Pressestimmen
»Der israelisch-niederländische Sprachwissenschaftler Guy Deutscher hat unter dem Titel 'Du Jane, ich Goethe. Eine Geschichte der Sprache' ein wunderbares Buch über die vermeintlichen Untergänge der Sprache veröffentlicht.«
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung 29.03.2010»Deutschers Verdienst ist es, die Geschichte der Sprache mit leichter Feder zu erzählen und sie so zu einem Faszinosum für alle zu machen.«
Stefana Sabin, Frankfurter Rundschau 31.01.2009»Seinen historisch genauen und dennoch unterhaltsamen Duktus hält Deutscher durch: bei Erörterungen über Nutzen und Nachteil des deutschen Futur II für das Leben ebenso wie hinsichtlich der Frage, warum die Türken vermeintlich rückwärts sprechen. Großer rhetorischer Sport. Ausgesprochen lesenswert.«
Hendrik Werner, Die Welt 31.01.2009»Es geht also durchaus nicht nur abwärts mit der Sprache. Deutscher zeigt auf, dass es neben der allgegenwärtigen Erosion auch immer wieder neue Wörter oder Wortkombinationen gibt. Das befürchtete Endstadium in der Einsilbigkeit wird uns erspart bleiben.«
Geneviève Lüscher, Neue Züricher Zeitung 28.12.2008»Formeln sind der Feind der Leser, sagt man von Sachbüchern über Mathematik. Gleiches gilt für Fachbegriffe in der Linguistik. Guy Deutscher tut deshalb gut daran, sie nur dort einzusetzen, wo sie unvermeidbar sind. Nicht nur das macht seine Geschichte über die Sprache besonders für Nicht-Linguisten zu einem großen Lesevergnügen. Dem israelischen Sprachwissenschaftler gelingt es, die hochkomplexe und längst noch nicht erschöpfend erforschte Entwicklung der menschlichen Sprache unterhaltend, originell und in weiten Teilen verblüffend suggestiv darzustellen. Sei Kniff besteht darin, dem Leser sprachliche Kuriositäten zu entdecken: Warum heißt es „das Mädchen“ und nicht „die“? Was hat der englische Löffel („spoon“) mit deutschem Holz zu tun? Und wieso schreibt Luther im Alten Testament, dass Gott den Propheten Jeremia ausgerechnet „auf schlechtem Wege“ leiten wolle? (...) Das schmälert aber nicht die Leistung Guy Deutschers, so mitreißend in die Geschichte der Sprache einzuführen, dass der Leser am Ende der gut vierhundert Seiten kaum bemerkt haben dürfte, dass er soeben ein kleines Proseminar über die moderne Linguistik besucht hat.«
André Hatting, Deutschlandradio Kultur 21.11.2008»Sehr empfehlenswert.«
Knut Cordsen, Bayrischer Rundfunk, Sozusagen! Oktober 2008»Guy Deutscher (...) veranstaltet hier eine Safari durch sein Fachgebiet, die regelrecht mitreißend ist und vor witzigen Beispielen schier birst. Vom tschechischen Zungenbrecher (...) über das „Riff“ absterbender Metaphern und die je nach Sprachform höchst verschiedenen Arten, etwas zu „haben“, bis zu Slang, Dialekt und der ewigen Frage nach Korrektheit reicht dieser fröhliche Rundblick nach neuestem Forschungsstand. Besonders zu rühmen ist der Übersetzer Martin Pfeiffer, der oft erheblich am Spaß beteiligt gewesen sein muss, ohne dass man es dem Ergebnis anmerkt.«
Johannes Saltzwedel, Kulturspiegel Dezember 2009
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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Über den Autor
Dr. Guy Deutscher ist in Tel Aviv aufgewachsen und hat Mathematik und Linguistik in Cambridge studiert. Er forscht an der Fakultät für Linguistik der Universität Manchester.