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Dschungelkind [Taschenbuch]

Sabine Kuegler
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (168 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Mai 2006
Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.
Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426778734
  • ISBN-13: 978-3426778739
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (168 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.831 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dschungelkind erzählt von einer außergewöhnlichen Kindheit im Dschungel Papua-Neuguineas. Lesen Sie Sabine Kueglers Kurzbericht über ihr Leben abseits der Zivilisation (PDF-Download)!

Eine Bemerkung in eigener Sache vorab. Selten erlebte man, dass zwei TV-Auftritte einer bislang unbekannten jungen Frau im Bekanntenkreis auf derartiges Echo stießen. Wer Sabine Kuegler gesehen hatte, war fasziniert von den Erlebnissen und dem natürlichen Charme dieses „Dschungelkinds“. Überdies dürfte die Botschaft, die sie aus dem fernen Papua-Neuguinea ins verhartzte kalte Deutschland trug, für Zivilisationsmüde die reinste Labsal gewesen sein. Sabines Leben inmitten des Stammes der Fayu wird zweifelsohne auch im Leser noch lange nachhallen.

Es sollte eine Reise in die Steinzeit werden. Sabine war acht, als ihre Eltern, ein Sprachforscher- und Missionarsehepaar, 1980 ins Innere der indonesischen Insel West-Papua aufbrachen. Ziel der elterlichen Studien war das „Verlorene Tal“, eine Terra incognita mitten im Regenwald, wo auf nahezu steinzeitlichem Niveau der Stamm der Fayu lebte. Es war beileibe keine angstfreie erste Begegnung, galten die Fayu doch als Kannibalen und angriffslustiges Völkchen. Sabines Augen jedoch sahen nur ihre neue Heimat. Und diese gefiel ihr.

Ihre herzerfrischende und unprätentiose Art, die auch den Ton des Buches beherrscht, erleichterte den Anschluss an die scheuen Fayu-Kinder. An der Seite von Tuare, Ohri und den anderen, erlebten Sabine und ihre beiden Geschwister eine Sozialisation der besonderen Art. Bei aller Paradieshaftigkeit spart ihr Bericht aber auch die Widrigkeiten des Dschungellebens nicht aus. Nahrungsmittel erhielten sie nur in großen Abständen und per Flugzeug. Riesige Ratten und Spinnen, sowie regelmäßige Schlangenbesuche, machten das Schlafen im selbstgebauten Holzhaus zum gelegentlichen Horrortrip. Auch dürften die martialischen und archaischen Kriegs-, Vermählungs- und Sterberituale der Fayu westliche Gemüter einigermaßen befremden. Nicht so Sabine. Sie wuchs zur echten Fayu-Frau heran.

Mit siebzehn endete der Traum abrupt. Die Schweizer Internatszeit begann. Spätestens auf dem eiskalten Hamburger Bahnsteig, ganz ohne Messer, Pfeil oder Bogen, erwarteten das Fayu-Mädchen Probleme, wie sie nur die „westliche Zivilisation“ bereithält. Immer wieder sollten die hellen Bilder aus dem „Verlorenen Tal“ in ihr aufsteigen. Sabine Kuegler war fortan eine traurige Wanderin zwischen zwei Kulturen. Nur zu verständlich, nach diesem anrührenden und aufrichtigen Bericht. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen ließ sie seither nicht mehr los.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Remke
Format:Taschenbuch
Als ich das Buch einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht wieder weg legen! Für mich ist es ein hervorragendes Abenteuer, welches mir oft die Augen geöffnet hat und mir gezeigt hat, was in der heutigen Zivilisation alles als selbstverständlich angesehen wird: Keine Zeit, Geld ist das Wichtigste und Menschen "verkümmern" immer mehr zu Eigenbrödlern.

Man sollte das Buch nicht als eine wissenschaftliche Beschreibung des Lebens in West Papua ansehen, dass ist klar, vielmehr soll es das Lebensgefühl und die Einstellungen/Rituale/Erlebnisse eines jungen Mädchens beschreiben, welches das Leben in der westlichen Welt nicht kennt und im Urwald aufwuchs.

Ich finde das Buch schafft beim Lesen eine wunderbare Atmosphäre und es regt zum Nachdenken und Forschen (Situation West Papua) an.

Leider fehlen mir doch hie und da emotionslosere Beschreibungen, oder ein paar Fakten, die sicherlich einen guten Gegenpol zu der sonst voll gelungenen Geschichte wären.

[Der Nachvolger dieses Buches 'Ruf des Dschungels' hat dies schon besser geschafft, leider musste meiner Meinung nach aber die Leseatmosphäre darunter leiden]

Alles in allem ein sehr gutes Buch, welches auch nach langer Zeit noch zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine völlig fremde Welt... 11. Mai 2007
Format:Taschenbuch
ist es, in die Frau Kuegler den Leser mit diesem Buch entführt. Ihre Lebensgeschichte zu lesen, ist eine wahre Freude. Sie beschreibt ihre Erlebnisse mit so viel Liebe zum Detail, dass man an ihrem Leben regelrecht teilnimmt. Sie baut auch einige humorvolle Passagen in ihre Geschichte ein. Das lockert ihre Schilderungen sehr auf und motiviert den Leser weiter zu lesen.

Man wird aber auch nachdenklich bezüglich der Konsumgesellschaft, in der wír hier in der westlichen Welt leben und die uns gleichzeitig in ein so enges Verhaltensmuster zwängt. Die Autorin sehnt sich auch nach den Jahren, in denen sie jetzt wieder in Deutschland lebt, nach ihrer "heilen Welt", in der sie gross geworden ist. Dort kannte man die Zwänge, wie sie uns unsere Gesellschaft auferlegt, nicht. Dort ging es einfach ums nackte Überleben; andererseits wusste man genau, woran man ist. Es war ein hartes Leben, aber Frau Kuegler hatte gleichzeitig so viel Schönes im Dschungel; diese Erlebnisse möchte sie auf keinen Fall missen.

Fazit: Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt, weil diese uns fremde Welt so in den Bann zieht, dass man nicht mehr aufhören will, diese kennenzulernen.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romantisiert - und so soll es sein! 27. April 2007
Format:Taschenbuch
Sabine Kueglers "Dschungelkind" ist von der Kritik häufig schlecht behandelt worden. Man wirft Fr. Kuegler vor, das Leben im Regenwald von Neu-Guinea romantisiert zu haben und politische und soziale Problematiken nicht genügend bewertet zu haben. Außerdem äußere sie sich nicht zu der umstrittenen Wycliff-Biebelgesellschaft, für die ihr Vater aebeitete. Dieser Kritik kann ich mich nicht anschließen. Die Ereignisse sind mit Kinderaugen erlebt worden und deswegen auch in diesem Stil berichtet worden. Kein 6jähriges Kind schert sich um politische Ereignisse, vor allem dann nicht, wenn man so weit ab von jeglichen Regierungszentren aufwächst. Dass sich Fr. Kuegler nicht zu ihrer späteren Mitarbeit in verschiedenen Hilfsorganisationen äußert, liegt daran, dass sie ihre noch dort lebenden Eltern nicht gefährden wollte. Wer einen Lebensbericht von im Dschungel aufwachsenden Kindern mit allen Freuden und Gefahren in den schönsten Farben lesen möchte, ist bei Sabine Kuegler richtig. Wer über die meschenfeindliche Neu-Guinea-Politik informiert werden möchte, der kaufe sich ein Sachbuch.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschiedene Blickwinkel 13. September 2006
Format:Taschenbuch
Ich möchte in meiner Rezension nicht noch einmal (wahrscheinlich fast zum fünfzigsten Male) auf den Inhalt dieses Buches eingehen. Es gibt Gott-sei-Dank sehr viele positive Meinungen, aber auch erschreckend viel negative Wertung, die teilweise nicht nachvollziehbar ist. Es geht hier nicht um einen Top-Autor und nicht um eine professionelle Berichterstattung vom Leben bei und mit diesem Volk. Auch warum die Eltern so ein Leben ihren Kindern antaten, und ob das erzieherisch richtig war, ist nicht das Thema. Es geht einzig und allein um die p r i v a t e n Erlebnisse der Sabine Kuegler, und ihre Sichtweise und ist vielleicht auch deswegen so interessant, weil man nicht von irgendwelchen Mehr-oder-weniger-Experten mit Fachwissen, bzw. Fachsprache zugeschüttet wird. Wer das nicht erkennt, sollte so ein Buch einfach nicht kaufen und lesen, anstatt es schlecht zu machen.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schmerzhafter Verlust der Kindheit und des Paradieses 1. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Sabine Kuegler, die ich zum ersten Mal im Fernsehen sah, hat mich mit ihrer ungewöhnlichen Lebensgeschichte und ihrer sympathischen Art sehr beeindruckt.
Ihre Kindheit im Dschungel West-Papuas beim Eingeborenenstamm der Fayu liest sich sehr aufschlussreich und berührend. Streckenweise hatte ich den Eindruck, dass ihr Schock bei der Rückkehr in die westliche Welt weniger die harte Umstellung auf ein völlig neues Leben war als die Trauer über den Verlust der Kindheit - der in ihrem Fall besonders schmerzhaft gewesen sein mag. Ich bin in einem weniger exotischen Land - Mexiko - aufgewachsen, auch mit 17 nach Westeuropa zurückgekehrt und kann ihre Gefühle ansatzweise nachvollziehen. Deshalb staune ich sehr über die Tatsache, dass sie in all den Jahren nicht an den Ort ihrer Kindheit zurückgekehrt ist. Vielleicht ließ ihr zunehmend komplexes und schwieriges Leben im Westen diese erneute Reise nicht zu.
Behutsam nähert sich die Autorin auch der Frage, ob es zulässig/gewünscht/richtig ist, dass ihre Eltern, die „Sprachforscher und Missionare" sind, den Fayu eine neue Lebensweise näher bringen. Denn deren Problemlösungskompetenz erschöpfte sich bis zur Ankunft der weißen Familie darin, dem Gegenüber bei der kleinsten Auseinandersetzung einen Pfeil in die Brust zu jagen. Die verschiedenen Stämme rotteten sich in einem sinnlosen Blutrache-System beinahe aus. Beachtlich, wie es die Kuegler-Familie alleine durch das „Vorleben" erreicht hat, dass die Fayu schließlich in Frieden lebten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Bewertung Buch
Buch i.O., Das kein Einband mehr vorhanden ist, nicht so schlimm. Möchte mich an dieser Stelle für die nette Beilage bedanken.

mfg
Vor 2 Monaten von F. Schmitz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Frieden in seiner ursprünglichen Bedeutung
Die autobiografische Beschreibung ist ein ganz ungewöhnliche Geschichte, die durch ihre Wahrheit überzeugt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von gubiki veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super interessant
genial geschrieben / wunderbares Eintauchen in eine völlig fremde Welt / liest sich schnell, da man es einfach nicht weglegen kann / immer wieder tolles Geschenk
Vor 4 Monaten von Titania veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gelungen - mit kleiner Einschränkung
Im Alter von fünf Jahren reist Sabine Kuegler mit ihrer Familie nach West-Papua, wo ihr Vater als Sprachforscher und Missionar arbeitet. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Taxon veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant
Dschungelkind ist ein tolles Buch, das jedem zu empfehlen ist, der sich für fremde Kulturen und den Umgang mit ihnen interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Klara L. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr eindrucksbolle, sehr persönliche Schilderung
ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Zum einen ist es ein spannendes buch, aber auch ethnologisch sehr informativ . Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Susanne H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super
so ein tolles und spannendes Buch liest man nicht oft, es hat mich sehr bewegt, weiter so viel Mut der Schreiberin
Vor 12 Monaten von Detlef Rese veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant
Hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend zu lesen, dass es heute noch Menschen gibt, die logelöst von jeglicher Zivilisation leben. Tolles Buch.
Vor 13 Monaten von Susi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kindheit im Dschungel
Sabine Kuegler erzählt hier ihre zweifellos faszinierende Lebensgeschichte. Sie berichtet von ihrer Kindheit und Jugend, die sie großteils beim Volk der Fayu im... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von karin1910 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Seit Jahren mein Lieblingsbuch
Über den Inhalt wurde hier schon sehr viel geschrieben, deswegen lasse ich die Inhaltsangabe an dieser Stelle einmal weg. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Chrissytina veröffentlicht
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