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Du und Wieviel Von Deinen Freunden

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Oktober 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Grand Hote (Indigo)
  • ASIN: B00006YXJR
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Schallplatte  |  MP3-Download
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

kettcar wollen mit ihrem Debüt du und wieviel von deinen Freunden eine Lücke schließen -- und genau das gelingt den aus Hamburg stammenden Rockphilosophen vortrefflich. Besteht die Basis von kettcar auch aus gemäßigtem Gitarrenrock, so scheuen sich die Nordlichter nicht, ihren allzeit eingängigen Sound mit elektronischen Spielereien zu würzen, nie übertrieben und immer passend zum Gesamtkonzept. Sänger Marcus Wiebusch berichtet vom alltäglichen Daseinskampf in überzeugend einfacher Weisheit und macht wieder einmal bewusst, dass man mit mehr als dreißig Lenzen auf dem Buckel noch immer auf der Höhe der Zeit sein kann. Die erwähnte, gefüllte Lücke bestand zwischen der textlichen Intensität der Hamburger Kollegen von Selig und der musikalischen Genialität des ebenfalls in der Hansestadt ansässigen Trios Veranda Musik. Weit weg von der städtischen Schule bewegen sich kettcar, verspielter Rock auf hohem Niveau, wer will kann auch Pop sagen, und die Essenz des Lebens bestimmen die Marschrichtung von du und wieviel von deinen Freunden. Niemand hat auf kettcar gewartet, aber jeder hat sie verdient! --Felix von Vietsch


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DU UND WIEVIEL VON DEINEN FREU

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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die unglaubliche Leichtigkeit des Hierseins, 12. Juli 2003
1999 veröffentlichte die deutsche Punk Band "But Alive" ihr letztes Album "Hallo Endorphin" und schlugen damit erstmals deutlich poppigere Töne an. Zwei Jahre später gründet Bandleader Marcus Wiebusch mit Schlagzeuger Frank Tirado-Rosales und drei neuen Bandmitgliedern (Erik Langer, Lars Wiebusch und Reimer Bustorff - die Namen müssen schon sein) "Kettcar" und führt diese Entwicklung mit "Du und wieviel von Deinen Freunden?" zu Ende.

Vom Punk hat man sich verabschiedet. Nicht jedoch, von dem textlichen Einfallsreichtum, den bereits But Alive (die von Visions übrigens mit dem zweifalhaften Kompliment gewürdigt wurden, die "Oasis des Deutschpunks" zu sein) ausgezeichnet hat. Niemals pseudointellektuell, doch stets clever und originell. Da ist es kein Wunder, dass wir auf Kettcars Angebot "und du kannst ja gehen und wir sagen dir dann, wie's war" im Opener "Volle Distanz" nicht eingehen und weiter zuhören. Denn trotz textlicher Abstraktion verdrehen wir niemals die Augen. Nicht, wenn sich Wiebusch zu Beginn von "Ladungsbrücken raus" fragt: "Wollt ich leben und sterben wie ein Toastbrot im Regen?" und auch nicht, wenn er in "Hiersein" berichtet: "ich hör wie die Butter in der Pfanne applaudiert". Also eben doch: "Wir bleiben bis zum Schluß" wird in der Schlusnummer "Ich danke der Acadmey" richtig diagnostiziert.

Zwischendurch werden wir zum Lachen gebracht und zu Tränen gerührt. "Beim Lachen erwischt" - wie wahr. Und wenn jetzt schon rezensiert wird, als wäre dies ein Text auf Plattentest online, können wir sie auch gleich einmal zu Wort kommen lassen. Denn, egal, ob Kattcar nun den verbitterten Mann vom "Balkon gegenüber" bedauern oder "Jenseits der Bikinilinie" sich selbst, Plattentest online diagnositiert richtig: Am liebsten möchte man die Boxen umarmen.

Am meisten vielleicht bei der potentiellen Genreationshymne "Im Taxi weinen". Einen Text über eine Trennung zu schreiben ist in der Musikwelt keine neue Idee, aber selten wird dabei so viel Weisheit verarbeitet. "Es ist auch nur die Angst, die bellt, wenn ein Königreich zerfällt in ziemlich genau zwei gleich grosse Teile." und "Und wer hält was er verspricht, wenn er nicht glaubt was er sagt? Ich hab zuerst gefragt!". Wir wollen ja nicht die gleichen Stellen bewundern, die die anderen Kritiken schon als Beleg verwendet haben.

Und all diese Texte, die ganze Poeseialben füllen könnten sind umgeben von der Musik. Natürlich. Weitab von Punk, das haben wir schon geklärt. Doch was dann eigentlich? Pop? Sicher. Das muss wohl ausreichen, will man sich nicht an den verkrampften Versuchen beteiligen, Begriffe wie "German Emo" einzuführen. "Deutschrock" - meinetwegen. Vielleicht auch, für die Schubladenfanatiker unter uns "elektronisch angehauchter Deutschrock mit Lounge-Einflüssen". Ja, ich stimme zu: Belassen wir es bei Pop.

Viel entscheidender ist auch, dass diese Musik genau den passenden Rahmen für die nun ausreichend bewunderten Texte bildet. Das wäre schon Kompliment genug. Kettcars Harmonien sind zwar einfach und sie stellen keinen Musikwissenschaftler vor eine analytische Lebensaufgabe, aber sie klingen leicht, unbeschwert und berühren. Und da will man sich gleich noch fester an die Box klammern und sie bis zum letzten Ton von "Ich danke der Academy" nicht mehr loslassen. Kein Wunder, denn während Kettcar leichtfüßig zwischen schleppenden Balladen und beherzten Rock-Pop-Hmynen pendeln als hätten sie nie etwas anderes getan, bricht die Atmosphäre niemals ab. Eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Fröhlichkeit und Depression anzusiedeln ist und die, werden wir zum Ende hin doch ruhig ein bisschen kitschig, sich einfach lebendig anfühlt..

Und somit ist das Instrumentale sicherlich sehr simpel gehalten und nach bereits wenigen Durchläufen der CD gibt es musikalisch nichts mehr zu entdecken. Doch wen wird das stören, wenn er dafür derart schönen Melodien und Texten lauschen darf und zum ersten Mal seit Ewigkeiten das Gefühl hat, als wäre diese Platte speziell für sein persönliches Lebensgefühl aufgenommen worden? Meine Butter jedenfalls spendet tosenden Applaus.

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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Goodbye Endorphin!, 20. Juli 2003
1999 veröffentlichte die deutsche Punk Band "But Alive" ihr letztes Album "Hallo Endorphin" und schlugen damit erstmals deutlich poppigere Töne an. Zwei Jahre später gründet Bandleader Marcus Wiebusch mit Schlagzeuger Frank Tirado-Rosales und drei neuen Bandmitgliedern (Erik Langer, Lars Wiebusch und Reimer Bustorff - die Namen müssen schon sein) "Kettcar" und führt diese Entwicklung mit "Du und wieviel von Deinen Freunden?" zu Ende.

Vom Punk hat man sich verabschiedet. Nicht jedoch, von dem textlichen Einfallsreichtum, den bereits But Alive (die von Visions übrigens mit dem zweifalhaften Kompliment gewürdigt wurden, die "Oasis des Deutschpunks" zu sein) ausgezeichnet hat. Niemals pseudointellektuell, doch stets clever und originell. Da ist es kein Wunder, dass wir auf Kettcars Angebot "und du kannst ja gehen und wir sagen dir dann, wie's war" im Opener "Volle Distanz" nicht eingehen und weiter zuhören. Denn trotz textlicher Abstraktion verdrehen wir niemals die Augen. Nicht, wenn sich Wiebusch zu Beginn von "Ladungsbrücken raus" fragt: "Wollt ich leben und sterben wie ein Toastbrot im Regen?" und auch nicht, wenn er in "Hiersein" berichtet: "ich hör wie die Butter in der Pfanne applaudiert". Also eben doch: "Wir bleiben bis zum Schluß" wird in der Schlusnummer "Ich danke der Acadmey" richtig diagnostiziert.

Zwischendurch werden wir zum Lachen gebracht und zu Tränen gerührt. "Beim Lachen erwischt" - wie wahr. Und wenn jetzt schon rezensiert wird, als wäre dies ein Text auf Plattentest online, können wir sie auch gleich einmal zu Wort kommen lassen. Denn, egal, ob Kattcar nun den verbitterten Mann vom "Balkon gegenüber" bedauern oder "Jenseits der Bikinilinie" sich selbst, Plattentest online diagnositiert richtig: Am liebsten möchte man die Boxen umarmen.

Am meisten vielleicht bei der potentiellen Genreationshymne "Im Taxi weinen". Einen Text über eine Trennung zu schreiben ist in der Musikwelt keine neue Idee, aber selten wird dabei so viel Weisheit verarbeitet. "Es ist auch nur die Angst, die bellt, wenn ein Königreich zerfällt in ziemlich genau zwei gleich grosse Teile." und "Und wer hält was er verspricht, wenn er nicht glaubt was er sagt? Ich hab zuerst gefragt!". Wir wollen ja nicht die gleichen Stellen bewundern, die die anderen Kritiken schon als Beleg verwendet haben.

Und all diese Texte, die ganze Poeseialben füllen könnten sind umgeben von der Musik. Natürlich. Weitab von Punk, das haben wir schon geklärt. Doch was dann eigentlich? Pop? Sicher. Das muss wohl ausreichen, will man sich nicht an den verkrampften Versuchen beteiligen, Begriffe wie "German Emo" einzuführen. "Deutschrock" - meinetwegen. Vielleicht auch, für die Schubladenfanatiker unter uns "elektronisch angehauchter Deutschrock mit Lounge-Einflüssen". Ja, ich stimme zu: Belassen wir es bei Pop.

Viel entscheidender ist auch, dass diese Musik genau den passenden Rahmen für die nun ausreichend bewunderten Texte bildet. Das wäre schon Kompliment genug. Kettcars Harmonien sind zwar einfach und sie stellen keinen Musikwissenschaftler vor eine analytische Lebensaufgabe, aber sie klingen leicht, unbeschwert und berühren. Und da will man sich gleich noch fester an die Box klammern und sie bis zum letzten Ton von "Ich danke der Academy" nicht mehr loslassen. Kein Wunder, denn während Kettcar leichtfüßig zwischen schleppenden Balladen und beherzten Rock-Pop-Hmynen pendeln als hätten sie nie etwas anderes getan, bricht die Atmosphäre niemals ab. Eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Fröhlichkeit und Depression anzusiedeln ist und die, werden wir zum Ende hin doch ruhig ein bisschen kitschig, sich einfach lebendig anfühlt..

Und somit ist das Instrumentale sicherlich sehr simpel gehalten und nach bereits wenigen Durchläufen der CD gibt es musikalisch nichts mehr zu entdecken. Doch wen wird das stören, wenn er dafür derart schönen Melodien und Texten lauschen darf und zum ersten Mal seit Ewigkeiten das Gefühl hat, als wäre diese Platte speziell für sein persönliches Lebensgefühl aufgenommen worden? Meine Butter jedenfalls spendet tosenden Applaus.

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder......., 7. Oktober 2004
...gibt es coole Musik aus Deutschland die einen Sinn hat und sich nicht verstecken muß.
Die Texte sind einfach genial.
Wer hat sich nicht schon mal so gefühlt wie bei "Balkon gegenüber" und könnte ein Lied davon singen.
Habe die Platte gekauft und war sofort beim ersten hören in ihrem Bann und selbst nach mehrmaligem Hören eröffnet sie einem noch neues.
Jungs,macht bitte weiter so!
Habe endlich wieder eine Platte gefunden die mich auf dem steinigen Weg durchs Leben begleitet(und derer findet man echt wenige)
Hier wird mal wieder gezeigt das deutsche Musik nicht peinlich sein muß oder Texte Schwulstig daherkommen müssen.
Kettcar schaffen es wirklich Gefühle in Texte umzusetzten.
.
Und endlich würde es wieder mehr Qualität statt Quantität aus der deutschen Musikecke kommen.
Also,kaufen sage ich,denn von diesem Album hat man ne ganze Menge mehr als nur Hörgenuß.
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Seien wir ehrlich - postertauglich ist die Band nun wirklich nicht unbedingt. Aber wer will das schon. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen einfach klasse
man sollte gar nicht viel worte über das album verlieren. einfach mal anhören und gut fühlen.
am besten erst live sehen und dann die musik kaufen!!
Am 5. April 2005 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Besser als nichts
Eins kann man feststellen: Aus den Kinderjahren der But Alive sind die Jungs um Markus Wiebusch herausgewachsen. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 10. Juli 2004 von rondrik

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Daß Markus Wiebusch ein begnadeter Texter ist, läßt sich an der Entwicklung der Texte von But Alive gut ablesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2004 von Frank Schilbach

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