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Dschungelkind [Taschenbuch]

Sabine Kuegler
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Mai 2006
Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen. Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach. Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426778734
  • ISBN-13: 978-3426778739
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.130 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dschungelkind erzählt von einer außergewöhnlichen Kindheit im Dschungel Papua-Neuguineas. Lesen Sie Sabine Kueglers Kurzbericht über ihr Leben abseits der Zivilisation (PDF-Download)!

Eine Bemerkung in eigener Sache vorab. Selten erlebte man, dass zwei TV-Auftritte einer bislang unbekannten jungen Frau im Bekanntenkreis auf derartiges Echo stießen. Wer Sabine Kuegler gesehen hatte, war fasziniert von den Erlebnissen und dem natürlichen Charme dieses „Dschungelkinds“. Überdies dürfte die Botschaft, die sie aus dem fernen Papua-Neuguinea ins verhartzte kalte Deutschland trug, für Zivilisationsmüde die reinste Labsal gewesen sein. Sabines Leben inmitten des Stammes der Fayu wird zweifelsohne auch im Leser noch lange nachhallen.

Es sollte eine Reise in die Steinzeit werden. Sabine war acht, als ihre Eltern, ein Sprachforscher- und Missionarsehepaar, 1980 ins Innere der indonesischen Insel West-Papua aufbrachen. Ziel der elterlichen Studien war das „Verlorene Tal“, eine Terra incognita mitten im Regenwald, wo auf nahezu steinzeitlichem Niveau der Stamm der Fayu lebte. Es war beileibe keine angstfreie erste Begegnung, galten die Fayu doch als Kannibalen und angriffslustiges Völkchen. Sabines Augen jedoch sahen nur ihre neue Heimat. Und diese gefiel ihr.

Ihre herzerfrischende und unprätentiose Art, die auch den Ton des Buches beherrscht, erleichterte den Anschluss an die scheuen Fayu-Kinder. An der Seite von Tuare, Ohri und den anderen, erlebten Sabine und ihre beiden Geschwister eine Sozialisation der besonderen Art. Bei aller Paradieshaftigkeit spart ihr Bericht aber auch die Widrigkeiten des Dschungellebens nicht aus. Nahrungsmittel erhielten sie nur in großen Abständen und per Flugzeug. Riesige Ratten und Spinnen, sowie regelmäßige Schlangenbesuche, machten das Schlafen im selbstgebauten Holzhaus zum gelegentlichen Horrortrip. Auch dürften die martialischen und archaischen Kriegs-, Vermählungs- und Sterberituale der Fayu westliche Gemüter einigermaßen befremden. Nicht so Sabine. Sie wuchs zur echten Fayu-Frau heran.

Mit siebzehn endete der Traum abrupt. Die Schweizer Internatszeit begann. Spätestens auf dem eiskalten Hamburger Bahnsteig, ganz ohne Messer, Pfeil oder Bogen, erwarteten das Fayu-Mädchen Probleme, wie sie nur die „westliche Zivilisation“ bereithält. Immer wieder sollten die hellen Bilder aus dem „Verlorenen Tal“ in ihr aufsteigen. Sabine Kuegler war fortan eine traurige Wanderin zwischen zwei Kulturen. Nur zu verständlich, nach diesem anrührenden und aufrichtigen Bericht. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen ließ sie seither nicht mehr los.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine völlig fremde Welt... 11. Mai 2007
Format:Taschenbuch
ist es, in die Frau Kuegler den Leser mit diesem Buch entführt. Ihre Lebensgeschichte zu lesen, ist eine wahre Freude. Sie beschreibt ihre Erlebnisse mit so viel Liebe zum Detail, dass man an ihrem Leben regelrecht teilnimmt. Sie baut auch einige humorvolle Passagen in ihre Geschichte ein. Das lockert ihre Schilderungen sehr auf und motiviert den Leser weiter zu lesen.

Man wird aber auch nachdenklich bezüglich der Konsumgesellschaft, in der wír hier in der westlichen Welt leben und die uns gleichzeitig in ein so enges Verhaltensmuster zwängt. Die Autorin sehnt sich auch nach den Jahren, in denen sie jetzt wieder in Deutschland lebt, nach ihrer "heilen Welt", in der sie gross geworden ist. Dort kannte man die Zwänge, wie sie uns unsere Gesellschaft auferlegt, nicht. Dort ging es einfach ums nackte Überleben; andererseits wusste man genau, woran man ist. Es war ein hartes Leben, aber Frau Kuegler hatte gleichzeitig so viel Schönes im Dschungel; diese Erlebnisse möchte sie auf keinen Fall missen.

Fazit: Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt, weil diese uns fremde Welt so in den Bann zieht, dass man nicht mehr aufhören will, diese kennenzulernen.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Remke
Format:Taschenbuch
Als ich das Buch einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht wieder weg legen! Für mich ist es ein hervorragendes Abenteuer, welches mir oft die Augen geöffnet hat und mir gezeigt hat, was in der heutigen Zivilisation alles als selbstverständlich angesehen wird: Keine Zeit, Geld ist das Wichtigste und Menschen "verkümmern" immer mehr zu Eigenbrödlern.

Man sollte das Buch nicht als eine wissenschaftliche Beschreibung des Lebens in West Papua ansehen, dass ist klar, vielmehr soll es das Lebensgefühl und die Einstellungen/Rituale/Erlebnisse eines jungen Mädchens beschreiben, welches das Leben in der westlichen Welt nicht kennt und im Urwald aufwuchs.

Ich finde das Buch schafft beim Lesen eine wunderbare Atmosphäre und es regt zum Nachdenken und Forschen (Situation West Papua) an.

Leider fehlen mir doch hie und da emotionslosere Beschreibungen, oder ein paar Fakten, die sicherlich einen guten Gegenpol zu der sonst voll gelungenen Geschichte wären.

[Der Nachvolger dieses Buches 'Ruf des Dschungels' hat dies schon besser geschafft, leider musste meiner Meinung nach aber die Leseatmosphäre darunter leiden]

Alles in allem ein sehr gutes Buch, welches auch nach langer Zeit noch zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romantisiert - und so soll es sein! 27. April 2007
Format:Taschenbuch
Sabine Kueglers "Dschungelkind" ist von der Kritik häufig schlecht behandelt worden. Man wirft Fr. Kuegler vor, das Leben im Regenwald von Neu-Guinea romantisiert zu haben und politische und soziale Problematiken nicht genügend bewertet zu haben. Außerdem äußere sie sich nicht zu der umstrittenen Wycliff-Biebelgesellschaft, für die ihr Vater aebeitete. Dieser Kritik kann ich mich nicht anschließen. Die Ereignisse sind mit Kinderaugen erlebt worden und deswegen auch in diesem Stil berichtet worden. Kein 6jähriges Kind schert sich um politische Ereignisse, vor allem dann nicht, wenn man so weit ab von jeglichen Regierungszentren aufwächst. Dass sich Fr. Kuegler nicht zu ihrer späteren Mitarbeit in verschiedenen Hilfsorganisationen äußert, liegt daran, dass sie ihre noch dort lebenden Eltern nicht gefährden wollte. Wer einen Lebensbericht von im Dschungel aufwachsenden Kindern mit allen Freuden und Gefahren in den schönsten Farben lesen möchte, ist bei Sabine Kuegler richtig. Wer über die meschenfeindliche Neu-Guinea-Politik informiert werden möchte, der kaufe sich ein Sachbuch.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschiedene Blickwinkel 13. September 2006
Format:Taschenbuch
Ich möchte in meiner Rezension nicht noch einmal (wahrscheinlich fast zum fünfzigsten Male) auf den Inhalt dieses Buches eingehen. Es gibt Gott-sei-Dank sehr viele positive Meinungen, aber auch erschreckend viel negative Wertung, die teilweise nicht nachvollziehbar ist. Es geht hier nicht um einen Top-Autor und nicht um eine professionelle Berichterstattung vom Leben bei und mit diesem Volk. Auch warum die Eltern so ein Leben ihren Kindern antaten, und ob das erzieherisch richtig war, ist nicht das Thema. Es geht einzig und allein um die p r i v a t e n Erlebnisse der Sabine Kuegler, und ihre Sichtweise und ist vielleicht auch deswegen so interessant, weil man nicht von irgendwelchen Mehr-oder-weniger-Experten mit Fachwissen, bzw. Fachsprache zugeschüttet wird. Wer das nicht erkennt, sollte so ein Buch einfach nicht kaufen und lesen, anstatt es schlecht zu machen.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schmerzhafter Verlust der Kindheit und des Paradieses 1. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Sabine Kuegler, die ich zum ersten Mal im Fernsehen sah, hat mich mit ihrer ungewöhnlichen Lebensgeschichte und ihrer sympathischen Art sehr beeindruckt.
Ihre Kindheit im Dschungel West-Papuas beim Eingeborenenstamm der Fayu liest sich sehr aufschlussreich und berührend. Streckenweise hatte ich den Eindruck, dass ihr Schock bei der Rückkehr in die westliche Welt weniger die harte Umstellung auf ein völlig neues Leben war als die Trauer über den Verlust der Kindheit - der in ihrem Fall besonders schmerzhaft gewesen sein mag. Ich bin in einem weniger exotischen Land - Mexiko - aufgewachsen, auch mit 17 nach Westeuropa zurückgekehrt und kann ihre Gefühle ansatzweise nachvollziehen. Deshalb staune ich sehr über die Tatsache, dass sie in all den Jahren nicht an den Ort ihrer Kindheit zurückgekehrt ist. Vielleicht ließ ihr zunehmend komplexes und schwieriges Leben im Westen diese erneute Reise nicht zu.

Behutsam nähert sich die Autorin auch der Frage, ob es zulässig/gewünscht/richtig ist, dass ihre Eltern, die „Sprachforscher und Missionare" sind, den Fayu eine neue Lebensweise näher bringen. Denn deren Problemlösungskompetenz erschöpfte sich bis zur Ankunft der weißen Familie darin, dem Gegenüber bei der kleinsten Auseinandersetzung einen Pfeil in die Brust zu jagen. Die verschiedenen Stämme rotteten sich in einem sinnlosen Blutrache-System beinahe aus. Beachtlich, wie es die Kuegler-Familie alleine durch das „Vorleben" erreicht hat, dass die Fayu schließlich in Frieden lebten....

Problematisch fand ich die naiv-kindliche Erzählperspektive, die das ganze Buch über anhält - auch dann, als Sabine schon erwachsen ist. Dabei werden laufend in kindlicher Darstellung und Bewunderung Papa und Mama erwähnt, was mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven gegangen ist. Auch wenn mir klar ist, dass die Autorin bei der Niederschrift vieles mit Hilfe ihrer Angehörigen rekonstruieren musste, so wirkt der Erzählstrang doch wenig glaubwürdig, wenn ein zum Zeitpunkt des Geschehens fünf Jahre altes Mädchen detaillierte Beobachtungen macht. Hier hätte man vielleicht eine erzähltechnisch bessere Lösung finden können. Apropos Stil: Die Dialoge wirken oft platt und hausbacken. Literarische Glanzleistung ist dieses Buch keine - muss es aber auch nicht sein.

Sehr gerne hätte ich mehr Details über den „Kulturschock" bei der Rückkehr in die westliche Welt erfahren. Diese Episode ist für meine Begriffe zu verknappt erzählt. Auch Nebensächlichkeiten, z.B. wie ein Sprachforscher/Missionars-Ehepaar die universitäre Ausbildung zweier Kinder in den USA bzw. England sowie ein elitäres Mädchenpensionat am Genfer See für Sabine finanzieren konnte, hätten mich in diesem Zusammenhang interessiert.

Insgesamt eine sehr außergewöhnliche Geschichte, die es in jedem Fall zu lesen lohnt. Lesen Sie weiter... ›

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant
Hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend zu lesen, dass es heute noch Menschen gibt, die logelöst von jeglicher Zivilisation leben. Tolles Buch.
Vor 7 Tagen von Susi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kindheit im Dschungel
Sabine Kuegler erzählt hier ihre zweifellos faszinierende Lebensgeschichte. Sie berichtet von ihrer Kindheit und Jugend, die sie großteils beim Volk der Fayu im... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von karin1910 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Seit Jahren mein Lieblingsbuch
Über den Inhalt wurde hier schon sehr viel geschrieben, deswegen lasse ich die Inhaltsangabe an dieser Stelle einmal weg. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Chrissytina veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dschungelkind
Liest sich eher wie eine sachliche Erzählung. Aber sehr interessant um mal in eine andere Welt und andere Lebensart einzutauchen. Hat mir gefallen.
Vor 2 Monaten von Roman Wolf veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Buch
super Buch kann jederzeit weiterempfohlen werden .Spanende Handlung,man kann sich in die Geschichte gut hineinversetzen.
Würde ich wieder kaufen ,toll
Vor 3 Monaten von Oliver Bloch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super spannend und realistisch
Ein sehr gelungenes,gutes,realistisches Buch. Voller Spannung. Nur zu empfehlen und zu genießen! Für spannende Leseabende auf der Couch oder im Bett!
Vor 4 Monaten von Tina Pereira veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen prima
ein gutes spannendes Buch
gut zu lesen
kurzweile ist gesichert
würde es immer wieder kaufen
sowas kann man öfter lesen
Vor 4 Monaten von S. Grabbe veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen grundsätzlich interessantes Thema, handwerklich schlecht
Fr. Kuegler wuchs als Tochter eines deutschen Missionars im Dschungel Neu-Guineas auf, kehrte erst mit 17 Jahren nach Deutschland zurück und beklagt bis heute... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Victoria Wurm veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut
Das Buch ist selbst für junge Leute sehr schön zu lesen , ich bereue es keinen moment es bestellt zu haben . Ich kann es nur weiterempfehlen
Vor 7 Monaten von USchi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen am anderen Ende der Welt
Das Dschungelkind ist gut zu lesen, die Kapitel sind nicht zu lang, was ich sehr angenehm finde. Alles ist verständlich geschrieben und gibt einen Einblick in eine andere Welt... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von W.H. veröffentlicht
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