oder anders gesagt: Viel heiße Luft um Wenig (Nichts). Das einzige, was mich bei dem Buch inspiriert hat und mich seitdem, wenn ich Filme ansehe, immer wieder zum Nachdenken bringt, ist das High Concept. Damit ist gemeint, dass hinter jedem guten Film eine Geschichte steckt, die sich letztlich auf einer DIN A4-Seite unterbringen ließe. Und alles, was sich nicht in dieser knappen Form beschreiben lässt, ist zu kompliziert und wird kein Kassenerfolg. Wäre allerdings schade, wenn sich unser Leben am Schluss auch auf einer DIN A4-Seite beschreiben ließe. Ohne High Concept hätte das Buch nur einen Stern von mir erhalten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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