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Dschungelkind [Gebundene Ausgabe]

Sabine Kuegler
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (182 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. Februar 2005
Was uns unvorstellbar erscheint - Sabine Kuegler hat es erlebt. Unter archaischen Bedingungen wuchs sie im Dschungel West-Papuas auf. Heute lebt sie in Deutschland. »Angst habe ich erst hier kennen gelernt«, sagt sie. Und sie weiß, dass sie zurückkehren wird.Sabine Kueglers Geschichte beginnt, als sie mit fünf Jahren als Tochter deutscher Sprachforscher und Missionare nach West Papua kommt. Mitten im Urwald lebt die Familie mit dem Fayu-Stamm, der für Kannibalismus und unvorstellbare Brutalität steht und dessen Menschen erst langsam lernen, zu lieben statt zu hassen, zu vergeben statt zu töten. Für die heranwachsende Sabine wird der Stamm jedoch zum Teil ihrer selbst, der Dschungel zur Liebe ihres Lebens: Sie ist keine Deutsche mehr, kein weißes Mädchen aus Europa, sie wird eine Eingeborene, die schwimmt und jagt, fühlt und handelt wie eine Fayu.Mit 17 Jahren wird Sabine auf ein Schweizer Internat geschickt, um ihren Schulabschluss zu machen - ein katastrophaler Einschnitt für sie. »Angst habe ich erst hier gelernt«, sagt sie. Und immer spürt sie Heimweh, eine Sehnsucht, die ständig in ihr brennt. Sie wird zurückkehren in den Dschungel, um für sich herauszufinden: Wo gehöre ich hin? Wer bin ich eigentlich, Fayu oder Europäerin?

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (18. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273616
  • ISBN-13: 978-3426273616
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (182 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.106 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Dschungelkind erzählt von einer außergewöhnlichen Kindheit im Dschungel Papua-Neuguineas. Lesen Sie Sabine Kueglers Kurzbericht über ihr Leben abseits der Zivilisation (PDF-Download)!

Eine Bemerkung in eigener Sache vorab. Selten erlebte man, dass zwei TV-Auftritte einer bislang unbekannten jungen Frau im Bekanntenkreis auf derartiges Echo stießen. Wer Sabine Kuegler gesehen hatte, war fasziniert von den Erlebnissen und dem natürlichen Charme dieses „Dschungelkinds“. Überdies dürfte die Botschaft, die sie aus dem fernen Papua-Neuguinea ins verhartzte kalte Deutschland trug, für Zivilisationsmüde die reinste Labsal gewesen sein. Sabines Leben inmitten des Stammes der Fayu wird zweifelsohne auch im Leser noch lange nachhallen.

Es sollte eine Reise in die Steinzeit werden. Sabine war acht, als ihre Eltern, ein Sprachforscher- und Missionarsehepaar, 1980 ins Innere der indonesischen Insel West-Papua aufbrachen. Ziel der elterlichen Studien war das „Verlorene Tal“, eine Terra incognita mitten im Regenwald, wo auf nahezu steinzeitlichem Niveau der Stamm der Fayu lebte. Es war beileibe keine angstfreie erste Begegnung, galten die Fayu doch als Kannibalen und angriffslustiges Völkchen. Sabines Augen jedoch sahen nur ihre neue Heimat. Und diese gefiel ihr.

Ihre herzerfrischende und unprätentiose Art, die auch den Ton des Buches beherrscht, erleichterte den Anschluss an die scheuen Fayu-Kinder. An der Seite von Tuare, Ohri und den anderen, erlebten Sabine und ihre beiden Geschwister eine Sozialisation der besonderen Art. Bei aller Paradieshaftigkeit spart ihr Bericht aber auch die Widrigkeiten des Dschungellebens nicht aus. Nahrungsmittel erhielten sie nur in großen Abständen und per Flugzeug. Riesige Ratten und Spinnen, sowie regelmäßige Schlangenbesuche, machten das Schlafen im selbstgebauten Holzhaus zum gelegentlichen Horrortrip. Auch dürften die martialischen und archaischen Kriegs-, Vermählungs- und Sterberituale der Fayu westliche Gemüter einigermaßen befremden. Nicht so Sabine. Sie wuchs zur echten Fayu-Frau heran.

Mit siebzehn endete der Traum abrupt. Die Schweizer Internatszeit begann. Spätestens auf dem eiskalten Hamburger Bahnsteig, ganz ohne Messer, Pfeil oder Bogen, erwarteten das Fayu-Mädchen Probleme, wie sie nur die „westliche Zivilisation“ bereithält. Immer wieder sollten die hellen Bilder aus dem „Verlorenen Tal“ in ihr aufsteigen. Sabine Kuegler war fortan eine traurige Wanderin zwischen zwei Kulturen. Nur zu verständlich, nach diesem anrührenden und aufrichtigen Bericht. --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen ließ sie seither nicht mehr los.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romantisiert - und so soll es sein! 27. April 2007
Format:Taschenbuch
Sabine Kueglers "Dschungelkind" ist von der Kritik häufig schlecht behandelt worden. Man wirft Fr. Kuegler vor, das Leben im Regenwald von Neu-Guinea romantisiert zu haben und politische und soziale Problematiken nicht genügend bewertet zu haben. Außerdem äußere sie sich nicht zu der umstrittenen Wycliff-Biebelgesellschaft, für die ihr Vater aebeitete. Dieser Kritik kann ich mich nicht anschließen. Die Ereignisse sind mit Kinderaugen erlebt worden und deswegen auch in diesem Stil berichtet worden. Kein 6jähriges Kind schert sich um politische Ereignisse, vor allem dann nicht, wenn man so weit ab von jeglichen Regierungszentren aufwächst. Dass sich Fr. Kuegler nicht zu ihrer späteren Mitarbeit in verschiedenen Hilfsorganisationen äußert, liegt daran, dass sie ihre noch dort lebenden Eltern nicht gefährden wollte. Wer einen Lebensbericht von im Dschungel aufwachsenden Kindern mit allen Freuden und Gefahren in den schönsten Farben lesen möchte, ist bei Sabine Kuegler richtig. Wer über die meschenfeindliche Neu-Guinea-Politik informiert werden möchte, der kaufe sich ein Sachbuch.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Remke
Format:Taschenbuch
Als ich das Buch einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht wieder weg legen! Für mich ist es ein hervorragendes Abenteuer, welches mir oft die Augen geöffnet hat und mir gezeigt hat, was in der heutigen Zivilisation alles als selbstverständlich angesehen wird: Keine Zeit, Geld ist das Wichtigste und Menschen "verkümmern" immer mehr zu Eigenbrödlern.

Man sollte das Buch nicht als eine wissenschaftliche Beschreibung des Lebens in West Papua ansehen, dass ist klar, vielmehr soll es das Lebensgefühl und die Einstellungen/Rituale/Erlebnisse eines jungen Mädchens beschreiben, welches das Leben in der westlichen Welt nicht kennt und im Urwald aufwuchs.

Ich finde das Buch schafft beim Lesen eine wunderbare Atmosphäre und es regt zum Nachdenken und Forschen (Situation West Papua) an.

Leider fehlen mir doch hie und da emotionslosere Beschreibungen, oder ein paar Fakten, die sicherlich einen guten Gegenpol zu der sonst voll gelungenen Geschichte wären.

[Der Nachvolger dieses Buches 'Ruf des Dschungels' hat dies schon besser geschafft, leider musste meiner Meinung nach aber die Leseatmosphäre darunter leiden]

Alles in allem ein sehr gutes Buch, welches auch nach langer Zeit noch zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine völlig fremde Welt... 11. Mai 2007
Format:Taschenbuch
ist es, in die Frau Kuegler den Leser mit diesem Buch entführt. Ihre Lebensgeschichte zu lesen, ist eine wahre Freude. Sie beschreibt ihre Erlebnisse mit so viel Liebe zum Detail, dass man an ihrem Leben regelrecht teilnimmt. Sie baut auch einige humorvolle Passagen in ihre Geschichte ein. Das lockert ihre Schilderungen sehr auf und motiviert den Leser weiter zu lesen.

Man wird aber auch nachdenklich bezüglich der Konsumgesellschaft, in der wír hier in der westlichen Welt leben und die uns gleichzeitig in ein so enges Verhaltensmuster zwängt. Die Autorin sehnt sich auch nach den Jahren, in denen sie jetzt wieder in Deutschland lebt, nach ihrer "heilen Welt", in der sie gross geworden ist. Dort kannte man die Zwänge, wie sie uns unsere Gesellschaft auferlegt, nicht. Dort ging es einfach ums nackte Überleben; andererseits wusste man genau, woran man ist. Es war ein hartes Leben, aber Frau Kuegler hatte gleichzeitig so viel Schönes im Dschungel; diese Erlebnisse möchte sie auf keinen Fall missen.

Fazit: Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt, weil diese uns fremde Welt so in den Bann zieht, dass man nicht mehr aufhören will, diese kennenzulernen.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschiedene Blickwinkel 13. September 2006
Format:Taschenbuch
Ich möchte in meiner Rezension nicht noch einmal (wahrscheinlich fast zum fünfzigsten Male) auf den Inhalt dieses Buches eingehen. Es gibt Gott-sei-Dank sehr viele positive Meinungen, aber auch erschreckend viel negative Wertung, die teilweise nicht nachvollziehbar ist. Es geht hier nicht um einen Top-Autor und nicht um eine professionelle Berichterstattung vom Leben bei und mit diesem Volk. Auch warum die Eltern so ein Leben ihren Kindern antaten, und ob das erzieherisch richtig war, ist nicht das Thema. Es geht einzig und allein um die p r i v a t e n Erlebnisse der Sabine Kuegler, und ihre Sichtweise und ist vielleicht auch deswegen so interessant, weil man nicht von irgendwelchen Mehr-oder-weniger-Experten mit Fachwissen, bzw. Fachsprache zugeschüttet wird. Wer das nicht erkennt, sollte so ein Buch einfach nicht kaufen und lesen, anstatt es schlecht zu machen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant und flüssig zu lesen 1. August 2007
Von Cetusia
Format:Taschenbuch
Eine schöne Lektüre, interessant und lesenswert! Früh angefangen und abends fertig gewesen, ein Tag der nicht verschwendet war.

Die Autorin läßt uns teilhaben an ihren Kindheitserfahrungen in einer Welt, die für die meisten weder erreichbar noch im Detail vorstellbar ist, und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ein detaillierter Einblick eines "Insiders" in das Leben eines Volkes im Regenwald in West-Papua, die einfach nur erzählt, was sie erlebt hat, und sich mit Wertungen größtenteils zurück hält.

Im letzten Teil wird das Problem der Wiedereingliederung in die europäische Realität beschrieben, diesen Teil emfand ich im Gegensatz zum 2ten Teil als nicht rund. Zwar war es teilweise lustig zu lesen, wie die ersten Erfahrungen mit den "Errungenschaften" der Zivilisation abgelaufen sind, aber dann auch wieder nicht detailiert genug.

Insgesamt für mich ein sehr unterhaltsames Sachbuch, durchaus uneingeschränkt zu empfehlen!

Nach dem Lesen einiger Rezensionen/Kritiken: Was erwarte ich von diesem Buch?
Ich finde es gut, wenn in dem Buch nicht weiter auf den Sinn/Unsinn der Arbeit des "missionierenden Sprachforschervaters" eingegangen wird, dazu ist dieses Buch nicht geschrieben worden. Sinn und Unsinn von Entwicklungshilfe, Missionaren und Missionen und welche "Werte" es wert sind, aus unserer Gesellschaft in andere übertragen zu werden bzw. welche wir uns vielleicht bei anderen abschauen sollten: Alles wichtige Fragen, aber bitte nicht in diesem Buch! Und die Autorin geht darauf auch nicht ein, und das ist gut so. Wer ihr deswegen Oberflächlichkeit o.ä. unterstellt, hat den Sinn und Zweck des Buches nicht verstanden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen nicht so gelungen
Seit Jahren wollte ich gerne dieses Buch, nun ist es meines.

Sicherlich regt es zum Nachdenken an über unsere Konsumgesellschaft, ob es vielleicht
uns... Lesen Sie weiter...
Vor 36 Minuten von Berny Egypt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Buch ist spannend geschrieben.
Ich habe das Buch schnell gelesen, weil es so spannend und fesselnd geschrieben wurde. Man kann sich kaum vorstellen, dass ein Kind außerhalb der Zivilisation aufgewachsen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Werner Hulbert veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Buch vs. Film
Ich habe zuerst den Film im Fernsehen gesehen und mir danach das Buch geholt. Natürlich weich der Film vom Buch ab, was aber gar nicht so schlecht ist. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Svenja Hantschel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine ganz andere Welt
In "Dschungelkind" schreibt Sabine Kuegler über ihre Kindheit, die sie überwiegend im Dschungel von Papua verbracht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Rike veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Abenteuer pur
Ich war sehr neugierig auf das Buch, nachdem ich im TV den Film gesehen hatte. Es heißt ja wenn du das Buch gelesen hast, solltest du den Film nicht schauen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Julie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
es ist alles sehr schnell gegangen und das buch ist in guter Qualität. Ich habe es gelesen und bin sehr dankbar.
Vor 21 Tagen von bixer59 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Das als gebraucht georderte Buch war neu! Zu einem Preis den man als "geschenkt" bezeichnen kann. Die Versandkosten überstiegen den Buchpreis. Gut und günstig.
Vor 22 Tagen von Willi Absmeier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine interessante Mischung aus Information und Entspannung.
Diese Lektüre eröffnete mir eine Welt, von der ich bislang nur einseitig informiert war. Und obwohl entspannend, kein bisschen langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Jadwiga veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll und spannend - die Innensicht einer missionarischen Familie
Beeindruckend dieses Eintauchen in die ganz andere Kultur als Kind, eingebettet in ein Elternhaus, dass - im besten Sinne - einem bisher unentdeckten Volksstamm Gutes bringen und... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von christanz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dschungelkind
Faszinierend, auch wenn weniger mehr ist materiell gesehen - gemeinsam durch dick und dünn gehen - mit und in der Natur leben, lieben, anders sein zu dürfen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sabine Schnepper veröffentlicht
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